Mit dem vermeintlich leichtesten Spiel starten die Gladbacher in die Europa League Gruppenphase, wenn am Donnerstag um 21 Uhr der Wolfsberger AC im Borussia-Park antritt. Die Fohlenelf ist haushoher Favorit gegen einen bestenfalls zweitklassigen Kontrahenten, der aber auf diesem überschaubaren Niveau über eine gut organisierte und eingespielte Mannschaft verfügt. Vorteil Borussia: Marco Rose kennt Österreichs derzeit drittbeste Mannschaft aus insgesamt acht Partien in den vergangenen zwei Jahren sehr gut. Zudem verbindet ihn mit dem Trainer der Gäste eine gemeinsame Geschichte.

Beachtlicher Aufstieg in junger Geschichte

Bis zum Anfang dieses Jahrzehnts spielten die Kärntner noch in der dritten Liga und somit keine bedeutende Rolle im österreichischen Fußball. Typisch Austria: Von 2007 bis 2012 agierte der Verein unter dem Namen Wolfsberger AC/St. Andrä, ehe die Fusion mit dem Nachbarverein nach dem Aufstieg in die Bundesliga beendet und der alte Name wieder angenommen wurde. Aktuell wird der Verein nach einem Hersteller für Holzpellets benannt und firmiert offiziell unter dem Kommerznamen RZ Pellets Wolfsberger Athletiksport Club.

Ebenfalls typisch Österreich ist die Anekdote, die bereits ihren Weg durch den Boulevard gefunden hat. So wird das Rückspiel am 28. November nicht im deutlich größeren Stadion in Klagenfurt ausgetragen werden können, weil dort für das Kunstprojekt „For Forest“ 299 Bäume auf dem Spielfeld gepflanzt wurden. Da die Wolfsberger Lavanttal Arena nur 7.300 Plätze fasst, wird die Mannschaft ins rund 80 Kilometer entfernte Graz umziehen, wo immerhin 15.400 Zuschauer Platz finden. Um gegen die reiselustigen Borussen-Fans nicht allzu sehr in der Unterzahl zu sein, wird der Verein kostenlose Fanbusse anbieten.

Doch zurück zur Historie: Innerhalb von zwei Jahren gelang nach 2010 der Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga, wo man sich seitdem in der oberen Tabellenhälfte etabliert hat. Max Eberl höre und staune: Borussias Gegner blickt auf zuletzt 12 Jahre in der Einstelligkeit zurück, und das in drei verschiedenen Ligen.

Im Vorjahr lieferte der Verein mit Platz 3 die erfolgreichste Spielzeit seiner Geschichte ab. Damit qualifizierte er sich erstmals direkt für die Gruppenphase der Europa League. 2015 hatte es immerhin schon einmal für die Qualifikation gereicht, wo zunächst der ukrainische Vertreter Schachzjor Luhansk überraschend glatt mit zwei Siegen (1:0, 2:0) ausgeschaltet wurde. Es folgte das bislang einzige Aufeinandertreffen mit einem deutschen Team in einem Pflichtspiel: Der BVB deklassierte die Wolfsberger im heimischen Signal-Iduna-Park mit 5:0, nachdem es im Hinspiel immerhin noch zu einem achtbaren 0:1 gereicht hatte. Aber Vorsicht: In den vergangenen vier Jahren haben die Wolfsberger enorm an Reife und Klasse zugelegt und u. a. die beiden Wiener Traditionsklubs Rapid und Austria sportlich überholt. Letztere wurden noch am vergangenen Sonntag mit 3:0 geschlagen. Es war der vierte Sieg in Serie, nachdem zuvor u. a. der Tabellenzweite Linzer ASK auswärts mit 1:0 besiegt werden konnte.

Starke Saison, aber zu schwach für RB

Die Bilanz gegen den Ligaprimus aus Salzburg fällt naturgemäß nicht so gut aus. In der Ära Marco Rose konnte RB sechs der acht Spiele siegreich bestreiten bei einem Remis. Die letzte Partie ging allerdings am 28. Spieltag der Vorsaison mit 2:1 an die Wolfsberger, die Rose damit eine von nur zwei Niederlagen in der gesamten Liga-Saison zufügten.

