Es war angerichtet für ein richtiges Schweinespiel im Tabellensumpf der Fußball-Bundesliga. Borussia Mönchengladbach gegen Energie Cottbus. Deutlicher lässt sich Abstiegskampf nicht ausdrücken. Doch während sich im nahe gelegenen Leverkusen zwei vermeintliche Spitzenmannschaften einen eher müden Sommerkick lieferten, entpuppte sich das erwartete Tristessenspiel als ein hochklassiger Fight, der alles bot, was sich der objektive Fußballfan wünschen kann. Torchancen, Tore, hitzige Atmosphäre, Spannung bis kurz vor Schluss.

Dass es so kam, dafür gab es zwei gute Gründe. Eine Mannschaft von Energie Cottbus, die mit Fug und Recht als stärkste Elf bezeichnet werden kann, die in dieser Saison bislang den Borussia-Park beehrte. Und eine Abwehr von Borussia Mönchengladbach, die diesen Namen selbst mit Wohlwollen nicht verdient hat.  

Sämtliche Experten waren sich vorab einig gewesen, dass eine vehement anrennende Borussia allerhöchstens am Abwehrbollwerk der 11 wacker kämpfenden Cottbuser scheitern könnte. Etwas mehr als 36.000 Menschen erklärten sich trotzdem bereit, diese Partie anzuschauen. Zu großen Teilen gezwungen durch den Erwerb einer Saison-Dauerkarte. Doch schon nach wenigen Minuten rieben sie sich verwundert die Augen. Denn die von Bojan Prasnikar hervorragend eingestellten Cottbuser spielten frech, mutig und engagiert und setzten sich immer stärker in der Gladbacher Hälfte fest. Das Offensivtrio Iliev, Rangelov, Sörensen wirbelte Borussias Pseudo-Defensive ein ums andere Mal durcheinander. Speziell Borussias rechte Abwehrseite wurde nach den Erfahrungen der letzten Monate zurecht als Schwachpunkt ausgemacht. Steve Gohouri war in der Defensive in Halbzeit 1 schlichtweg überfordert und wies nach, dass er zumindest auf dieser Position nichts in der höchsten deutschen Spielklasse zu suchen hat. 
 

Unterstützung durfte er von Marcel Ndjeng keine erwarten. Der eigentlich für die offensive rechte Seite ins Team gerückte Deutsch-Kameruner zeigte weder defensiv noch offensiv irgendeinen Nutzen. Wenn man nach so langer Zeit auf seiner Lieblingsposition mal wieder eine Chance erhält, ist es eine Frechheit, sich derart plan- und hilflos zu präsentieren. All diejenigen, die in den vergangenen Wochen beklagten, dass die Zweitliga-Helden zu wenige Chancen erhalten haben, dürften durch seine Unleistung überzeugt worden sein, wie groß die Unterschiede zwischen diesen beiden Spielklassen nun einmal offenkundig sind. 
 

Es hätte dennoch ganz anders laufen können, wenn Michael Bradley in der 2. Minute die Riesen-Chance genutzt hätte, als er fünf Meter vor dem Tor frei zum Kopfball kam und ihn kläglich in die fangbereiten Arme von Tremmel platzierte. Doch diese so genannte Hundertprozentige war in den ersten 20 Minuten das einzige, was Borussia offensiv einfiel. Viel zu überrascht war man offensichtlich davon, dass der Gast aus der Lausitz nicht gewillt war, den Vorgaben in Borussias Mannschaftsbesprechung zu entsprechen und sich auf seine Defensivarbeit zu beschränken. 
 

Vielmehr war in der Anfangsviertelstunde ein Klassenunterschied offenkundig geworden, der leider zu unseren Lasten ging. Hatte man dies im Pokal noch auf die damalige Krisensituation und unsere Auswärtsschwäche geschoben, so merkte man nun, dass die Probleme substanziellerer Natur sind. Das 0:1 fiel in der 17. Minute absolut folgerichtig. Ein leichtsinniger Ballverlust von Marko Marin an der rechten Seitenlinie. Paauwe und Gohouri wurden mit einem einfachen Pass von Timo Rost ausgehebelt, so dass Iliev frei in den Strafraum eindringen konnte. Daems und erneut Paauwe griffen ihn viel zu zögerlich an, so dass sein Pass in die Mitte den freistehenden Michael Bradley fand, der sich dieses Mal die Möglichkeit zum Torerfolg nicht entgehen ließ. 
 

