"Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen." - Sunzi, "Die Kunst des Krieges", 500 v. Chr.



Borussia

(Anm.d.Red.: der Vorbericht wurde vor Bekanntgabe des 18er-Kaders für das Spiel verfasst)

Bedarf es vieler Worte? Zu vieles erinnert in seiner Deutlichkeit an vergessen geglaubte Zeiten. Die Euphorie des Aufstiegs ist weggefegt, das Publikum nervös, die Spieler uneins und der Boulevardjournalismus zeigt einmal mehr seine hässliche und widerliche Fratze. Ob das Derby zu dieser Zeit nun Fluch oder Segen ist, gleicht einer Glaubensfrage. Halb volles oder halb leeres Glas? Die hitzigen Duelle der vergangenen Saison standen unter einem weitaus besseren Stern. Die Ereignisse abseits des Platzes sind - wer will es irgendjemandem verdenken - weitaus mehr in Erinnerung als das sportlich (Nicht-)Erreichte dieser Spiele. So sehr man sich um Sachlichkeit bemüht: Am Samstag geht es nicht nur um drei Punkte. Dass es dazu kommen musste, ist ebenso ärgerlich wie selbstverschuldet. Zumindest die Stimmen, die dieser Tage aus dem BorussiaPark zu hören sind, versprühen Kampfeslust und Optimismus. Der Zweck heiligt eben die Mittel.

Borussias Defensive

Gesetzt ist Torhüter Heimeroth. Der Absatz könnte an dieser Stelle bereits enden, denn darauf zu tippen, wer vor dem Ex-Schalker die Abwehrreihe bildet, gleicht einem Lotteriespiel. Einen Überlegung des Autors war es, alle bisherigen Aufstellungen Borussias einem Mathematiker vorzulegen, verbunden mit der Hoffnung, eine bis dato nicht erkennbare Logik ans Tageslicht zu bringen. Leider war keiner der Studenten dazu in der Lage, und die Professoren sind zu teuer.

Einen Versuch ist es wert: Steve Gohouri, inzwischen zweifach degradierter Innenverteidiger von der Elfenbeinküste, wird sich als rechter Verteidiger den Angriffen der Kölner Gäste entgegen stellen. An anderer Stelle konnte man im Nachklang des Spiels in Hamburg lesen, dass Gohouri schon deshalb die besten Karten habe, weil er die zurzeit am wenigsten schlechte Alternative für diese Position ist. Eine Argumentation, die alles sagt und der sich der Autor gerne anschließt.

Roel Brouwers wird die Chance erhalten, Novakovic für seinen clever herausgeholten Strafstoß vom April dieses Jahres zu tadeln. Hoffen wir, dass der Unparteiische am Samstag ein besseres räumliches Sehvermögen hat als sein Kollege vor sechs Monaten. Filip Daems und Alex Voigt komplettieren die Abwehrreihe, weil Trainer Luhukay der Forderung seines Kapitäns nachkommt, auf die bewährte Taktik (und damit Aufstellung) vom Aufstiegsjahr zu setzen.

Tut er dieses, wird er einen defensiven Mittelfeldspieler opfern müssen. Im Heimspiel gegen Köln mit (dann) sechs Defensiven aufzulaufen, wäre wenig ratsam. Zumal der FC mit Roda Antar meist nur einen offensiven Mittelfeldspieler im Zentrum aufbietet, der zudem kontrollierbar sein sollte. Einer aus zwei, so lautet Luhukays Dilemma für diese Position. Paauwe ist zu wichtig für die Mannschaft, Albermans Zweikampfstärke ist ein wichtiges Pfund in Duellen wie diesem. Zudem steht nach wie vor die These Christian Zieges im Raum, dass der Israeli der „bessere Petit“ (Albermans Pendant auf Kölner Seite) sei. Fest steht bisher nur, dass er der „billigere Petit“ war.


