Hans MeyerMit einem Unentschieden gegen Borussia Dortmund ist der von Hans Meyer trainierten Borussia am Samstagnachmittag an der ausverkauften Hennes-Weisweiler-Allee der erhoffte Verbleib in der 1. Fußball-Bundesliga gelungen. Nach lediglich elf Zählern aus den ersten 17 Saisonspielen erreichte die im Winter mit fünf Neuzugängen umformierte Borussenmannschaft um Mannschaftskapitän Filip Daems mit 20 Zählern aus der zweiten Saisonhälfte doch noch ihr großes Saisonziel. Im Duell gegen die westfälische Borussia war der Elf dabei zum Abschluß die ganze Bandbreite einer nervenaufreibenden Spielzeit anzusehen: erst als Dante Bonfim, einer der Winterneuzugänge, die Borussia in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich in Führung brachte, konnte die Mannschaft phasenweise ihre doch erhebliche Nervosität abstreifen und durfte somit am Schluss auch verdientermaßen über einen Zähler jubeln, der sie von den Ergebnissen der anderen Klubs im Abstiegskampf schließlich völlig unabhängig machte.

Auf den Tag genau dreißig Jahre nach dem zweiten UEFA-Pokal-Triumph ihrer Vereinsgeschichte präsentierte sich die Borussia in der Startformation auf einer Position umbesetzt. Der gegen Leverkusen in der Vorwoche noch verletzungsbedingt pausierende Paul Stalteri kehrte auf seine angestammte rechte Außenverteidigerposition zurück, für ihn nahm Patrick Paauwe wieder auf der Reservebank platz. Tobias Levels rückte neben Tomas Galasek in die Mittelfeldzentrale, sollte sich dort vorrangig um die Kreise von Dortmunds Tamas Hajnal kümmern. Ansonsten blieb die Anfangsformation unverändert, auch Angreifer Roberto Colautti und der zum FC Bayern München wechselnde Alexander Baumjohann standen in ihr.

Dennoch sah es vor etwas mehr als 54.000 Zuschauern in einem von Beginn an mit Stimmung und Spannung aufgeladenen Spiel zweier Mannschaften mit unterschiedlichsten Voraussetzungen zunächst mehr danach aus als sollte sich die höhere fußballerische Klasse auch im Resultat nachhaltig etablieren. So konnte lediglich ein Reflex von Logan Bailly einen Dortmunder Torerfolg von Nelson Valdez verhindern (6.), nachdem Dortmunds erfahrenster Offensivspieler Alexander Frei den Nationalstürmer aus Paraguay mit einer Finte freigespielt hatte. Eine Fußabwehr des im Winter von Racing Genk aus Belgien zur Borussia geholten Bailly war es vier Minuten später noch einmal, die wiederum Valdez am Torjubel hinderte. Erneut hatten den früheren Bremer seine Teamgefährten in Strafraumnähe der Borussia freigespielt, erneut sah die dabei probierte Abseitsfalle der Borussia nicht nach einer völlig einstudierten Variante aus.

Auf der Gegenseite war es der Mannschaft um Kapitän Filip Daems über weite Strecken der ersten Spielhälfte nicht möglich einen Angriff mit einem Torschuss mehr oder minder gebührend abzuschließen. Oft bildete ein Ballverlust das Ende der Ballstafetten der Borussia, bei der gerade in den ersten zwanzig Minuten US-Nationalspieler Michael Bradley aus den ihm da vor dem Dortmunder Strafraum angebotenen Räumen viel zu selten etwas Produktives entstehen liess. Seinen Mitspieler Alexander Baumjohann hatten die westfälischen Abwehrspieler, bei denen kurzfristig Uwe Hünemeier für Neven Subotic aufzulaufen hatte, hingegen akkurater unter Kontrolle. Und weil auch Karim Matmour auf der linken Außenbahn keinen echten Zugriff auf das Spielgeschehen erlangen konnte, war Angreifer Roberto Colautti erneut viel zu wesentlich auf viel zu unsaubere Anspiele in einem wesentlich zu torfernen Terrain reduziert - dem israelischen Nationalstürmer war das Bemühen anzusehen, doch ohne brauchbare Bälle wurde er so allein auf seine Laufbereitschaft reduziert.