Knappe 5 Minuten dämmerte die Elf von Hans Meyer in einem Schockzustand, der sich auch auf den Borussia zugeneigten Zuschauer übertrug. Dann begann man endlich, wenigstens ansatzweise so etwas wie Fußball zu spielen. Die zweite Hälfte des ersten Spielabschnitts war zumindest ein Bemühen erkennbar, sich den überlegenen Gästen nicht völlig wehrlos zu ergeben. Dennoch hatten diese weiterhin die Mehrzahl an torgefährlichen Szenen und die vermeintlich favorisierten Gastgeber vollständig im Griff. Kurz vor der Halbzeit, als Rangelov über Gospodareks Arme stolperte, war sogar ein erneuter Elfmeterpfiff für Cottbus möglich. Doch der insgesamt sehr unsichere Schiedsrichter Sippel hatte Mitleid mit den ohnehin schon überforderten Gladbachern und beließ es beim 0:1-Halbzeitrückstand, mit dem man bis hierhin noch gut bedient war.
 

Borussia war offensiv nur durch einen Mann präsent. Marko Marin bildete wieder einmal die rühmliche Ausnahme eines ansonsten desolaten Mannschaftsverbundes, wenngleich seine defensiven Schwächen nicht zuletzt beim Gegentor zum Vorschein kamen. Mit einem mutigen Doppelwechsel wollte Hans Meyer zur Pause den lahmenden Angriff beleben. Karim Matmour ersetzte den nur bedingt anwesenden Ndjeng, so dass diese Unterzahl beseitigt wurde. Für den offensiv erneut völlig blassen Gal Alberman kam Tony Jantschke zu seinem Bundesligadebüt. Es erscheint immer mehr fraglich, ob das allzu durchschnittliche Niveau des pomadigen Israeli für die wichtige Position des 6ers genügt. Sein A-Jugendlicher Ersatz war in Hälfte 2 jedenfalls defensiv keinen Deut schlechter und es gibt wenige Gründe, warum man ihn in Zukunft weiter zurückhalten sollte, solange Spieler wie Alberman oder auch Bradley dermaßen wirkunglos bleiben.
 

Der US-Boy hatte erneut zu Beginn der Halbzeit seine Kopfballchance, die er aber wieder nicht zu nutzen verstand. Auch wenn er somit zweimal in der Offensive ein gutes Stellungsspiel nachwies, sollte man seine Rolle ebenso überdenken. Es ist bemerkenswert, wie es sich ein derart abstiegsgefährdeter Klub leisten kann, einem Spieler über so lange Zeit Entwicklungshilfe zu bieten, ohne einen erkennbaren Gegenwert abgeliefert zu bekommen. Borussias Offensivaktionen laufen nahezu ausschließlich über die genialen Momente eines Marin oder Baumjohann sowie über die Hoffnung, dass Rob Friend irgendeinen der zahllosen hohen Bälle verwerten kann. Aus dem zentralen Mittelfeld ist weder von Alberman noch von Paauwe oder Bradley irgendetwas Konstruktives zu erwarten. Selbst Gohouri oder Daems sind bei ihren gelegentlichen Offensivvorstößen zielstrebiger als alles, was unsere Mittelfeldzentrale vorzuweisen hat. Die Konsequenz daraus kann eigentlich nur sein, dass man entweder im Winter auch in diesem Bereich noch einmal nachzubessern bereit ist. Oder man zieht Baumjohann oder Marin in die Zentrale und bietet ganz vorne einen zweiten Stürmer als zusätzliche Anspielstation auf. 
 

Doch in den ersten Minuten nach der Pause sah unser Offensivspiel endlich so aus, wie man es sich von Beginn an gewünscht hatte. Borussia machte Druck und drängte auf das 1:1. Nach 49 Minuten lupfte der selbst ernannte Zauberzwerg einen Ball aus dem Mittelfeld auf Baumjohann, so dass dieser 10 Meter vor dem Tor freistehend auftauchte. Doch anstelle eines weiteren Lupfers ins Glück und Cottbuser Tor schoss der Ex-Schalker Tremmel zentral an. Die bis dato größte Chance zum Ausgleich war vertan. Und dies sollte sich kurz darauf bitterlich rächen.
 

