Hannover 96Für Pessimisten gibt es drei Sorten Spiele, bei denen es sich besonders genussvoll unken lässt. Erstens Partien gegen hoch favorisierte Mannschaften, zweitens solche, in denen man selbst als Favorit ins Spiel geht ("wenn wir uns da mal nicht blamieren"). Und drittens Partien gegen akut kriselnde Teams, denen ein Aufbaugegner gerade recht käme. Das Spiel in Hannover fällt in die dritte Kategorie, denn wenn jemand in der Liga derzeit kriselt, dann die 96er. Außerdem gleich drei ehemalige Borussen im gegnerischen Trikot, darunter zwei einst in Gladbach Verschmähte – es braucht nicht viel Phantasie, um sich entsprechend süffisante Schlagzeugen auszumalen, sollte es am Sonntag zur verspäteten Heimzahlung kommen. Auf der anderen Seite: Schon letzte Woche, in einem Spiel der Kategorie Eins, versalzte die Borussia die Pessimistensuppe. Die hoch favorisierten Bremer wurden nicht nur besiegt, sondern dies geschah auch noch in kämpferisch und teilweise auch spielerisch eindrucksvoller Weise. Es fügt sich, dass nun gleich der norddeutsche Club wartet, der so gern in Werders Fußstapfen treten würde. Dann warum sollte Bremen light fürchten, wer sich vom Original nicht hat ins Bockshorn jagen lassen?


Borussias Defensive

Die Umstellung auf eine Dreierkette stand als Luhukayscher Geniestreich hinter dem Erfolg gegen Werder. Zwar unterscheidet sich Hannovers taktische Grundausrichtung von der der Bremer. Aber es spricht wenig dafür, wieder zur Viererkette zurückzukehren, wenn der Gegner mit nur einer statt mit zwei Spitzen agiert. Zudem ließe eine Viererkette personell zu viele Fragen offen. Auf keiner der Außenpositionen drängt sich ein Spieler auf, zumal sich Steve Gohouri als Alternative fürs erste verabschiedet hat. Filip Daems wäre links die überzeugendste Variante, der Belgier würde dann aber im Zentrum fehlen. So scheint eine Neuauflage der Dreierkette Callsen-Bracker – Brouwers – Daems die wahrscheinlichste Lösung, wobei statt Brouwers auch der ehemalige 96er Thomas Kleine denkbar wäre. Nachdem im defensiven Mittelfeld Gal Alberman eine überragende Partie sowie Patrick Paauwe und Marcel Ndjeng starke Leistungen boten, dürften sich auch diese drei in der Startformation wiederfinden. Neuzugang Michael Bradley wird zwar nach Hannover mitfahren, vielleicht aber noch nicht im Kader und sicher nicht in der Anfangself stehen.

Borussias Offensive

Mehr Fragezeichen stehen in der Offensive. Das betrifft angesichts des Jetlag-geplagten Rob Friend vor allem die Sturmspitze. Keine der möglichen Lösungen ist optimal, zumal Roberto Colautti als Alternative verletzt ausfällt. Friend trotz Länderspiel- und Flugstrapazen doch wieder in die Startelf? Dafür könnte insbesondere auch die Anfäligkeit der 96er bei Standardsituationen sprechen. Einen Oliver Neuville als einzige Spitze, auch wenn der ein ganz anderer Stürmertyp als Friend ist und in dieser Saison zudem erst auf 29 Bundesligaminuten kommt? Oder eine Systemumstellung auf zwei Spitzen (dann zu Lasten eines der defensiven Mittelfeldspieler?), vielleicht in der bewährten Besetzung Neuville – Friend oder in einer ungewohnteren, etwa Friend – Matmour oder Friend – Touma? Kein Frage-, sondern ein Ausrufezeichen steht hinter Alexander Baumjohann, dem Luhukay den Einsatz in der Startelf in der Pressekonferenz vor dem Spiel bereits zusagte. Gerade, wenn Luhukay wieder auf das System mit einer Spitze zurückgreift, spricht alles dafür, Baumjohann rechts und links wieder die Herren Matmour und Marin zur Seite zu stellen.