Borussias Offensive

Legen wir uns also fest: Paauwe spielt, Alberman nicht. Das bedeutet, dass Borussia wieder auf das erfolgreiche 4-4-2 der Aufstiegssaison zurückgreifen wird. Sascha Rösler ist wie gemacht für ein solches Spiel, er wird im Zentrum beginnen. Bei den Buchmachern werden unter der Hand Wetten angeboten, wer im Duell der Hitzköpfe Rösler gegen Petit als erstes vorzeitig duschen geht. Marko Marin und Karim Matmour flankieren auf den Außenbahnen, wobei hier speziell Matmour eine wichtige Rolle zukommen dürfte. Pierre Wome, beim FC als linker Verteidiger aktiv, hat immer wieder Aussetzer in der Defensivbewegung und wirkt in seinen Bewegungen mitunter ungelenk. Wenn es Matmour gelingt, den Kameruner in Lauf- und Dribblingduelle zu bekommen, könnten hier die entscheidenden Aktionen initiiert werden. Der Slowene Miso Brecko wird Gegenspieler Marins sein. Eine lösbare Aufgabe für Borussias Nationalspieler.

Oliver Neuville und Rob Friend: Das erfolgreiche Sturmduo aus dem Aufstiegsjahr sollte gesetzt sein. Dachte man auch in den Partien gegen Cottbus und Hamburg, doch Jos Luhukay entschied sich in beiden Fällen für eine Ein-Stürmer-Lösung, wobei Rob Friend in diesem System – wenn mal davon sprechen kann – noch effektiver eingesetzt werden kann, denn einen kleinen, wuseligen Stürmer wie Neuville als einzige Anspielstation in vorderster Front agieren zu lassen, grenzt schon an böse Absicht. Für Neuville gilt der gleiche Ansatz wie bei Rösler und Voigt. Wenn sie wertvoll sind, dann besonders in einem solchen Derby. Rob Friend gibt ohnehin immer 100%, selbst wenn er gegen das Kindergartenteam aus dem Nachbardorf spielt. Mit bisher drei Toren zwar der treffsicherste Gladbache. Hätte er die weiteren großen Möglichkeiten genutzt, die sich ihm besonders in den Heimspielen gegen Berlin und Stuttgart boten, er wäre wohl Führender der Torjägerliste.


Der Gegner aus Köln

Die Saison begann in der Domstadt mit einem klassischen Daum: „Wir wollen ins gesicherte Mittelfeld.“ Was bei jedem anderen Trainer eines Aufsteigers als überzogener Optimismus abgetan würde, ist beim Kölner Messias „visionär“, zumindest in den Augen seiner Jünger. Bevor er einmal mehr auf große Shoppingtour gehen durfte, hatte sich Daum unmittelbar nach dem feststehenden Aufstieg einige Tage Bedenkzeit erbeten. Er musste – zum wiederholten Male – in sich gehen und überlegen, wie stark sein Herz denn nun an diesem Verein hängt. Einige Gespräche zwischen Daum, seinem Berater und Kölns Vorstand später, erkannten er und sein Kontostand schlussendlich, wie sehr er den FC dann doch liebt. Wohl dem, der einen Verein und eine ganze Stadt so an der Nase herumführen kann.

Daum erkannte die Schwachstellen im Kader und ließ verpflichten: Geromel, Brecko, Wome, Ishiaku, Radu, Petit. Durchaus namhafte Zugänge, die die vorhandenen Schwächen und Abgänge, allen voran Helmes, rein auf dem Papier schließen und ersetzen sollten. All diese Transfers wären qualitativ und medial in den Hintergrund geraten, hätte der FC die Verpflichtung von Lukas Podolski realisieren können. Dass dies von Beginn an ein ebenso schwachsinniges und hoffnungsloses Unterfangen war, sollte auch den Kölner Offiziellen klar gewesen sein. Von möglichen Sponsoren war die Rede, die diesen Transfer realisieren sollten. Mit Sponsoren hat der Club ja ausreichend Erfahrung. Es wäre noch heute interessant zu erfahren, wie viele FC-Anhänger seinerzeit eine Reise nach Zypern gebucht haben...

Ansonsten ist in der Domstadt alles beim Alten. Die Truppe ist mäßig, sicher nicht überragend. Der überzeugende Sieg gegen den FC Schalke war das „Bremen-Spiel“ des FC, wie es ein Borusse dieser Tage in einem Forum treffend formulierte. Die Vergangenheit zeigt, dass die Kölner in bestechender Regelmäßigkeit nach einem guten ein doppelt so schlechtes Spiel präsentieren.