Denn geradezu im Gegenzug gab´s die kalte Dusche und die nachträgliche Belohnung der Gäste für eine formidable 1. Halbzeit. Wieder griffen sie über den quirligen Iliev links an, der Sörensen gekonnt freispielte. Fragen danach, wo Borussias Defensive zu diesem Zeitpunkt gewesen sein mag, erübrigen sich von selbst. Gohouri konnte sich nicht entscheiden, wen er decken sollte und entschied sich dafür, im Alleingang eine Abseitsfalle aufzustellen. Dies wiederum schien Alexander Voigt nicht zu gefallen, der sich auf links weit genug zurückfallen ließ, damit die Aktion der Cottbuser regelkonform ausfiel. Uwe Gospodarek hatte jetzt keine Chance mehr gegen den durchgebrochenen Dänen, der aus 15 Metern zum 0:2 traf.
 

Positiv aus Borussen-Sicht, dass man sich von diesem bitteren Gegentor nicht umwerfen ließ, sondern die in der Pause vorgegebene Marschroute weiter konsequent umsetzte. Schon nach 55 Minuten hatte Rob Friend die erste Riesen-Chance, aus 5 Metern frei vor dem Tor in selbiges zu köpfen. Aber es sollte alles andere als sein Nachmittag werden. 4 Minuten später dann aber doch der erlösende Anschlusstreffer, den man sich zu diesem Zeitpunkt durch konsequentes und mutiges Angriffsspiel verdient hatte. Marins Ecke von links wurde zunächst noch geblockt. Aber den Abpraller flankte Baumjohann gekonnt zurück an den Fünfmeterraum, wo Gohouri schön einnickte. Der Ivorer, der sich generell nach dem Seitenwechsel zu steigern verstand und seine Abwehrseite weit besser im Griff hatte, machte so zumindest einen Teil seiner Defensivversäumnisse wieder gut.
 

Jetzt war die Atmosphäre richtig aufgeheizt und giftig. Der Borussia-Park bebte fast so stark wie vor zwei Wochen gegen die Bayern. Erneut war man drauf und dran, einen 0:2-Rückstand noch aufzuholen. Und noch waren 30 Minuten zu spielen. In so einer Phase ist es unverständlich, warum sich Spieler, wie insbesondere Marin, auf immer mehr Scharmützel mit dem Gegner einließen, anstatt sich zwingender um den Ausgleich zu bemühen. Erst in der 70. Minute war man soweit, sich die nächste gute Chance herausgearbeitet zu haben. Die hätte dann aber zwingend sitzen müssen, denn freier wird ein Rob Friend nicht mehr bedient werden. Karim Matmour, der für einige Belebung auf der rechten Seite sorgte, hatte sich schön durchgesetzt und geflankt. Aber der Kanadier nickte aus 5 Metern kuranyig neben das Tor.  

Das war sie. Die große Möglichkeit zum 2:2, die ungenutzt blieb und gleichzeitig das Ende der Gladbacher Drangphase darstellte. Hans Meyer versuchte, mit Roberto Colautti für Bradley einen weiteren Offensivakteur zu bringen und die stetigen Rufe der Fans nach der totalen Offensive zu befriedigen. Doch in den letzten 20 Minuten zeigte sich, dass es eben nicht damit getan ist, nur offensiv aufzustellen. Keine weitere Großchance ließ sich im viel geforderten 4-4-2 erzielen. Stattdessen bot man jetzt den Cottbusern immer mehr Raum zum Kontern, den diese gut nutzten.  

Ein gewagter Pass des unsicheren Filip Daems auf den fußballerisch schwachen Gospodarek wurde beinahe zum Fiasko, denn der Keeper verfehlte das Spielgerät und brachte so Jula in Schußposition. Gut, dass dieser zu überrascht war und die Riesen-Chance zur Entscheidung hier noch nicht zu nutzen verstand. In der 85. Minute machte er es besser, als sich Borussias Defensive nach einem Einwurf eine erneute Blöße gab. Filip Daems und Alexander Voigt ließen sich dieses Mal amateurhaft ausspielen. Ein kurzer Rückpass auf Jula und schon war das 1:3 besiegelt, das insgesamt den Spielverlauf gerecht widerspiegelt. 