Am dritten Spieltag dieser Saison blieben die Bullen im eigenen Stadion wieder siegreich. Das Endergebnis hört sich mit 5:2 deutlicher an als es der Spielverlauf hergab. Bis zur 89. Minute war die Partie beim Stande von 3:2 noch offen, ehe die Wolfsberger in der Schlussphase ins offene Messer und in zwei weitere Gegentore stürzten. Der unglücklichen Niederlage folgten zwei hohe Siege gegen Mattersburg (5:0) und Altach (5:2), was den Offensivdrang des Teams verdeutlicht. 19:8 Tore nach 7 Spielen sprechen eine deutliche Sprache, wo die Stärken des Teams liegen. So ist zu erwarten, dass sich die Wolfsberger auch in Gladbach nicht wehrlos in ihr Schicksal ergeben, sondern um eigene Offensivaktionen bemüht sein werden.

Neuer Trainer setzt auf bewährte Stammelf und RB-Taktik

Für Erfolgstrainer Christian Ilzer, der vor Saisonbeginn zum zahlungskräftigeren Konkurrenten Austria Wien wechselte, steht inzwischen Gerhard Struber an der Seitenlinie, der in dieser Saison bislang nahtlos an die guten Ergebnisse des Vorjahrs anknüpfen konnte und zuletzt seinen Vorgänger im direkten Duell besiegte. Struber ist ein guter Bekannter von Marco Rose, stammen beide doch aus der Trainerschmiede von Red Bull. Im Juli 2017 wurde Struber Roses direkter Nachfolger bei der Salzburger U19, nachdem er bereits im Juni 2016 die U16 übernommen hatte, die der Neu-Gladbach-Trainer ein Jahr zuvor abgegeben hatte. In der letzten Saison mühte sich Struber mehr schlecht als recht mit einem 12. Platz bei Red Bulls zweitklassigem Farmteam FC Liefering. Trotzdem wurde er von den Wolfsbergern verpflichtet und in Liefering durch einen gewissen Bo Svensson ersetzt. So klein ist die Borussen-Welt.

Struber setzt in dieser Saison bislang auf eine eingespielte Mannschaft, die er weitgehend unverändert im 4-4-2-System durch die ersten Spiele jagte. Gegen Austria überraschte er zu Spielbeginn durch eine Umstellung auf ein 4-5-1, die er aber nach dem dürftigen 0:0 zur Halbzeit korrigierte, um zum alten Erfolgssystem zurückzukehren, mit dem das letztlich souveräne 3:0 eingefahren werden konnte.

Die wendigen Angreifer eignen sich hervorragend für das schnelle Umschaltspiel, das Wolfsberg auszeichnet. Die vermutlich nicht allzu zahlreichen Angriffe im Borussia-Park werden am ehesten per Konter über die Außenbahnen zu erwarten sein. Nach guter alter Red-Bull-Schule pflegt die Elf zudem ein aggressives Spiel mit sehr hohem Pressing, bei dem der ballführende Gegner zumeist von zwei Spielern gleichzeitig attackiert wird. So bleibt diesem nur wenig Platz im Aufbau. Es könnte also nötig werden, dass Borussia die österreichischen Pressingreihen mit hohen Bällen auf die eigenen Sturmtanks wird überwinden müssen.

Da es für die Wolfsberger am Donnerstag das historische Debüt auf europäischem Boden sein wird, darf davon ausgegangen werden, dass Struber auch dort seine beste Elf aufbieten wird, die sich im Einzelnen wie folgt darstellt.

