VfB Fichte BielefeldWie bereits in der vorangegangenen Spielzeit eröffnet auch diese neue Saison der DFB-Vereinspokal, dessen neues TV-Vermarktungsmodell auch der Borussia per sofort höhere Einnahmen beschert. Für das Aufeinandertreffen mit dem Bielefelder VfB Fichte erlöst die Borussia daher immerhin schon das Eindreiviertelfache der bisher garantierten Einnahme (54.000). Ein Zuwachs, der gerade bei Borussias Gegner, der in dieser Saison erstmals in seiner Vereinsgeschichte siebtklassig spielen wird, mit außerordentlicher Freude zur Kenntnis genommen wird und für eine positive Einnahmesituation sorgen sollte, die der erklecklich pokalerfahrene (aber dennoch unterklassige) Klub allzu gerne mit einem Sensationserfolg krönen möchte.

Borussias Defensive

Auch wenn Jos Luhukay dieser Tage sehr häufig das Lied vom ausgeglichenen Kader singt, der es ihm in Sachen Personalauswahl so unendlich schwer mache, wird der Cheftrainer Borussias im Tor der vor dem Beginn der letzten Saison eingeführten Hackordnung vertrauen und auf Christofer Heimeroth als denjenigen Bällestopper setzen, der von ihm für diese Partie mit dem Startplatz zwischen den Pfosten bedacht wird.

Einen Startplatz sicher haben müsste im Zentrum der vor Heimeroth positionierten Abwehrreihe Filip Daems, auf den Luhukay seit seiner Umschulung von der Links- auf die Innenverteidigerposition kontinuierlich spielen lässt. Über den Partner im Zentrum für Filip Daems darf derweil noch fröhlich spekuliert werden. Wird es Herausforderer Thomas Kleine sein, der etablierte Roel Brouwers oder doch Neuzugang Jan-Ingwer Callsen-Bracker? Auch wenn Luhukay auf der Rechtsverteidigerposition gegen den FC Valencia mit Marcel Ndjeng angetreten war, es sprechen die Vorzeichen dafür, dass hier ein angestammter Akteur Verwendung findet. Möglicherweise darf sich Tobias Levels über eine Berücksichtigung freuen, weil der seit diesem Sommer von Luhukay rechts defensiv eingeplante Steve Gohouri erst seit Dienstag wieder im Training ist. Auch links in der Abwehr könnte es darauf hinauslaufen, dass der letztjährige Stammspieler - Alexander Voigt - in der Startelf berücksichtigt wird. Dies wäre zum Nachteil von Neuzugang Jean-Sébastièn Jaurès, allerdings auch zum Nachteil von Johannes van den Bergh, der ebenfalls für diese Position als Aufstellungsvariation möglich wäre.

Nach dem Eindrücken der Saisonvorbereitung ist zu mutmaßen, dass es bei der Borussia eine „Doppelsechs" zu sehen geben könnte, hierfür scheinen vorerst Patrick Paauwe, als Borussias dominanter defensiver Mittelfeldmann der Vorsaison, und Neuzugang Gal Alberman, der in den Testspielen Eindruck hinterlassen konnte, erste Wahl. Es ist davon auszugehen, dass es die Tiefenstaffelung beider Akteure zueinander erheblicher ausfällt als man dies gewöhnlich bei Mannschaften mit der „Doppelsechs" sehen kann. Wenn dies so ist, ist es vornehmlich dem Spielniveau des Gegners geschuldet.

Borussias Offensive

Durch die vermutete „Doppelsechs" fiele die Offensive um nominell einen Spieler weniger aus. Es ist möglich, dass diese auf dem Papier als Sparmaßnahme zu jeder Menge Ulk anregende Reduzierung auf Kosten des so genannten zweiten Stürmers geht. Wie bei der Saisoneröffnung gegen den FC Valencia müsste Rob Friend als Frontmann im Angriff an und für sich von Beginn an seine Berücksichtigung finden, zum Leidwesen Roberto Colauttis. Hinter Friend könnte Jos Luhukay sich im offensiven Mittelfeld für Youngster Alexander Baumjohann entscheiden - und damit seiner Valencia-Aufstellung treu bleiben - oder doch Sascha Rösler von Beginn an bringen. Mit Rösler von Beginn an hätte Luhukay, mehr als mit Baumjohann, der Möglichkeit vorgebeugt, dass sich einer der beiden ursprünglichen „Doppelsechser"  (Paauwe/Alberman) im Spielverlauf weiter in Richtung offensives Mittelfeld verschiebt und sich die vermutete „Doppelsechs" zu dem aus der letzten Saison gewohnten Schema wandelt.