So macht man sich auf der vereinseigenen Homepage Mut. Aus Sicht der Kölner sollte man einen Artikel über historische Statistiken dieses Derbys besser nicht veröffentlichen. Clever hingegen die Jungs der Kölner Presseabteilung: Sie erwähnen lediglich die Duelle, nicht aber die Ergebnisse oder biegen sich Statistiken so hin, dass sie positiv klingen. Da helfen wir doch gerne auf die Sprünge. Richtig ist, dass sich Borussia und der FC im Halbfinale des UEFA-Cups 1974/75 trafen. Richtig (und journalistisch sorgfältig) ist es auch, zu erwähnen, dass Borussia beide Partien gewann (3:1 in Köln, 1:0 zu Hause). Vom 5:0-Heimsieg im UEFA-Cup-Achtelfinale zwei Jahre zuvor ganz zu schweigen (0:0 im Hinspiel).
Nett auch die Punktestatistik beider Trainer. Christoph Daum hat also dreimal so viel Punkte geholt wie Jos Luhukay (1,8 zu 0,6). Formal richtig. Aber wisst Ihr was? Martin Jol, Trainer des HSV, hat in der Bundesliga knapp sieben Mal so viele Punkte geholt wie Christoph Daum (13 zu 1,8). Formal ebenso richtig, klingt nur doofer


Kölner Defensive

Faryd Mondragon ist der Schlussmann des FC. Er ähnelt in seiner ganzen Art ein wenig Kasey Keller oder gar Jörg Stiel. Mäßig überdurchschnittliche Torhüter, immer für einen peinlichen fauxpas gut, aufgrund ihrer Art beim Fan jedoch überaus beliebt. In den bisherigen Spielen gegen Borussia zeigte sich der Kolumbianer leider meist von seiner besten Seite, denn in beiden Spielen der vergangenen Zweitligasaison waren es vor allem die starken Reflexe des Kölner Keepers, die dem FC die Unentschieden retteten.

Die Viererkette des FC hat auf dem Papier gutes Bundesliganiveau. Der Ex-Freiburger Mohamad war schon in der 2. Liga einer der besten Innenverteidiger, ihm zur Seite gestellt wurde mit Pedro Geromel ein robuster und abgeklärt spielender Akteur, den Manager Meier vom portugiesischen Erstligisten Victoria Guimares an den Rhein locken konnte. Pierre Wome darf als Einkauf der Kategorie „Wundertüte“ betitelt werden. Bei Werder Bremen einst Stammspieler, dann viele Monate verletzt. Einem solchen Transfer wohnt die Hoffnung inne, der Spieler möge an seine – irgendwann einmal – erreichte Form anknüpfen können. Eine Hoffnung, die man an der Hennes-Weisweiler-Allee schon einige Male – und zumeist erfolglos - hatte.

Der Transfercoup des Sommers war sicherlich die Verpflichtung Armando Goncalves Teixeira Petit, der, jeder Zeugwart möge es ihm danken, nur kurz „Petit“ genannt wird. Der portugiesische Nationalspieler war über viele Jahre Stammspieler beim Spitzenclub Benfica Lissabon und in der Nationalmannschaft um Weltstars wie Christiano Ronaldo oder Figo. Mit welchen Argumenten Michael Meier ihn hat bewegen können, das sportlich, kulturell und geografisch schöne und reiche Lissabon gegen ... naja, eben gegen Köln einzutauschen, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Es werden ähnliche sein, die auch Christoph Daum zur Vertragsunterschrift bewogen haben.

Kölner Offensive

Roda Antar, neben Mohamad der zweite Kölner Einkauf aus Freiburg (am Samstag gibt’s zudem ein Klassentreffen mit Coulibaly und Matmour), steht wie kaum ein zweiter Spieler für die Aufholjagd und den abschließenden Aufstieg des FC der vergangenen Saison. Antar wechselte mit vielen Vorschusslorbeeren in die Domstadt, kam jedoch – wie die ganze Mannschaft – nie so recht in Schwung. Meist im defensiven Mittelfeld eingesetzt, war er oft zu sehr damit beschäftigt, die löchrige Abwehr zu stopfen. Gegen Ende der vergangenen Rückrunde war es vor allem er, der von Spiel zu Spiel besser wurde, in den entscheidenden Spielen gegen Hoffenheim und Mainz insgesamt drei Tore erzielte und somit seine Mannschaft am Ende auf Platz 3, punktgleich mit der TSG Hoffenheim, führte. Inzwischen spielt Antar aufgrund der Verpflichtung Petits im zentralen offensiven Mittelfeld. Eine Position, die ihm weniger zu liegen scheint, denn ein Tor gelang ihm bis dato nicht, und seine Leistungen sind eher als mäßig zu bezeichnen. Da der FC im BorussiaPark tendenziell defensiver und auf Konter ausgelegt sein wird, spricht auch vieles für die total modische Doppel-6. In diesem Fall spielt Antar direkt neben Petit und beide wechseln sich in der Vorwärtsbewegung ab. Mögliche Alternativen sind Matip und Pezzoni.

