Der Wechsel von Luca Netz nach Mönchengladbach hat sich seit Tagen abgezeichnet. Hertha BSC als abgebender Verein war deutlich weniger zurückhaltend mit Informationen als Borussia als neuer Arbeitgeber des jungen Linksfußes. Dass Netz zum Medizincheck am Niederrhein weilt, tat die Hertha über soziale Medien kund, der neue Sportdirektor Fredi Bobic hatte schon vorher in Interviews den Transfer als quasi fix bezeichnet. Nun hat Borussia die letzten Zweifel zerstreut und Netz als Neuzugang präsentiert. Die sportmedizinische Untersuchung hat offenbar keine Hindernisse zutage geführt. Trotz zweier Mittelfußbrüche in der Vergangenheit gilt der 18-Jährige als fit für die Bundesliga und hat bereits am Training von Adi Hütter teilgenommen. Netz, schnell für einen so jungen Spieler körperlich schon recht weit, ist für die linke Seite eingeplant, kann dort aber nicht nur als Verteidiger sondern auch weiter vorne spielen. In erster Linie belegt er die durch den Abgang von Oscar Wendt vakant gewordene Stelle als Backup für Ramy Bensebaini. Sollte der Algerier in der übernächsten Saison, wie vielfach gemutmaßt, eine neue Herausforderung suchen, hätte Borussia den Nachfolger im besten Fall schon im eigenen Stall. Für Andreas Poulsen bedeutet das vermutlich, dass Borussia nicht länger mit ihm plant.


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