Für die beiden Außenpositionen im offensiven Mittelfeld drängen sich mehrere Akteure auf, vornehmlich Nationalspieler Marko Marin, Neuzugang Karim Matmour, Sharbel Touma und Marcel Ndjeng. Hier dürfte letztlich in der Tat die so genannte Tagesform darüber entscheiden, welcher dieser vier Spieler den Spielbeginn in der Anfangsformation begleiten können darf.

Der Gegner vom VfB Fichte Bielefeld


Der ligentiefste Teilnehmer am diesjährigen Wettbewerb, der VfB Fichte Bielefeld, qualifizierte sich durch den Einzug in das Westfalenpokalfinale der zurückliegenden Saison für den DFB-Pokal und darf sich aufgrund seiner Siebtklassigkeit nun mit einem absoluten Exotenstatus und -bonus auf den Weg zur Bielefelder Alm machen, wo man im Stadion des DSC Arminia das nicht möglich scheinende schaffen und den klaren Favoriten Borussia aus dem Weg räumen möchte. Dabei hatte der Verein aus dem Osten der Stadt am Rande des Teutoburger Waldes, dessen Vorgängerverein VfB 03 Bielefeld einstmals immerhin die Westdeutsche Fußballmeisterschaft erringen konnte, noch bis vor zwei Jahren immerhin fünf Jahre lang mit unterschiedlichem Erfolg in der Oberliga agiert und seinem Heimpublikum im Stadion "Rußheide" besonders in der Saison 2003/04 Freude bereitet; als Vierter der Spielklasse war Fichte in jener Saison sogar nur knapp am Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Nord vorbeigeschrammt.

Seitdem hat sich auf der Rußheide allerdings einiges getan. Nach dem Oberligaabstieg 2006 unter dem damaligen Trainer Sven Moning, als man als Tabellenletzter mit lediglich 31 Treffern und mit einer erschreckenden Auswärtsbilanz von einzig acht Punkten aus 17 Auftritten den Rückzug in die fünftklassige Verbandsliga antreten musste (aus der man fünf Jahre vorher als Meister hervorgegangen war) verkündete man im Frühjahr 2007 den freiwilligen Rückzug aus dieser Klasse, die man als respektierter Tabellenachter in Richtung Landesliga verliess. Hier angekommen, leistete man sich in der letzten Saison einen miserablen Saisonstart. Als Mitfavorit in die Saison in der sechsten Liga gestartet und entsprechend gewettet, folgte nach immerhin acht Punkten aus den ersten vier Spielen ein jämmerlicher Herbst, indem es zwischen dem 5. und 13. Spieltag insgesamt zwei Siege und ein Remis bei sechs mehr oder minder deutlichen Niederlagen (mit stets fast drei Gegentoren pro Begegnung) hagelte. Dieser klare Tendenz mündete beim zwischenzeitlichen Landesligavorletzten in einen Trainertausch, wobei die Wahl des neuen Trainers auf Mark Sawkill fiel, der bis dahin beim VfB Fichte entweder in der Sturmspitze oder im vorderen Mittelfeld aufgelaufen war und diese Funktion zunächst für den Rest der Spielzeit 2007/08 entsprechend als Spielertrainer übernahm.

