„Fehlender Biss“, „zu behäbig“, „gebrauchter Tag“ – an Selbstkritik mangelte es den Spielern nach dem enttäuschenden Auftritt in Frankfurt nicht. Die Frage, warum Mannschaft und Beobachter überhaupt zu dem Eindruck kommen mussten, dass man gegen ein Team im Abstiegskampf nicht mit der allerletzten Konsequenz aufgetreten war, beantwortet sich dadurch aber dennoch nicht. So richtig wird man in diesen Tagen nicht schlau aus den Gedanken von Verantwortlichen und Spielern der Borussia. Einige

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Borussia hat noch einen langen Weg vor sich, will man auch am Ende der Saison unter den ersten Sechs stehen. Gegen kämpferische Frankfurter fehlten der Favre-Elf über die gesamte Spielzeit der letzte Biss und die spielerischen Mittel, um nachhaltig Druck auf das Tor der Hessen auszuüben. Aber es mangelte nicht nur vorne an Durchsetzungsfähigkeit: Stranzl zog nach einer Viertelstunde im Zweikampf mit Joselu den Kürzeren und ermöglichte es dem Spanier, völlig frei vor Stegen zum 1:0

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Die Hoffnung, die so oft enttäuschte, traute sich nur langsam und zögerlich hervor. Dass die Borussia anfangs gut dagegen hielt und durch Patrick Herrmann sogar zwei richtig gute Gelegenheiten hatte, nahm sie mit leise wehmütigem Lächeln zur Kenntnis. Derlei Strohfeuer waren in den letzten Wochen zu oft kurz aufgeflackert und wieder ausgetrampelt worden. Spätestens mit Aubameyangs Lattentreffer schien auch die Partie in Dortmund diese Richtung zu nehmen. Auch Rafaels ins Tor gestolperter

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In der 79. Minute des Spiels gegen Hertha BSC erhoben sich zehntausende Fans von ihren Sitzen. Es galt, den Mann zu feiern, der mit seinem Tor zum 1:0 und der Freistoßvorlage zum 2:0 die Partie entschieden hatte. Juan Arango hatte ein großartiges Spiel gemacht und durfte sich bei seiner Auwechslung den verdienten Applaus der Borussenfans abholen. Und während die Fans so klatschten, war ein Wort immer wieder zu hören: verlängern!

Juan Arango hat gegen Hertha BSC einmal mehr gezeigt, dass er

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FC AugsburgDen Satz des Tages lieferte Max Eberl: „Momentan ist es so, dass eine Führung für uns eher kontraproduktiv ist“. Ob es produktiver wäre, nicht in Führung zu gehen, ist zwar zweifelhaft. Aber Eberl hatte schon den wunden Punkt getroffen: Die missliche Punktausbeute der Rückrunde hat weniger mit grundsätzlichem Unvermögen, sondern mit angeknackster Psyche zu tun. Die Gipfelstürmer der Hinrunde sind zu Rittern vom flatternden Nervenkostüm mutiert. Wie gewinnt man ein Flutlichtspiel gegen Gladbach

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