Eher zu beachten sind die Außenpositionen. Mit dem aus Wolfsburg geholten Radu und Vucicevic ist der FC stark bei schnell vorgetragenen Kontern, auch wenn mit Patrick Helmes einer der besten Konterstürmer Deutschlands seit Beginn der Saison wenige Kilometer rheinabwärts kickt. In ihrer Spielanlage Borussias Außenspielern ähnlich (Radu als Tempospieler, Vucicevic als Dribbler), sie gilt es daher zu beachten. Fabrice Ehret, der gegen Schalke von Beginn an spielte, wird sich auf der Bank wiederfinden, da Christoph Daum dem schnellen Radu den Vorzug geben wird. Doch sind weder Radu noch Vucicevic dermaßen überragend, dass sie nicht in den Griff zu kriegen sind. Interessant werden die Duelle Voigt gegen den schnellen Radu und Gohouri gegen den verspielten Vucicevic allemal, Freunde des gepflegten Zweikampfs werden hier auf beiden Seiten auf ihre Kosten kommen.

Ganz vorne: Milivoje Novakovic. Ein schwierig zu spielender, kantiger und ausgeschlafener Typ, ein Roy Makaay für Arme. Oft das halbe Spiel komplett aus dem selben, ist er im entscheidenden Moment zur Stelle. Das Spiel ist seit der Daum’schen Systemumstellung auf einen Stürmer weit mehr auf ihn ausgerichtet als vorher. Die Explosivität, Technik und Übersicht eines Helmes fehlt dem Slowenen aber in dieser Saison. Er ist – parallel zu Rob Friend – die zentrale Anspielstation in der Kölner Offensive, wenngleich er im Strafraum einen Tick abgeklärter wirkt als sein kanadischer Kontrahent im Dress der Borussia. Dafür ist Rob der deutlich attraktivere Stürmer, was man in Köln wohl eher bedauert als in der Vitusstadt.

Bilanz

Muss hier noch etwas geschrieben werden? In 72 Aufeinandertreffen in der 1. Bundesliga ging die Borussia im Duell mit dem 1. FC in 39 Spielen als Sieger vom Platz. Von 36 Heimspielegen gegen die Elf aus der Stadt mit dem Dom gewann die Borussia zwanzig Partien, spielte acht Remis und verlor acht dieser Vergleiche. Das letzte Erstligaheimspiel gegen die Mannschaft von Präsident Overath bestritt sie am 18. Februar 2006 vor ausverkauftem Haus und dabei gewann sie durch ein Eigentor des Kölners Christian Lell und einen Treffer von Oliver Neuville mit 2:0. Roland Benschneider im Kölner Trikot war in der 28. Spielminute des Feldes verwiesen worden, nebst Oliver Neuville war in dem damaligen Vergleich nur noch Filip Daems  für die Borussia aktiv. Borussenspieler Thomas Broich, heute beim 1. FC Köln, legte Neuville das Tor zum 2:0 auf. Aus der damaligen Elf des 1. FC Köln ist nur noch Matthias Scherz zurzeit noch in Diensten seines Vereins.

Schiedsrichter

Der 38-jährige Günter Perl aus Pullach bei München wurde für dieses brisante Duell nominiert. In der vergangenen Saison leitete der gelernte Kaufmann zwei Partien der Borussia, die 1:4-Niederlage am 3. Spieltag in Mainz und das 5:0 in Koblenz wenige Wochen später. Den letzten Auftritt im BorussiaPark hatte er am 25. Spieltag der Abstiegssaison 2006/07 beim 3:1-Heimsieg gegen Hertha BSC Berlin. In dieser Saison leitete Perl insgesamt 7 Partien, in denen stolze 20 Tore fielen, allein 9 beim rauschenden 5:4-Fest der Bremer vergangenes Wochenende gegen Hoffenheim.