Unter Sawkill stabilisierte sich die Elf, vollbrachte wieder bessere Ergebnisse und blieb in der Liga über Phasen von jeweils sechs Pflichtspielen ungeschlagen. Mit nur zwei Niederlagen zwischen seiner Amtsübernahme und dem Saisonende konnte Sawkill die Mannschaft wieder erheblich näher an ihr eigentliches Saisonziel führen und die Serie mit einer Bilanz von 13 Siegen aus 30 Spielen beschließen. Dies erbrachte in der Endabrechnung immerhin noch den fünften Tabellenrang.
In den beiden wesentlichen Pokalwettbewerben jener Saison, dem Kreis- und dem Westfalenpokal, erlaubte man sich indes keinen derartigen Ausrutscher. Die Qualifikation für den Westfalenpokal 2008/09 holte man sich mit dem Erfolg im Kreispokal, wo man über die klassentieferen Kicker von Sport und Kultur Bielefeld triumphierte, und der erhofften DFB-Pokal-Teilnahme dieser Saison näherte man sich sukzessive mit Erfolgen im Westfalenpokal, wo man in den ersten Runden zunächst zwei Bezirksligisten aus dem Weg räumte, sich dann gegenüber zwei ligagleichen Teams durchsetzte und im Halbfinale den eine Liga höher spielenden Delbrücker SC nach Elfmeterschießen eliminierte.
Nach den Regularien damit schon die Qualifikation für den DFB-Pokal in der Tasche habend, erwies sich im Finale des Wettbewerbs der hoch favorisierte Oberligameister Preußen Münster (0:3) als zu stark für den VfB Fichte, wobei man noch den großen Nachteil zu verdauen hatte, dass das Pokalfinale im Stadion des ehemaligen Bundesligisten ausgetragen wurde. Beachtlich, dass die nunmehr in der Regionalliga West auf Borussias U23 treffenden Preussen mit ihrem nicht zu verachtenden Heimvorteil immerhin bis in die Verlängerung (!) mussten, ehe sie Fichtes Torwart Edin Mujala überhaupt bezwingen konnten.

Mit der Eintrittskarte zum DFB-Pokal in der Tasche nahmen die Rot-Grünen in diesem Sommer eine Reihe von Veränderungen vor, die nach den Wünschen der Klubführung vor allem in einem besseren Abschneiden im Ligabetrieb enden sollen, der für Fichte mit einem Heimspiel gegen den Vorjahreszwölften TuS Tengern ebenfalls am Sonntag nächster Woche startet. Neben fünf aus der eigenen Jugend hochgerückten Nachwuchskräften gelang es auch externe Kräfte zum Verein zu lotsen, wie etwa Angreifer Gökhan Kurt vom Ligakonkurrenten TuS Jöllenbeck. Mit dieser neuformierten Mannschaft spielte man in der Saisonvorbereitung sowohl gegen die von Michael Frontzeck trainierte Erste von Arminia Bielefeld, als auch gegen den zukünftig fünfklassigen Nachwuchs von Borussias Ligakonkurrenten. Hierbei erwiesen sich sowohl die Profis der Arminia (5:0), als auch deren U23 (3:1) als im Endeffekt siegreich. In beiden Spielen imponierte Fichte allerdings vor allem in der Anfangsphase und hatte neben dem zwischenzeitlichen Führungstreffer gegen die U23 (Treffer: Marc Smith) gegen die Bundesligamannschaft der Arminia zur Halbzeit lediglich einen Treffer der letztlich doch fünf Treffer zugelassen; ein gutes Resultat erzielte man auch gegen den ebenfalls zukünftig in der fünften Liga spielenden FC Gütersloh, wo man sich mit einem 1:1 durchaus achtbar aus der Affäre zog.

Der markanteste Unterschied in der Defensivreihe des VfB Fichte im Vergleich zur Vorsaison bleibt der Wechsel auf der Torwartposition. Sowohl mit dem bisherigen Juniorenakteur Jonas Wemmer, als vor allem mit Holger Peterhanwahr stehen Trainer Sawkill hier zwei neue Leute zur Verfügung. Letzterer, Peterhanwahr, kehrt nach einem einjährigen Gastspiel beim Landesligakonkurrenten SV Avenwedde auf die Rußheide zurück und kann seinerseits auf vereinzelte Spielpraxis aus der Oberligazeit des VfB Fichte zurückgreifen, als er bereits schon einmal zum Kader der Bielefelder gezählt hatte. Nachwuchsmann Wemmer bewarb sich derweil mit starken Reflexen im erwähnten Vorbereitungsspiel gegen die Profis von Arminia Bielefeld für die nach dem Abgang von Edin Mujala neu zu vergebene Position des Stammtorhüters.
In der Abwehrreihe - als deren tonangebender Mann der erfahrene 34-jährige Güven Aydin gilt - konnte man sich ebenfalls mit einem Spieler von einem bisherigen Ligakonkurrenten verstärken. Vom Absteiger SV Enger-Westerenger schloss sich Bennet Schröder der Mannschaft von Mark Sawkill an. Auch in den vorderen Mannschaftsteilen Mittelfeld und Angriff ist man für einen Siebtligisten ganz und gar nicht siebtklassig besetzt. Neben Spielertrainer Sawkill, der immerhin seit der Spielzeit 2004/05 für Fichte spielt und daher dem Verein auch schon zu Oberligazeiten seine Leistungen angedeihen ließ, oder Mittelfeldmann Christopher Gliniars gilt dies zum Beispiel auch für den 23-jährigen Angreifer Marc Smith, der im letzten Oberligajahr seine ersten Einsätze für den Klub absolvierte und nun gemeinsam mit Neuzugang Kurt in vorderster Reihe für die Treffer sorgen könnte, die den Klub den obersten Amateurklassen des nordrhein-westfälischen Fußballs wieder näher kommen lassen mögen. Jene, in denen sich Fichte Bielefeld eigentlich bis zum freiwilligen Rückzug aus der Verbandsliga im Sommer 2007 über Jahrzehnte stets befunden hatte und die in Ostwestfalen durchaus wieder angepeilt werden.

