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Borussia Mönchengladbach bewegt sich wieder in erfreulichen Regionen der Tabelle. Durch einen 4:2-Auswärtssieg bei Greuther Fürth rückte das Team von Lucien Favre auf den achten Rang vor. Vom Europacupplatz trennt die Borussen aktuell nur noch ein Punkt.

 

In der ausverkauften Trolli-Arena bewiesen die Borussen  erneut Moral. Wie schon in Marseille holten sie einen Rückstand auf, diesmal sogar zweimal. Die Partie begann furios: Schon in der zehnten Minute brachte Nehrig die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung. Wendt hatte Asamoah knapp hinter der Strafraumgrenze nur mit einem Foul stoppen können. Nur zwei Minuten später kam der Ex-Gladbacher Thomas Kleine gegen Patrick Herrmann zu spät. Schiedsrichter Gagelmann wertete sein Foul als Vereitlung einer klaren Torchance und schickte den Innenverteidiger vom Feld. Gegen den dezimierten Aufsteiger erspielten sich die Borussen ein klares Übergewicht und kamen in der 22. Minute durch Wendt nach Flanke Herrmanns zum Ausgleich. Weitere Gladbacher Treffer schienen in der Luft zu liegen, doch kurz vor der Pause waren es die Fürther, die durch Prieb überraschend erneut in Front gingen. Die Borussen ließen sich dabei trotz Überzahl reichlich naiv auskontern.


Nach dem Seitenwechsel agierte die Favre-Elf geduldiger und hielt die defensive Ordnung. Für den erneuten Ausgleich zeichnete sechs Minuten nach Wiederanpfiff Martin Stranzl verantwortlich, der Hankes Kopfballverlängerung nach einem Eckball aus kurzer Distanz im Tor unterbrachte. Erneut sechs Minuten später fand Rupps Flanke Patrick Herrmann, der zur 3:2-Führung einköpfte. Die Fürther mühten sich wacker, waren zumeist aber spielerisch zu limitiert, um die defensiv gut sortierten Borussen in ernste Gefahr zu bringen. Zweimal mussten die Borussen aber doch durchatmen: Nach gut einer Stunde entwickelte sich eine Flanke Fürstners zu einem wohl ungewollten Torschuss, bei dem sich ter Stegen gehörig strecken musste. Und kurz vor Schluss gelang den Fürthern eine schöne Kombination, an deren Ende Mikkelsen das Gladbacher Tor nur knapp verfehlte. In der Nachspielzeit dann die endgültige Entscheidung: Pekovics Handspiel im Strafraum hatte neben einer gelb-roten Karte auch den zweiten Strafstoß der Partie zur Folge. Thorben Marx verwandelte sicher zum 4:2-Endstand.


Spvgg Greuther Fürth: Grün – Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal – Fürstner, Pekovic – Sararer (72. Mikkelsen), Prib, Stieber (15. Sobiech) – Asamoah (49. Nöthe).


Borussia Mönchengladbach: ter Stegen – Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt – Marx, Nordtveit – Rupp, Arango (86. Xhaka) – Hanke (79. De Camargo), Herrmann (66. Mlapa).

Tore: 1:0 Nehrig (10., Foulelfmeter), 1:1 Wendt (22.), 2:1 Prieb (43.), 2:2 Stranzl (51.), 2:3 Herrmann (57.), 2:4 Marx (90., Handelfmeter).


Gelbe Karte: Mavraj.
Gelb-rote Karte: Pekovic (90.).
Rote Karte: Kleine (12.).


Schiedsrichter: Peter Gagelmann.

Assistenten: Matthias Anklam, Sascha Thielert.

 

Zuschauer: 18.000.


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