Der Gegner aus Hannover

Bisher hatte doch alles so schön gepasst: souveräner Wiederaufstieg 2001, fünf Jahre lang relativ ungefährdeter Klassenerhalt, in der letzten Saison erstmals ein vorsichtiges Schnuppern am internationalen Geschäft. Ein entschlossener Angriff auf die UEFA-Cup-Plätze schien logisch der nächste Schritt, und Hannovers Verantwortliche scheuten sich nicht, dieses Ziel vor der Saison offensiv zu formulieren. Dafür wurde bewusst in hohe Qualität investiert. Auch wenn man in Sachen Jan Simak gegen den VfB Stuttgart den Kürzeren zog, ist die Liste der Neuzugänge mit Namen wie Jan Schlaudraff, Mikael Forssell und Mario Eggiman immer noch sehr ansehnlich.

Umso unschöner ist der Saisonstart. Dass nach drei Spieltagen nur ein Punkt, null Tore und der letzte Tabellenplatz zu Buche stehen würden, war in den Planungen nicht vorgesehen. Immerhin: In einem Punkt scheint der Club tatsächlich vorangekommen zu sein. Fiel er früher durch allerlei öffentliche Scharmützel zwischen den jeweiligen Verantwortlichen auf, so stärkte Clubchef Martin Kind dem Duo Hochstätter-Hecking diesmal demonstrativ den Rücken. Sogar eine vorzeitige Vertragsverlängerung wurde in Aussicht gestellt.

Dennoch: Spuren hat der Fehlstart natürlich hinterlassen. Zunehmend wird die Einkaufspolitik hinterfragt: Hätte man nicht vor allem nach Verstärkungen für die Defensive suchen müssen, wo man doch in der letzten Saison mehr Gegentore kassierte als jeder der drei Absteiger? Auch das Verhältnis zu den eigenen Fans könnte besser sein. Bereits im Mai boykottierten die Spieler aus Protest gegen kritische Fans die Saisonabschlussparty, was wochenlange emotionale Aufwallungen zur Folge hatte. Unlängst nun geißelte Trainer Hecking öffentlich die Ungeduld der eigenen Anhänger. Das wiederum trug ihm einen Rüffel des Präsidenten ein: Die Mannschaft sei in der Bringschuld; bei schlechten Leistungen habe der zahlende Besucher jedes Recht aufs Pfeifkonzert. Sollte Hannover am Sonntag erneut in Rückstand geraten, dürfte ein Großteil des Publikums das ähnlich sehen.

Hannovers Defensive

Gut, auf Schalke haben schon viele Tore nach Ecken kassiert. Aber so arg gebeutelt wie die 96er ist denn doch noch keiner wieder nach Hause gefahren. Erste Ecke nach zwei Minuten, 1:0, zweite Ecke nach acht Minuten, 2:0. Und beinahe wäre es bei der dritten Ecke nach neunzehn Minuten zur Variation der alten Bolzplatzregel gekommen: drei-Ecken-drei Tore statt drei-Ecken-ein-Elfer. Der Schalker Höwedes war dann aber so gnädig, den Ball aus fünf Metern freistehend nicht im Tor unterzubringen. Auch in Stuttgart – die Hannoveraner hatten ganz ordentlich begonnen und sogar einige Chancen zur Führung gehabt – war es ein Eckball, durch den das Hecking-Team auf die Verliererstraße geriet. Dazu noch ein Schalker Kopfballtor nach Freistoßflanke und ein Stuttgarter Foulelfmeter: Alle fünf Gegentore fielen nach ruhenden Bällen. Wer es positiver mag: Aus dem Spiel heraus ist Hannover noch unbezwungen.

Die Panik, die bei gegnerischen Standards regelmäßig ausbricht, ist eine Hauptbaustelle, aber auch sonst blieben die Herren Vinicius, Ismaël, Fahrenhorst und Eggimann weit unter ihren Möglichkeiten. Vor allem Steilpässe in die Nahtstellen der Viererkette führten allseits zu Verwirrung, und stünde nicht ein Robert Enke dahinter, es wäre schwerlich bei nur fünf Gegentoren geblieben. Hatte man den Ball dann doch mal gewonnen, brachte man sich durch zahlreiche Fehler im Spielaufbau um den Lohn der eigenen Mühen.