Schiedsrichter

Das Heimspiel gegen den FC St. Pauli, welches die Borussia in der Rückrunde nach einer Freistoßflanke von Sharbel Touma auf Rob Friend mit 1:0 für sich entschied, es war ihr bislang letztes Pflichtspiel unter der Leitung von Babak Rafati, Mitglied in der Spielvereinigung Niedersachsen Hannover-Döhren von 1909. Der gelernte Bankkaufmann, der in der vergangenen Saison in die Riege deutscher FIFA-Schiedsrichter aufgenommen wurde, pfiff davor das Heimspiel gegen Alemannia Aachen in der Hinrunde der letzten Saison, als die Borussia mit 2:1 gewann. Und Babak Rafati war auch Schiedsrichter der Begegnung zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und der Borussia am 1. Spieltag der zurückliegenden Saison, als die Borussia kurz vor Schluß in Rückstand geriet, danach prompt durch Sascha Röslers Kopfball den Ausgleich erzielte und schlißlich in nomineller Überzahl in die Nachspielzeit ging, weil Alexander Bugera von Kaiserslautern den auf das Tor laufenden Sharbel Touma förmlich an die Wäsche ging und somit einen potentiellen Siegtreffer unterband.

Bilanz

Eine Reihe von Erstrundenspielen im DFB-Pokal haben die Borussia seit Jahren zu DFB-Pokal-Qualifikanten reisen lassen, das zeigt die Bilanz der letzten 10 Jahre.
Nicht in der vergangenen Saison, als Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück ihr Gegner war, jedoch besonders in den beiden Jahren zuvor. So traf man 2006/07 auf den Fünftligisten SV Roßbach/Wied, den man in Neuwied mit einem Doppelpack von Vaclav Sverkos mit 4:1 besiegte. In der Saison 2005/06 reiste man nach Saarbrücken, um im Stadion des dortigen 1. FC auf den ebenfalls in der fünften Liga, der Verbandsliga Saar, aktiven FC Kutzhof mit 3:0 (Tore: Heinz, El Fakiri, Kastrati) zu schlagen. Im Jahr davor, 2004/05, hieß der Gegner FC Bayern München II aus der dritten Liga, hier gab sich eine von Holger Fach trainierte und mit einem während der Verlängerung des Feldes verwiesenen Christian Ziege bestückte Borussia mit einer Niederlage nach Elfmeterschießen der Blamage hin. Im Jahr des letzten Halbfinaleinzugs, 2003/04, startete die Borussia unter der Leitung von Ewald Lienen in den Wettbewerb und besiegte den FC Schönberg 05 aus Mecklenburg-Vorpommern, einen Viertligisten, mit 3:0. 2002/03 reiste Borussia erfolgreich zum Drittligisten SV Babelsberg (1:0) und im Aufstiegssommer 2001 zur U23 von Mainz 05, die damals viertklassig mit dem heutigen Bochumer Mimoum Azaouagh von ihr erst über Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb befördert wurde. Nachdem die Borussia im Sommer 1999 von einem von Uli Sude betreuten Drittligisten SC Verl durch Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb befördert worden war, zog sie im Jahr darauf auch über den LR Ahlen (2:1) in das Halbfinale gegen Union Berlin ein. Wie zuletzt Osnabrück, so firmierte auch Ahlen damals als Zweitligaaufsteiger gerade als Ligakonkurrent der Borussia; vor nunmehr zehn Jahren hatte Borussia unter Anweisung von Trainer Friedel Rausch schließlich den damaligen Drittligisten SV Waldhof Mannheim mit 5:1 ausscheiden lassen.