Auf der anderen Seite der Strafräume hatte in der Abwehrformation vor allen Dingen Dante Bonfim seine Schwierigkeiten. Dreimal konnte der im Winter von Standard Lüttich nachverpflichtete Linksfuß in der ersten Spielhälfte seine Konzentration nicht hochhalten, dreimal entstanden kniffelige Situationen für die Gastelf. In eine dieser Situationen legte der Brasilianer am äußeren Strafraumeck unbedrängt den Ball ausgerechnet Alexander Frei vor (28.), doch der in dieser Szene ebenso involvierte Paul Stalteri konnte den Torschussversuch des früheren Spielers von Servette Genf noch blockend abmildern: so war es Logan Bailly möglich den Ball ohne Mühen sauber aufzunehmen.

Nach einer halben Stunde Spielzeit erfolgte dann der erste Spielerwechsel der Partie. Hans Meyer war für die Borussia durch eine unmittelbar zuvor von Roel Brouwers erlittene Blessur dazu gezwungen in der Abwehrformation mit dem aus Wermelskirchen stammenden Thomas Kleine anstelle des Niederländers einen neuen Innenverteidiger an der Seite von Dante Bonfim aufzubieten, doch dem frühere Hannoveraner und Fürther gelang es noch in den 15 Minuten bis zur Halbzeit sich komplikationslos in die Abwehrformation des VfL einzugliedern und der Borussenelf so nicht das Gefühl zu geben, sie sei durch den plötzlichen Ausfall eines ihrer Stammspieler beeinträchtigt.
Erfreulich blieb auch, dass in dieser Phase der Partie durch einen über dem Tor landenden Distanzschuss von Filip Daems ein erster wirklicher Torschuss für die Borussia zu verzeichnen gewesen war; einen Dortmunder Eckball in der 35. Spielminute hätte dann beinah Alexander Baumjohann zu einem weiteren Torschuß nutzen können, doch der Waltroper blieb nach einem von ihm selbst energisch vorgetragenen Konterangriff leider an der Dortmunder Strafraumgrenze an Leonardo de Deus Santos hängen.

Insgesamt war die Borussia nun besser in der Begegnung und erlaubte den Dortmundern auch weniger Ballbesitz, einen echten Offensivertrag konnte sie daraus jedoch nicht unmittelbar erzielen. Der Gewinn für das eigene Tor war jedoch der, dass die Gäste aus Westfalen nun seltener in die Nähe des Borussentores kamen und folglich auch weniger druckvoll erschienen als beispielsweise noch in der Anfangsviertelstunde. Fast hätte die Borussia dieses kontinuierliche „Vorwärtsverteidigen" noch mit einem Torerfolg gekrönt, doch leider blieb der Kopfball von Dante Bonfim - auf Vorlage von Alexander Baumjohann - in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit schließlich am Außenpfosten des Dortmunder Gehäuses kleben. Dortmunds Torsteher Roman Weidenfeller hätte gegen den wuchtigen Beitrag des Südamerikaners der Borussia keine Abwehrchance gehabt.

Somit bot sich beiden angemessen vertretenen Borussia-Fanlagern während der Halbzeitpause der Blick auf die Zwischenresultate der anderen Begegnungen, beiderseits konnte man sich hier noch Chancen auf den sogenannten großen Wurf ausrechnen. Die Gastelf hatte in der ersten Halbzeit fußballerisch, die Heimmannschaft vom kämpferischen Aspekt her eine ansehnliche Leistung abgeliefert.