Aufstellungen

Borussia Heimeroth - Gohouri, Brouwers, Daems, Voigt - Paauwe - Matmour, Rösler, Marin - Friend, Neuville
Ersatz: Gospodarek, Coulibaly, Callsen-Bracker, Bradley, Ndjeng, Alberman, Touma
Es fehlen: Levels, Svärd, Baumjohann, Kleine, Colautti, Schachten, Lamidi

1. FC Köln: Mondragon – Brecko, Geromel, Mohamad, Wome – Pezzoni, Petit – Vucicevic, Antar, Radu - Novakovic
Ersatz: Kessler, Matip, McKenna, Broich, Chihi, Ehret, Scherz
Es fehlen:Ümit, Nickenig, Sanou, Ishiaku, Schöneberg, Brosinski, Varvodic

Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Assistenten: Robert Kempter (Sauldorf), Stefan Lupp (Zossen)
Vierter Offizieller: Torsten Bauer (Seesbach)


SEITENWAHL-Meinung

Thomas Zocher: Nach Auftaktwochen, die wirklich besser hätten verlaufen können, kommt die Borussia im siebten Saisonspiel zu ihrem zweiten Saisonsieg. Wie immer, wenn ein besonderes Spiel ins Haus steht, wird das Spiel am Ende nicht besonders Besonders. Allerdings fallen fünf Tore, 3:2 für die Borussia.

Michael Heinen: Auch wenn es im Vorjahr nur zu zwei Remis langte und das Gesetz der Serie für ein solches Ergebnis spricht. Gegen Köln kann man nur auf Sieg tippen. Also gewinnt Borussia nach hartem, leidenschaftlichem Kampf mit 2:1 und hat die Fans zumindest bis zur nächsten Auswärtsniederlage wieder etwas versöhnt.

Mike Lukanz: Das hier geht nicht sachlich. 5:1. Danke. Bitte. 

Christoph Clausen: Man kann nur wieder Artikel 1 BGG (Borussengrundgesetz) zitieren: "Spiele gegen Köln sind zu gewinnen." In der aktuellen Lage ist allerdings ein Verfassungsbruch zu befürchten. Borussia unterliegt mit 1:2.

Christian Heimanns: Schon wieder ein Spiel, "in dem es um alles geht". Ermüdet auf die Dauer ein wenig, aber für Köln mag es noch angehen. Keine Kompromisse beim Tipp: 2:0 für Borussia.

Christian Spoo: Es klappt derzeit nichts, der Wurm ist drin - und deswegen wird das Spiel trotz erneuter Leistungssteigerung und vor allem im Vergleich zum vergangenen Samstag ansehlichen Spiels nur unentschieden ausgehen. Wie im vergangenen Jahr 2:2.

Hans-Jürgen Görler: In dieser Spielzeit wird der Partie gegen den 1. FC Köln eine höhere Bedeutung beizumessen sein als in den Jahren zuvor. Gegen jeden Klub ist eine Heimniederlage zu verzeihen, nur nicht gegen den aus der Domstadt. Die Borussia muss gewinnen, nicht nur um mit etwas Glück die rote Laterne wieder abzugeben. Das Umfeld ist hoch motiviert und gespannt, bei einer Niederlage jedoch dürfte die Stimmung endgültig kippen. Ich vermute zwar ein Unentschieden, doch gegen die Geißböcke zählt dieses Gefühl nicht. Die Borussia gewinnt mit 2:0. Basta!

Der 1.FC Köln im Internet:
www.fc-koeln.de ; www.fc-brett.de


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  • @chbiermann Aber die Fünfjahreswertung... 😉
  • Wir wussten übrigens schon immer, dass der #BVB Scheiße ist. #APNBVB
  • Man kann aus einem langweiligen 0:0 auf Zypern selbst in der 97. Minute noch einen Sieg machen. Wendt man Elfmeter schießen kann. #apnbvb
  • @kluettermann Zugegeben, wir haben dafür einen Telefonjoker benutzt! 😀
  • Im UEFA-Intertoto-Pokal am 24.07.2004 traf Igor de Camargo 2x zum 2:1 für KRC Genk in Dortmund, der BVB schied dadurch aus! #APNBVB #SkyCL
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