Weil die Formkrise alle vier etatmäßigen Innenverteidiger gleichermaßen erfasst hat, sind für Sonntag alle Kombinationen denkbar. Die Trainingseindrücke deuten allerdings auf das Duo Vinicius und Eggimann hin. Zumindest in den Kader, wenn auch vielleicht nicht in die Startelf, dürfte Valérien Ismaël zurückkehren. In Stuttgart fehlte er dort nach offizieller Lesart aus freien Stücken, um „den Kopf freizubekommen“. Andere vermuteten ein Heckingsches Bauernopfer, vielleicht auch eine Mischung aus beidem. Vielleicht aber findet der Star im Spätherbst seiner Karriere sein neues Betätigungsfeld im defensiven Mittelfeld. Dort lief er zumindest vor wenigen Tagen beim Testspiel gegen Arminia Hannover auf und konnte immerhin zwei Treffer erzielen. Rechts hinten in der Viererkette dürfte erneut Steve Cherundulo verteidigen, links Christian Schulz. Nicht wenige Anhänger sähen auf der linken Seite gern das Hannoveraner Eigengewächs Konstantin Rausch. Hecking aber scheint den U18-Nationalspieler eher als Option für die mittlere Zukunft zu betrachten.

Setzt Hannover auch gegen die Borussia wieder auf das 4-2-3-1-System, so sind Bastian Schulz und Hanno Balitsch die wahrscheinlichsten Anwärter auf die beiden Positionen vor der Abwehr. Hinter Balitschs Fitnesszustand steht allerdings noch ein Fragezeichen. Neben Ismaël wäre Altin Lala erste Alternative; der junge Tim Hofmann dagegen hat wohl nur Außenseiterchancen.

Hannovers Offensive

Die gute Nachricht: Gegen unterklassige Gegner klappt es mit dem Toreschießen. Vor Saisonstart ein 23:0 gegen den Kreisligisten FC Boffzen 08, zu dem allein Mikael Forssell bei seinem ersten Einsatz im 96er-Trikot zehn Treffer beisteuerte. In der Länderspielpause nun ein (zu therapeutischen Zwecken angesetztes?) Testspiel gegen den Kreisligisten TSV Friesen Hänigsen, bei dem Arnold Bruggink und Jan Schlaudraff jeweils sechs Treffer zum 19:1 beisteuerten. Dazu ein 5:0 im Pokal gegen den Viertligisten Hallescher FC und vor wenigen Tagen ein 8:0 im Test gegen Fünftligist Arminia Hannover. Nur in der Bundesliga steht vorne hartnäckig die Null.

Man kann darüber diskutieren, ob der Schwarze Peter vor allem dem Mittelfeld gebührt, dass die Stürmer Schlaudraff, Hanke oder Forssell nur zu selten gescheit in Szene setzt, oder jenen Stürmern selbst, die die wenigen sich bietenden Chancen nicht verwerteten. Unstrittig ist, dass Hannover 96, in der letzten Saison immerhin 54-mal erfolgreich, im Spiel nach vorn zurzeit zu statisch und einfallslos daherkommt. Zahlreiche unnötige Fehlpässe und teils auch mangelnde Laufbereitschaft tun ihr übriges.

Abzuwarten bleibt, ob Mikael Forssell nach seiner Verletzung beim Länderspiel wieder einsatzbereit sein wird. Ansonsten würden sich Schlaudraff und Hanke um den Platz in der Sturmspitze streiten. Die öffentliche Kritik, die Hecking unlängst an Schlaudraffs Engagement übte, könnte auf Hanke hindeuten. Dahinter dürfte Arnold Bruggink auflaufen, wenngleich der ehemalige Heerenveener bislang nur im Pokal an seine starken Leistungen der vergangenen Rückrunde anknüpfen konnte.