Unverändert gingen beide Equipen den zweiten Durchgang an, in dem der Borussia durch einen etwas zu überraschten Filip Daems die erste Torchance gehörte. Der belgische Internationale war auf der linken Seite sehr tief mit in Richtung Dortmundtor durchgerückt und befand sich schließlich in Bedrängnis im Strafraum in Ballbesitz. Sein Schuss endete jedoch zu weit außerhalb der Torstangen, als das man diese Situation als wirkliche Torgelegenheit einstufen sollte. Immerhin hatte sie einen aufmunternden Effekt für das Borussenpublikum, das sich gleich einmal lautstark zu Wort meldete. Auch die zweite signifikante Situation des zweiten Abschnitts gehörte der Borussia, doch Paul Stalteri wurde dabei in der 55. Spielminute von einem sich bei dieser Rettung selbst verletzenden Felipe Santana am erfolgreichen Torschuss gehindert. Es folgte daher zunächst eine Verletzungsunterbrechung und anschließend ein Eckball von der rechten Angriffsseite der Borussia. Erneut von Baumjohann hereingezirkelt, fand der Ball den Scheitel des heranstürzenden Dante Bonfim in cirka sieben Metern Torentfernung. Nachdem die Kugel kurz noch einmal aufgesetzt hatte, flog sie unter die Latte des Gästegehäuses und brachte der Meyer-Elf damit einen die Hennes-Weisweiler-Allee elektrisierenden Zwischenstand: ein Führungstreffer, eine halbe Stunde vor dem Ende der Saison!

Nachdem es nun rasch danach frohe Zwischenresultate aus den anderen Stadien gab, die die Borussia kurzzeitig sogar zum Tabellendreizehnten machten, verschlechterte sich die unmittelbare Situation sieben Minuten später durch eine Unaufmerksamkeit von Paul Stalteri wieder. Der kanadische Nationalspieler hatte einen langen Ball des Dortmunders Kehl rechts vom Strafraum der Borussia zwar richtig kalkuliert, jedoch den in seinem Rücken befindlichen Blaszczykowski vergessen. Dortmunds polnischer Mittelfeldspieler ließ sich diese Unachtsamkeit nicht entgehen und spritzte so geistesgegenwärtig zwischen Stalteris Fuß und den ankommenden Ball, dass auch der aus seinem Kasten stürzende Logan Bailly den Ausgleichstreffer nicht mehr verhindern konnte; zwar brachte Hans Meyer jetzt im Abstand von zehn Minuten Oliver Neuville (für Alexander Baumjohann) und Nationalspieler Marko Marin (für Roberto Colautti), doch blieben es nun vordergründig die gelbgewandeten Borussen, die das Spielgeschehen wirklich beeinflussten.

Phasenweise bedeutete dies eine Umklammerung für die Borussenmannschaft, doch Dortmund war nicht in der Lage daraus großartiges Kapital zu schlagen. Mehrfach rollten so zwar gefährlich scheinende Angriffswellen, schließlich war die Borussenabwehr aber immer Herr der Situation oder schlicht der Profiteur eines unpräzisen Torschusses. Auch die Hereinnahme von Mohamed Zidan auf Dortmunder Seite - der Ägypter kam zwanzig Minuten vor Schluss - veränderte nichts, so dass findige Berichterstatter auf den Stadiontribünen aufgrund der Zwischenstände von den anderen Begegnungen den letzten Spielertausch der Gäste, Fonseca do Nascimento Tinga kam nach 86 Minuten für Hajnal, bereits als eine Art Einwilligung des Gästetrainers in das nahe Remis verstanden haben wollten. Wohlweißlich auch, weil es zu diesem Zeitpunkt bei dem die Dortmunder Anhänger am meisten interessierenden Resultat aus Frankfurt zwischen der dort heimischen Eintracht und dem Hamburger SV ebenso Remis stand - doch Gästecoach Klopp wäre schon ein schlechter Taktiker, hätte er diesen Wechsel wirklich deshalb derart vollzogen.

Unmittelbar vor dem Einbruch der Nachspielzeit (die man von Seiten der Borussia in den letzten Wochen ja zweimal so hervorragend genutzt hatte) stürzte dann die für die Europa-League-Ambitionen der Gäste fatale Meldung eines Hamburger Führungstreffers in Frankfurt auf den Betreuerstab der Gastelf ein. Somit waren die Dortmunder gezwungen in den letzten Sekunden noch einmal viel zu riskieren, brauchten sie doch nun wieder einen dreifachen Punktgewinn für ihr Saisonziel. Doch diesen erreichten sie nicht mehr, weil die Mannschaft von Borussentrainer Hans Meyer bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Dr. Brych ihr Unentschieden verteidigte und somit eine zeitweise Kapriolen schlagende Spielsaison schließlich noch zu einem guten Ende bringen konnte.
Erfreulich hierbei, dass in den Gesichtern der Beteiligten in erster Linie eine Form von Erleichterung zu erkennen bzw. abzulesen war: die Erleichterung in dieser Saison den dritten Bundesligaabstieg der Klubgeschichte vermieden zu haben.