Abseits der Bilanz darf man dem Landesligisten VfB Fichte folgende ermutigenden Begleitumstände signalisieren: Sowohl der FC Kutzhof als Gegner der Saison 2005/06, als auch der SV Roßbach/Wied ein Jahr später erzielten nach ihren Erstrundenniederlagen gegen die Borussia in jener Saison in ihrer Liga einen der zum Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse berechtigenden Platz: Kutzhof gewann die Verbandsliga Saar, Roßbach/Wied die Rheinlandliga.

Aufstellungen

Borussia: Heimeroth - Levels, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe, Alberman - Ndjeng, Rösler, Marin - Friend.
Ersatz: Gospodarek - Callsen-Bracker, Jaurès, Kleine, van den Bergh, Baumjohann, Svärd, Touma, Coulibaly, Matmour, Colautti.
Es fehlen: Neuville (Trainingsrückstand), Gohouri (Trainingsrückstand), Lamidi (Trainingsrückstand), Schachten (Meniskusoperation)

VfB Fichte: Peterhanwahr - Schröder, Scardino, Kaniuth, Aydin, Karabas, M. Bobaj (S. Bobaj), Gliniars, Geceli, Sawkill, Smith.
Ersatz: Weppler - Hesse, Dosu, Kirmaci, D. Kurt, Bilan, G. Kurt, Fritz, Niemeyer, Ay, Gerke, Önen, Ullrich

Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)
Schiedsrichterassistenten: Christoph Bornhorst, Rainer Bippen

SEITENWAHL-Meinung

Hans-Jürgen Görler
: Ein Sieg gegen Fichte Bielefeld ist Pflicht. Die Borussia wird sich mit einem 4:0 souverän in die nächste Runde spielen.

Mike Lukanz
: Ein solches Spiel noch vor Beginn der eigentlichen Saison ist im Grunde sehr dankbar. Wenn, ja wenn man gegen einen Gegner wie Fichte Bielefeld spielt, denn das letztjährige Auswärtsspiel in Osnabrück war von der Ansetzung her deutlich brisanter. Die Medien sind ob solcher Partien dankbar, auch wenn das David-vs.-Goliath-Prinzip langsam ausgelutscht ist. Borussia gewinnt 8:1, Pessimisten werden das Gegentor als Beleg für die schwammige Abwehr deuten.

Christian Heimanns
: Borussia wird "zu umständlich, aber letztlich nie gefährdet" mit 4:0 gewinnen. Die Reaktionen danach werden zweigeteilt sein in die Fraktion "was will man denn mehr, war ja auch kein ernstes Ding" und in die Gruppe "wer so Zwerge nicht zweistellig weghaut, der kann sich in der Bundesliga schon mal auf den Abstieg einrichten."

Michael Heinen: Es geht gegen einen Siebtligisten, also sollten es auch 7 Tore Unterschied sein. Borussia schlägt Fichte mit 7:0 und gerät zu keiner Zeit in Gefahr, die größte Blamage der Vereinshistorie hinnehmen zu müssen.

Christoph Clausen
: ...fehlt...

Thomas Zocher: Sämtliche Resultate jenseits eines klaren Erfolgs über den Gastgeber würden verheerende Folgen für die Tage bis zum ersten Saisonheimspiel haben. Die Borussia sollte bemüht sein den Landesligisten durch konsequentes Handeln frühzeitig auf die Verliererstraße zu bugsieren und darauf zu verzichten eine allzu greifbare DFB-Pokalatmosphäre aufkommen zu lassen. Sie wird am Ende mit 5:1 gewonnen haben, aber in den ersten 30 Minuten hinter den Erwartungen geblieben sein.

Der VfB Fichte Bielefeld im Internet
: http://www.vfbfichte.de/

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