Statt Bruggink könnte auch Jiri Stajner spielen, der aber, wie Schlaudraff, auch eine Option für die offensive Außenbahn wäre. Erster Anwärter auf das rechte offensive Mittelfeld dürfte der gegen Stuttgart ordentliche Jan Rosenthal sein, links könnte Szabolcs Huszti eine neue Chance erhalten. Der Ungar war in der letzten Spielzeit mit zehn Treffern und sieben Assists einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Liga und geriet so ins Visier verschiedener europäischer Vereine. Die ständig neuen Wechselgerüchte um Huszti waren Hannovers Daily Soap während der Vorbereitung. In den ersten zwei Saisonspielen enttäuschte Huszti dagegen und wurde für das Stuttgart-Spiel aus dem Kader gestrichen.

Ansonsten kämen in der Offensive vor allem Chavdar Yankov und Sergio Pinto in Frage. Möglich auch, dass Balitsch statt im defensiven Mittelfeld auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommt. Noch keine große Rolle scheint in Heckings Planungen dagegen Gaëtan Krebs zu spielen. Dabei wusste der Franzose, der sich vor zwei Jahren beim Regionalligisten Siegen nicht nur durch seine zwölf Saisontore ins Rampenlicht spielte, in den Testspielen wiederholt als Vorbereiter und Torschütze zu überzeugen.

Schiedsrichter

Markus Schmidt aus Stuttgart hat offenbar eine gewisse Vorliebe dafür, bei Begegnungen mit Gladbacher Beteiligung beiden Teams je einen Elfmeter zu versagen. So geschehen bei den Partien in Hannover im März 2005 und in Dortmund im Februar 2007. Die beiden Auswärtsniederlagen hatten sich die Gladbacher aber selbst zuzuschreiben. Das galt umso mehr für das 6:0-Debakel in Berlin im Dezember 2004. Insgesamt leitete Schmidt sechs Gladbacher Bundesligapartien, von denen die Borussia vier verlor. Beim einzigen Sieg, dem 3:2 über den SC Freiburg im Februar 2005, machte es Schmitt noch einmal spannend, als er Riethers Anschlusstreffer fälschlicherweise anerkannte. Die Fernsehbilder zeigten später aber, dass der Kopfball die Linie nicht in vollem Umfang überschritten hatte.

Bilanz

Auf eine komplett ausgeglichene Bilanz kann die Borussia bei Bundesligapartien in Hannover zurückblicken: sechs Siege, sechs Remis, sechs Niederlagen, 26:26 Tore. Besonders gern fuhren die Gladbacher in den 80er Jahren an die Leine: Die drei Partien in den Spielzeiten 85/86 bis 88/89 wurden allesamt siegreich bestritten. Es dauerte bis zum Mai 2003, bis die Borussia erneut in der ersten Liga nach Hannover reiste. Beinahe wäre dabei ein weiterer Auswärtssieg gefolgt; er hätte den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet. Krupnikovics Führung hatte der heutige 96er Mikael Forssell egalisiert, bevor Asanin die Borussia in Front brachte. Eine Verkettung dummer Abwehrfehler in der Nachspielzeit aber ermöglichte Jiri Stajner noch den 2:2-Ausgleich. Auch in den darauffolgenden vier Begegnungen sollte es zu einem weiteren Auswärtssieg nicht mehr reichen. Zuletzt hieß es in der Abstiegssaison 1:0 für Hannover; das Tor des Tages erzielte Arnold Bruggink. Den torreichsten Sieg in Hannover gab es mit 4:2 im Jahr 1988. Dabei war es der heutige Hannoveraner Sportdirektor Christian Hochstätter, der die Borussia mit seinem 2:1 erstmals in der Partie in Führung brachte.

Aufstellungen

Hannover 96: Enke – Cherundulo, Vinicius, Eggimann, C. Schulz – Balitsch, B. Schulz – Rosenthal, Bruggink, Huszti – Forssell.
Ersatz: Fromlowitz, Fahrenhorst, Ismaël, Zizzo, Rausch, Lala, Pinto, Krebs, Schlaudraff, Yankov, Stajner, Hanke
Es fehlen: Balogun, Tarnat (beide verletzt).