Vom Spielverlauf ging sie verdientermaßen mit einem Zähler vom Platz. Anders als in der Vorwoche, als sie sich nach zwei vorentscheidenden Erfolgen im dritten Spiel binnen sechs Tagen von Bayer Leverkusen resultatstechnisch die Ohren lang ziehen ließ und dabei einen nicht aufgeräumten Eindruck hinterließ, erarbeitete und erkämpfte sich die Mannschaft an diesem Wochenende den zur Rettung noch fehlenden Punktgewinn. Die Dortmunder, die zu Beginn und zum Ende der Partie ihre besseren Momente besaßen, konnte sie durch ihre Spielweise so neutralisieren und sich sogar den berüchtigten Flüchtigkeitsfehler zu viel erlauben, denn auch vor des Gegners Kasten war sie selbst in gleicher Form in ähnlicher Situation einmal zur Stelle. Und in der Endabrechnung ergibt so etwas letztlich eine gerechte Punkteteilung.

Auch wenn man es womöglich eigentlich nicht tut, aber am Ende einer solchen Saison ist es dennoch wichtig und wertvoll, dass man sich noch einmal den Saisonverlauf vor Augen führt. Und der war in dieser Spielzeit 2008/09 gerade auch in den ersten Saisonwochen von einer Unerfahrenheit und Naivität geprägt, die sich nicht allein durch einen Trainerwechsel eliminieren ließ. Einige Personalentscheidungen und fünf Neuzugänge bedurfte es in der Winterpause, um die Borussia in aller erster Linie in der Abwehrbewegung ausreichend zu stabilisieren. Die Borussenverteidigung war auch nachher nie „die Bank von England", wie es gern umgangssprachlich heißt, doch insbesondere die Routine eines Paul Stalteri auf der rechten Bahn und der Erfahrungsschatz von Tomas Galasek halfen der in vielen Phasen der ersten Saisonhälfte besonders in der Bewegung gegen den Ball sozusagen überforderten Borussia ein Niveau zu bekommen, dass zur Errettung der Klassenzugehörigkeit genügte.
Nicht unterschlagen sei dabei die Tatsache, dass der Borussia vor allem manches Heimspiel misslang. So konnte sie aus den sechs Begegnungen gegen die direkte Abstiegskampfkonkurrenz gerade einmal einen Sieg (über Karlsruhe) sicherstellen. Natürlich half ihr hierbei zur Kompensation manches Auswärtsresultat. Dreimal gewann sie in dieser Runde auswärts, alle drei Siege erzielte sie dabei bei direkter Konkurrenz und in den Auswärtsspielen bei den drei nun direkt unter ihr platzierten Teams schaffte sie zwei Zu-Null-Siege und ein torloses Remis - das war der Faustpfand, mit dem sie zuletzt wuchern durfte.

Es ist deshalb ein Erfolg in der Auswärtstabelle einen Platz über den diesjährigen UEFA-Cup-Finalisten vom SV Werder Bremen gelandet zu sein, jener Mannschaft gegen die die Borussenelf am dritten Spieltag den ersten Heimerfolg der Saison errang. Der Klassenerhalt ist aber auch vor allem deshalb ein Erfolg, weil es die Mannschaft schaffte den für sie in ihrer Komposition und Situation fatalen Ausfall von Toptorjäger Rob Friend über den Zeitraum der immerhin neun letzten Saisonspiele (also etwa einem Drittel der Spielzeit) auszugleichen. Ohne den für ihre Spielweise eigentlich unverzichtbaren Kanadier robbte sie sich sogar noch von einem Abstiegsplatz auf einen Nichtabstiegsplatz. Und das ist eine zu würdigende Leistung, die wirklich nicht zu kurz kommen darf, weil sie die investierte Energie greifbar macht, mit der die Borussia als Tabellenletzter nach der ersten Saisonhälfte (und trotz des Handicaps von lediglich 11 Zählern zu jenem Zeitpunkt) noch diesen mit dem heutigen Spiel zementierten „Turnaround" vollzog.

