Es war einer der gefühlsbetontesten Augenblicke in der noch jungen Geschichte des Borussen-Parks. Mike Hanke verabschiedete sich unter Tränen und mit einem Tor gegen den neuen deutschen Meister Bayern München von seinen Anhängern. Auch eher nüchternen Fans war klar, dass sich hier jemand verabschiedet, dessen Treuebekundungen für einen Verein nicht gespielt waren. Als kurz darauf auch Jupp Heynckes während der Pressekonferenz die Tränen kamen, wurde allen Beteiligten klar, dass hier nicht nur ein Saisonabschluss stattgefunden hatte, sondern ganz große Abschiede gefeiert wurden. Ganz so groß waren die Emotionen am vergangenen Samstag nicht, auch wenn erneut bewegende Abschiede auf dem Programm standen.

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Borussia hat beim Saisonabschluss in Wolfsburg die große Überraschung verpasst. In der Autostadt setzte es eine verdiente 1:3 Niederlage. Im ersten Durchgang begann Borussia wie erwartet zunächst abwartend und überließ den Gastgebern die Spielgestaltung. Echte Chancen erspielten sich die Wolfsburger dadurch jedoch zunächst nicht, erst ein schwerer Ballverlust der Borussia im Mittelfeld eröffnete De Bruyne die Gelegenheit, die Hecking-Elf völlig unbedrängt in Führung zu bringen. In der Folge hatte Borussia mehrere vielversprechende Möglichkeiten, die man jedoch nicht konsequent genug zu Ende spielte. Bei der besten Chance hätte Kruse jedoch frei vor Benaglio zum Ausgleich treffen müssen.

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FC Schalke 04Schade, dass es das Ruhrgebiet zurzeit nur zwei Bundesligisten zu bieten hat. Denn Gegner aus dieser Region machen Borussia Mönchengladbach in dieser Saison so richtig Spaß. Ob Dortmund oder Schalke, beide wurden zuhause und auswärts geschlagen. Immerhin steht inzwischen ja der Aufstieg des 1. FC Köln fest, gegen den Gladbacher Mannschaften in der Vergangenheit mit einer gewissen Regelmäßigkeit eine ähnliche Ausbeute einfuhren. So gesehen sind die Kölner Ruhrgebietler ehrenhalber. Oder unehrenhalber, je nach Standpunkt.

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Dank einer engagierten Leistung hat sich die Borussia mit einem 3:1-Erfolg über Verfolger Mainz zumindest für die Play-Offs zur Europa League qualifiziert. In einer von taktischen Zwängen geprägten Anfangsphase brachte Martin Stranzl mit der ersten Torchance die Heimmannschaft früh in Front. Dies sollte auch bis zur 45. Minute die einzige zwingende Torszene bleiben, als ein glänzend aufgelegter Ter Stegen einen Kopfball von Soto mit einer Glanzparade entschärfte. Nach der Pause erhöhte Mainz den Druck, das nächste Tor fiel aber für die Borussia. Kruse erhöhte mit einem Sonntagsschuss auf 2:0. Kurz darauf hätte ein Kopfball von Herrmann an die Latte für die Vorentscheidung sorgen können. Die Elf von Lucien Favre sprühte in der Folge vor Spielwitz und ließ sich auch durch Choupo-Motings Anschlusstreffer nicht aus der Ruhe bringen. Folgerichtig schloss Kramer einen der zahlreichen Konter mit dem 3:1 Endstand ab. Aufgrund der Siege von Leverkusen und Schalke ist die Champions League nun in weite Ferne gerückt. Die Borussia hat allerdings die Chance, sich am nächsten Samstag mit einem Sieg in Wolfsburg sogar direkt für die Gruppenphase zu qualifizieren.

 

Borussia: ter Stegen – Korb (83. Brouwers), Stranzl, Jantschke, Dominguez - Nordtveit, Kramer (83. Xhaka) - Herrmann, Arango – Raffael (90. Hrgota) - Kruse   

Mainz: Karius – Bungert (82. Saller), Bell, Noveski - Pospech, Diaz – Geis (82. Baumgartlinger), Soto – Moritz (71. Malli), Choupo-Moting – Okazaki

Tore: 1:0 Stranzl (23.), 2:0 Kruse (54.), 2:1 Choupo-Moting (65), 3:1 Kramer (77.)

Grausamer kann ein Fußballspiel kaum verlaufen, als es die Fans der Borussia an diesem Samstag nachmittag erleiden mussten. Der zuletzt wiedererstarkte SC Freiburg, der seit dem Ausscheiden aus der Europa League ganz und gar nicht mehr wie ein Abstiegskandidat auftritt, konnte in der 1. Halbzeit keine einzige Torchance verbuchen. Zu überlegen gestaltete sich das Spiel der Gäste, die in diesen 45 Minuten ihre mit Abstand beste Rückrunden-Leistung ablieferten. Schon früh war die Elf von Lucien Favre mit der ersten Großchance in Führung gegangen, die per herrlicher Kombination über Granit Xhaka, Juan Arango und Patrick Herrmann herausgespielt wurde. Borussia spielte endlich wieder Fußball, erfreuten sich die Fans, die auf solch brillante Spielzüge zuletzt einige Monate nahezu komplett verzichten mussten.

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