Borussia: Heimeroth – Callsen-Bracker, Brouwers, Daems – Ndjeng, Alberman, Paauwe – Matmour, Baumjohann, Marin – Friend.
Ersatz: Gospodarek, Levels, Kleine, Voigt, Jaurès, Schachten, Bradley, van den Bergh, Touma, Rösler, Coulibaly, Lamidi, Neuville.
Es fehlen: Gohouri (nicht berücksichtigt), Svärd, Colautti (beide verletzt).

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
Assistenten: Jan-Hendrik Salver (Stuttgart), Wolfgang Walz (Pfedelbach)
Vierter Offizieller: Sascha Thielert (Buchholz)

SEITENWAHL-Meinung

Christoph Clausen: Falls die Borussia nicht früh in Rückstand geraten sollte, stehen die Aussichten ganz gut. Mit einer guten Portion Glück könnte es gar zu einem 2:1-Sieg reichen.

Thomas Zocher: Madrid oder Mailand? Hannover ist nicht Bremen! Insofern werden bei der Borussia ein paar Prozentpunkte fehlen. Die führt aber der Gegner diesmal im Köcher, man will ja schließlich den letzten Tabellenplatz schnell verlassen. Und nachdem beide Teams das Spiel ausgetragen haben, kehrt Borussia mit einem 1:2 nach Mönchengladbach heim.

Mike Lukanz: Nein, Borussia verhilft diesmal nicht dem gegnerischen Trainer, verloren gegangenen Kredit wieder einzuspielen, sondern agiert am Sonntag als Geistlicher, der die letzte Ölung verabreichen wird. Mit einem 3:1 in der langweiligsten Landeshauptstadt Deutschlands wird man Christian Hochstätter für den folgenden Montag eine unangenehme Aufgabe aufbürden.

Michael Heinen: Hält der Aufschwung an oder kehrt die alte Auswärtsphobie zurück in unsere Köpfe? Diese Frage vor dem richtungsweisenden Spiel in Hannover wird mit dem 1:1-Unentschieden nicht eindeutig beantwortet. Selbst Pessimisten werden aber eingestehen müssen, dass der totale Fehlstart, der nach den ersten Partien drohte, zunächst einmal abgewendet worden ist.

Christian Heimanns: So schön und beeindruckend der Sieg gegen Bremen auch war, solche Leistungen werden auf absehbare Zeit noch nicht die Regel sein. Auch nicht bei 1896 Hannover, die mit einer ganzen Ladung Ex-Borussen aus den verschiedensten Zeiten auf uns warten. Ein 1:1 ist für Borussia feines Ergebnis, zumal sie noch den Beweis antreten muss, in der Bundesliga auswärts kein Punktelieferant mehr zu sein.

Christian Spoo: Hannover ist schwach gestartet und wird alles daransetzen, einen kompletten Fehlstart noch zu verhindern. Die mit neuem Selbstbewusstsein ausgestattete Borussia hält gut dagegen, so dass am Ende ein 1:1 steht, mit dem die Gladbacher besser leben können, als der Gegner.

Hans-Jürgen Görler: In der Vergangenheit hat sich die Borussia des öfteren als Aufbaugegner schwächelnder oder kriselnder Klubs betätigt. Ich hoffe darauf, dass dies bei Hannover 96 nicht der Fall sein wird. Außerdem hoffe ich, dass die komplett Verpeilten unter den Gladbachfans Mikael Forssell, einem an der Borussia bis auf eine kurze Episode gänzlich uninteressierten Kicker, nicht mehr bejubeln werden als das Personal des eigenen Vereins. Nach dem 2:1 der Borussia wird der Finne vermutlich in Erwägung ziehen, in der Winterpause zu wechseln, damit die Liste seiner Stationen bald zu einem abendfüllenden Programm wird.

Hannover 96 im Internet: www.hannover96.de , www.das-fanmagazin.de.

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