Doch „es" ist damit längst nicht vorbei. Auch in der kommenden Saison wird es für die Mannschaft in aller erster Linie einzig allein um den (möglichen) Klassenverbleib gehen. Wie auch mindestens noch in der dann hoffentlich auf dem Fuß folgenden Erstligasaison 2010/2011. Die Borussia ist halt ein Wiederaufsteiger, jetzt bald im zweiten Jahr. Kein Wiederabsteiger zwar, aber sie ist auch lange noch keine „etablierte Erstligamannschaft". Und folglich verpflichtet sich Realitäten zu stellen, die sie nach dem Sommerurlaub auch in den nächsten 34 Bundesligaspielen absolut erwarten.

Borussia: Bailly - Stalteri, Brouwers (Kleine 29), Dante Bonfim, Daems - Baumjohann (Neuville 70), Galasek, Levels, Bradley, Matmour - Colautti (Marin 75)
 
Dortmund: Weidenfeller - Owomoyela, Santana, Hünemeier, Dede - Kehl - Blaszczykowski (Zidan 70), Sahin - Hajnal (Fonseca do Nascimento Tinga 86) - Valdez (Kullmann 78), Frei

Tore: 1:0 Dante Bonfim (57.), 1:1 Blaszczykowski (64.)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Zuschauer: 54.067 (100 %)

Gelbe Karten (Borussia): Galasek

Gelb-Rote Karten (Borussia): Fehlanzeige

Rote Karten (Borussia)
: Fehlanzeige

Besondere Vorkommnisse: Das Stadion an der Hennes-Weisweiler-Allee vermeldete zum fünften Mal in der Saison 2008/09 ein „ausverkauftes Haus". Der Brasilianer Dante Bonfim erzielte seine drei Saisontore allesamt mit dem Kopf, außerdem waren diese drei Tore Bestandteil der letzten sieben Saisontreffer der Mannschaft. Das Tor gegen Arminia Bielefeld am 29. & der Treffer gegen Schalke 04 am 31. Spieltag waren von diesen sieben Toren die einzigen aus dem Spiel heraus erzielten Tore. In keinem der letzten 10 Saisonpartien erzielte die Borussia mehr als einen Treffer pro Spiel, sie holte aus den Begegnungen jedoch neun Zähler. Borussias bester Torschütze der Saison blieb damit Rob Friend, der sieben Tore erzielen konnte. Nach Hannover 96 (69) kassierte die Borussia (62) die zweitmeisten Gegentore, 35 Tore davon in den ersten 17 Saisonspielen. Zusammen mit Eintracht Frankfurt und dem VfL Bochum erzielte die Borussia mit 39 Toren die viertwenigsten Tore aller Bundesligateams. Nur Cottbus (30), Karlsruhe (30) und Bielefeld (29) erzielten weniger Treffer diese Saison. Insgesamt brachte die Borussia in dieser Saison 34 Spieler in ihren 34 Partien zum Einsatz, dicht gefolgt von Filip Daems und Marko Marin (je 33 Saisonspiele) absolvierte Sommerneuzugang Karim Matmour (3 Saisontore) alle 34 Bundesligapartien für die Borussia in diesem Abschnitt. In keinem Saisonspiel erhielt ein Spieler der Borussia eine Rote oder eine Gelb-Rote Karte. Von den 7 ihr zuerkannten Strafstößen vergaben Marko Marin (gegen Schalke 04) und Michael Bradley (bei Eintr. Frankfurt) jeweils einen Elfmeter. Von den sechs Elfmetern, die gegen Borussia verhängt wurden, konnte Christofer Heimeroth am 4. Spieltag in Hannover einen Strafstoß parieren.

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