Schwankende Torwartleistungen

Mit Alexander Kofler steht ein erfahrener Mann im Tor der Wolfsburger. Der 32jährige ist seit 2013 im Verein, stieg im April 2014 zum Stammtorhüter auf und absolvierte seitdem 146 Erstliga-Spiele. 46 Mal blieb er dabei ohne Gegentor. Mit seinen 194cm gilt er als mitspielender Torwart, der gerne ein gewisses Risiko eingeht. Seine Leistungen in den vergangenen Jahren waren oft schwankend, sodass er nie so wirklich unumstritten war, und sein Vertrag vor dieser Saison nur um ein Jahr verlängert wurde.

Mit dem 25jährigen Manuel Kuttin wurde lediglich für den Notfall ein Ersatz geholt, der schon bei Admira Wacker keinen Stammplatz ergattern konnte und dort nach 10 Jahren aussortiert worden war.

Viel Erfahrung in der Viererkette

In der Abwehr befindet sich der einzige deutsche Akteur im Kader. Lukas Schmitz wurde in Hattingen geboren und war in der Zeit von 2009 bis 2013 immerhin für einige Jahre so etwas wie erweiterter Stamm bei Schalke 04 und Werder Bremen. Auf 104 Bundesliga- und 8 Champions League-Spiele brachte er es damals, ehe er 2013 seinen Stammplatz bei Werder verlor und zum Saisonende nach Düsseldorf in die 2. Bundesliga wechselte. Auch dort konnte er sich einige Jahre gut behaupten, bevor er in der Aufstiegssaison durch Nico Gießelmann verdrängt wurde und daher 2018 nach Österreich wechselte. In Wolfsberg ist der inzwischen 30jährige als Linksverteidiger wieder gesetzt und gehört mit seiner Erfahrung zu den wichtigsten und besten Spielern im Kader.

Überhaupt zeichnet sich die Stamm-Viererkette bei einem Durchschnittsalter von über 30 Jahren durch sehr viel Erfahrung aus. Das gilt ganz besonders für den 34jährigen Innenverteidiger Nemanja Rnic, der bis 2008 bei Partizan Belgrad als hoffnungsvolles Talent galt mit bis dato immerhin drei Länderspielen für die serbische bzw. serbisch-montenegrische Nationalmannschaft. Nach seinem Wechsel zum RSC Anderlecht blieb ihm aber der Durchbruch versagt, sodass ihn 2013 die Wolfsberger aufnahmen. Zwei Jahre später verlängerte er seinen Vertrag nicht, fand aber keinen neuen Verein, sodass er kurze Zeit später reumütig zurückkehrte. Er ist ein ebenso heißblütiger wie kompromissloser Verteidiger, der nicht frei von Fehlern ist.

Ihm zur Seite steht ein Wolfsberger Urgestein. Trotz seiner erst 29 Jahre geht Michael Sollbauer bereits in sein 10. Jahr beim WAC, wo er voriges Jahr zum Kapitän aufstieg. Auf rechts rundet Michael Novak das Bild ab, der mit seinen 28 Jahren das Küken der Viererkette darstellt. Bei aller Erfahrung und Übersicht: Gegen schnelle, hochklassige Angriffsreihen wird es für die alternde Abwehrreihe qualitativ schnell eng.

Um sich defensiv etwas zu verjüngen, haben die Wolfsberger Anfang September mit Dominik Baumgartner einen 23jährigen Innenverteidiger vom VfL Bochum ausgeliehen, der perspektivisch am ehesten Rnic Konkurrenz machen dürfte, aber auch für Rechtsverteidiger Novak eine denkbare Alternative darstellt.

Gute Mischung im Mittelfeld

Die zentrale Achse im Kader der Wolfsberger bilden gemeinsam mit Sollbauer und Weissman die beiden erfahrenen Mittelfeldspieler Leitgeb und Liendl. Den defensiven Part füllt Mario Leitgeb aus, der mit seinen 31 Jahren für die nötige Stabilität sorgen soll. Gefährlich ist der 1,83 Meter große Leitwolf zudem bei Standards, durch die er im vergangenen Jahr zu sechs Treffern in 30 Spielen kam, darunter ein direkt verwandelter Freistoß.

