Keine Frage, Hans Meyer ist Kult in Mönchengladbach. Und weil er Kult ist, hat er seinem ehemaligen Verein so einiges hinterlassen. Einen Berg von Anekdoten zum Beispiel. Eine Vielzahl von Sprüchen und Zitaten. Oder die bei Fans heißgeliebte Hans-Meyer-Tabelle. In ihr geht man zunächst von Heimsiegen aus. Gelingt dies nicht, gibt es entsprechend Minuspunkte, für ein Unentschieden zwei und für eine Niederlage drei. Umgekehrt geht man logischerweise von Auswärtsniederlagen aus. Jeder Punkt in der Ferne wird somit voll angerechnet. Erreicht ein Team in dieser Tabelle null Punkte, ist es Durchschnitt und müsste sich im Tabellenmittelfeld wiederfinden. Die gute Nachricht vorab: Borussia Mönchengladbach befindet sich weiterhin bei einem Pluspunkt.

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Auswärts pfui, zu Hause hui. Borussia Mönchengladbach baut mit einem in dieser Höhe absolut verdienten 4:1-Erfolg seine beeindruckende Heimserie auf fünf Siege bei 17:3 Toren aus. Dies ist umso beeindruckender, da nach Hannover, Bremen und Dortmund auch mit Europapokal-Teilnehmer Frankfurt nicht gerade ein Leichtgewicht im Borussia-Park zu Gast war. Der vierte Sieg mit einem Drei-Tore-Abstand im fünften Heimspiel spricht derzeit mehr für die Stärke der Heimmannschaft als für die Schwäche des Gegners.

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Trotz aller Ergebnisse wies dieses verrückte Fußball-Wochenende noch einmal eindringlich nach, wie zweiseitig die Bundesliga durch den Fluch der Champions-League-Millionen geworden ist. Der 1. und 2. der Tabelle dominierten den 3. und 4. in deren Stadion phasenweise nach Belieben und demonstrierten ihre absolute Überlegenheit in dieser einst so ausgeglichenen Liga. Für die unterlegenen Borussen war es umso überwältigender, die verloren geglaubte Partie am Ende siegreich abzuschließen. Insbesondere gegen die nicht gerade für ihre Bescheidenheit oder Demut bekannten Gästefans fühlte sich der schmeichelhafte Sieg für viele Borussen-Fans nach mehr an als nur 3 gewonnenen Punkten.

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Am Ende war es auch für Dr. Jochen Drees zu viel. Er passte sich dem schwachen Niveau der Partie einfach an. Innerhalb weniger Minuten ließ er sich der Unparteiische von Sebastian Langkamp zum Narren halten und fiel auf dessen Showeinlagen herein. Zwei Kopfball-Duelle mit Martin Stranzl, zweimal wälzte sich der Berliner Innenverteidiger danach so theatralisch auf dem Boden, dass der Zuschauer schwere Gesichtsfrakturen befürchten musste. Passiert war nichts, doch Langkamp erreichte sein Ziel. Dr. Drees  verlor den Überblick und die Borussia ihren Innenverteidiger mit Gelb-Rot. "Na und?“ fragt der Berliner und verweist auf eine ähnliche Showeinlage de Camargos im Vorjahr. Aber kann eine unsportliche Aktion wirklich die Rechtfertigung für eine andere sein? Das unfaire Verhalten von Langkamp beschloss einen höchst unerfreulichen Abend aus Gladbacher Sicht.

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„Wir haben noch viel zu tun“, dieses Favresche Mantra hat seit einiger Zeit das altbekannte „wir denken immer nur von Spiel zu Spiel“ abgelöst. Richtig sind beide Einlassungen, egal wie oft wiederholt, auf jeden Fall. Dass trotz einiger brillianter Offensivaktionen in den Heimspielen gegen Hannover, Bremen und mit Abstrichen auch Braunschweig wirklich noch jede Menge zu tun ist, zeigt das Spiel in Augsburg mehr als deutlich. Klar sichtbar ist: während die im vergangenen Jahr noch deutlichst vorhandene Baustelle Offensive weitgehend geschlossen ist, ist es jetzt die Defensivarbeit, an deren mangelnder Qualität Borussias Spiel oft krankt.

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