Michael Liendl wiederum ist das offensive Herzstück im Team. Der 33jährige hat vor gut zehn Jahren schon einmal acht Europa-League-Spiele für Austria Wien absolviert, ehe er für Fortuna Düsseldorf und 1860 München 109 Zweitligaspiele bestritt und es 2014 immerhin auf 27 Länderspielminuten für Österreich brachte. Damit ist Liendl der einzige österreichische Nationalspieler im gesamten Team des Tabellen-Dritten. Er verfügt über einen starken linken Fuß, mit dem er auch gerne einmal aus der Distanz aufs Tor schießt. Im Vorjahr brachte er es so auf stolze 11 Tore und 12 Vorlagen. Höhepunkt war ein Treffer aus über 40 Metern beim 6:0-Sieg über Mattersburg – ein Spiel, das inzwischen allerdings unter Manipulationsverdacht steht. Liendl liebt das riskante Spiel, was ihn an schwächeren Tagen zu einigen Fehlpässen verleitet.

Zwischen den beiden Routiniers stehen zwei jüngere Spieler, wobei Marcel Ritzmaier inzwischen bereits 26 Jahre alt ist. Er stammt aus der Jugend des PSV Eindhoven, wo er sich seit 2010 aber nie durchsetzen konnte und nur ein einziges Ligaspiel über 90 Minuten absolvierte. Erfolgreicher war er bei seinen zahlreichen Leihen innerhalb der niederländischen Eredivisie, wo er für den SC Cambuur, NEC Nijmegen und die Go Ahead Eagles ordentliche Leistungen in 86 Ligaspielen brachte.

Etwas offensiver ausgerichtet ist der talentierte Romano Schmid, den Werder Bremen im Januar 2019 von RB Salzburg loseiste, um ihn zunächst einmal für 18 Monate in Wolfsberg zu parken. Der 1,68 Meter kleine Techniker sorgte im Juli 2017 das erste Mal für Aufsehen, als er mit 17 Jahren sein erstes Tor in Österreichs Bundesliga erzielte. In der vergangenen Rückrunde war er zwar nur Ergänzungsspieler, aber in dieser Saison scheint ihm jetzt der Durchbruch zu gelingen und er hat vorläufig den langjährigen Stammspieler Christopher Wernitznig verdrängt, der gegen Austria Wien sein Startelfdebüt in dieser Saison gab, dabei aber nicht überzeugen konnte und zur Halbzeit wieder ausgewechselt wurde.

Jugend forsch im Angriff 

So wie sich die Wolfsberg Defensive durch Erfahrung und Alter auszeichnet, so steht der Sturm für die Jugend, die im bisherigen Saisonverlauf für Furore sorgte. Die 8 Tore des Israeli Shon Weissman in den ersten sieben Partien sind ein Ausrufezeichen, wobei speziell sein Viererpack gegen den SV Mattersburg hervorstach. Dabei gelang dem 23jährigen erst im letzten Jahr der Durchbruch bei seinem vorherigen Verein Maccabi Haifa, für den er in 25 Spielen 8 Tore erzielte, nachdem er in den Jahren zuvor dreimal verliehen worden war. Diese Leistungen animierten Israels Nationalcoach Andreas Herzog, ihn beim EM-Qualifikationsspiel in Slowenien am 9. September (2:3) erstmals in der Startelf einzusetzen. Größter Makel des talentierten Stürmers: Sein Lieblingsverein stammt aus Dortmund.

Sogar noch vier Jahre jünger als Weissman ist sein neuer Sturmpartner Anderson Niangbo, der vom zweitklassigen RB-Farmteam aus Liefering für ein Jahr ausgeliehen wurde, um Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln und somit nächstes Jahr vermutlich nach Salzburg und in einigen Jahren ggf. an die Zentrale in Markranstädt weitergeleitet zu werden. Schöne neue Fußballwelt. Gegen Austria wurde er zunächst eine Halbzeit lang geschont, damit er am Donnerstag erste Erfahrungen auf europäischem Parkett sammeln kann.

Niangbo ist bislang die positivste Überraschung dieser Saison, verdrängte er doch im dritten Ligaspiel den etatmäßigen Stammstürmer Marc Andre Schmerböck (25), der sich nach seinem Kreuzbandriss zu Jahresbeginn gerade erst wieder in die Startelf zurückgekämpft hatte. Nachdem Niangbo im Vorjahr in Liga 2 auf je drei Tore und Vorlagen in 18 Spielen gekommen war, überraschte der ivorische Junioren-Nationalspieler in den ersten sieben Pflichtspielen dieser Saison mit bereits fünf Treffern und vier Assists. Genau wie sein Sturmkollege kann er ebenso zentral wie über die Außenbahnen kommen. Beide sind zudem mit 1,73 bzw. 1,74 Metern nahezu gleich klein und wendig, was gegen die gelegentlich nicht ganz so schnelle Borussen-Verteidigung gefährlich ausgehen könnte.

Doch bei allem Respekt vor dem Gegner, der aus seinen bescheidenen finanziellen Mitteln das Optimum herausholt: Im Normalfall sollte Borussia ihren qualitativen Klassenunterschied nutzen, um von Beginn an keine Zweifel über den Sieger dieser Partie aufkommen zu lassen.

Borussia: Sommer – Lainer, Beyer, Elvedi, Bensebaini – Zakaria, Kramer, Neuhaus, Benes – Embolo, Plea

Wolfsberg: Kofler – Novak, Sollbauer, Rnic, Schmitz – Leitgeb – Schmid, Ritzmaier – Liendl –   Weissman, Niangbo

Seitenwahl-Tipps

Michael Heinen: Unterschätzen sollte man die Österreicher nicht, für die es das Spiel des Jahres wird. Borussias individuelle Qualität sollte aber trotzdem für einen ungefährdeten 3:1-Sieg reichen.

Christian Spoo: Ein Ergebnis gegen einen Gegner zu tippen, den ich nie habe spielen sehen, ist seriös kaum möglich. Aber ich habe Borussia in Köln gesehen, das reicht aus, um mich optimistisch zu stimmen. Der Euroleague-Auftakt sollte die Gelegenheit bieten, sich die Ineffizienz vor dem Tor abzutrainieren. Borussia gewinnt 4:1.

Claus-Dieter Mayer: Dass wir Gladbach-Fans – den Verfasser dieses Vorberichts natürlich ausgenommen – nicht so richtig viel über den Wolfsberger AC wissen, ist kein Problem, da zumindest der Trainerstab der Borussia den RZ Pellets (ist Österreich, da gehört der Sponsorenname dazu!) gut kennen sollte. Insofern rechne ich mit einer gut eingestellten Gladbacher Elf, die am Ende einen schmucklosen, aber wichtigen 2:0-Sieg einfährt.

Uwe Pirl: Wolfsberg, Wolfsberg, where the fuck …? Das haben sich vermutlich einige nach der Auslosung gefragt. Wie auch immer, wer in Österreich Dritter wird, ist vielleicht nicht allererste internationale Klasse, kann aber dennoch kicken. Übermut ist deshalb fehl am Platze. Übertriebene Demut allerdings auch. Borussia muss und wird aufgrund der überlegenen Qualität gewinnen. 2:0 wäre ein schönes Ergebnis.

Thomas Häcki: Wolfsberg hat zwar keinen ICE-Bahnhof, dürfte dafür aber wesentlich attraktiver als Wolfsburg sein. Doch halt, die Österreicher spielen ja am Niederrhein. Die Borussia gewinnt nun auch ihr erstes Heimspiel unter Rose. Und wie das so ist, wenn der Knoten platzt, auch halbwegs souverän. 3:0 für die Fohlen.

Mike Lukanz: Immer ruhig mit den jungen Fohlen. Ein Derbysieg tut zwar gut, löst aber nicht automatisch alle Fesseln. Beim 2:0 gegen Wolfsberg kommt zwar selten Gefahr auf, aber den nächsten Schritt macht man dann erst wirklich in ein paar Wochen.


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