Eine ordentliche halbe Stunde nach dem Seitenwechsel ist selbst für den bis dato Tabellenletzten nicht genug. Energie machte uns kämpferisch, taktisch und spielerisch vor, wie man sich in solch einem Abstiegsendspiel zu präsentieren hat. Borussia war davon in den ersten 20 Minuten überrascht worden und brauchte viel zu lange, um sich den neuen Verhältnissen anzupassen. Als man dann nach der Pause endlich ins Spiel gefunden hatte, bescherte die klägliche Defensive das 0:2, das man im Folgenden nicht in der Lage war auszugleichen. Die Überlegenheit in der Luft wurde durch die Abschlussschwäche von Bradley und Friend bei insgesamt vier hochkarätigen Kopfballchancen zunichte gemacht. Cottbus spielte hingegen offensiv viel variabler und kaltschnäuziger, was ihnen aber durch die schwächste Defensive der Bundesliga allzu leicht gemacht wurde. 
 

In der vergangenen Woche richtete sich die Kritik der Fans sehr gezielt auf Tobias Levels, der bei mindestens zwei von drei Gegentoren schlecht aussah. Dass damals aber schon die gesamte Defensive gegen einen krisengeplagten Gegner wirr herumirrte, geriet dabei viel zu kurz. An diesem Samstag saß Levels 90 Minuten lang auf der Bank und konnte somit nicht zur Verantwortung gezogen werden. Mit Voigt, Daems, Paauwe und Gohouri bot Borussia eine Viererkette auf, wie sie personell nicht viel besser besetzt werden kann. Und dennoch reicht dies bei weitem nicht aus für eine der schwächsten Angriffsreihen der deutschen Eliteliga.  

Wenn diese 1:3-Niederlage also für irgendetwas gut gewesen ist, dann dafür, dass jetzt jedem bewusst sein wird, wie alarmierend die Situation tatsächlich ist. Nachdem uns Cottbus bereits zum zweiten Mal in dieser Saison vorgeführt hat, ist vielleicht endlich einmal Schluss mit unserer Arroganz, uns für ach so viel besser zu halten als die Mannschaften aus Cottbus, Karlsruhe, Bochum oder Bielefeld. Letztere bezwangen wir einzig dank der Genialität eines Marko Marin. Gegen den KSC brauchten wir enormes Glück und die Abschlussschwäche des Gegners. Cottbus nun deckte unsere eklatanten Qualitätsmängel schonungslos auf. Und man sollte sich darüber klar sein, dass die Kukielkas oder Ziebigs ganz bestimmt nicht schlechter sind als ein Daems oder Bradley, wobei die Namen hierbei vollkommen austauschbar sind. 

Lob zu verteilen fällt nach so einer Leistung schwer. Karim Matmour kann noch am ehesten als Gewinner bezeichnet werden. So muss ein Spieler auftreten, der lange außen vor war und dann mal wieder seine Chance erhält. Auch Tony Jantschke hatte ein relativ ordentliches Debüt in einer für ihn undankbaren Situation. Über die Leistung des Rests sollte man besser den Mantel des Schweigens hüllen. Borussia besitzt offensichtlich einen Kader, der für die 1. Bundesliga in der Form qualitativ nicht ausreicht. Die Worte von Hans Meyer in der Pressekonferenz machten deutlich, dass er dies ganz ähnlich sieht und gewillt ist, dies im Winter zu ändern. Die Mannschaft hat es versäumt, mit einem Sieg ein gewisses Punktepolster in den Winter zu retten. Stattdessen wird sie völlig zurecht auf einem Abstiegsplatz überwintern, weil diese Mannschaft in dieser Besetzung genau dort hingehört. Daher wird sie damit leben müssen, dass noch mehr Spieler aussortiert werden und sich mehr wird ändern müssen als es noch vor kurzem nach dem 2:2 gegen die Bayern ausgesehen hatte. Die damals einsetzende Euphorie war ebenso überzogen wie es nach dieser schmerzlichen Niederlage die Untergangsstimmung ist, die sich bei vielen Fans breit macht. Es sind erst 15 von 34 Spielen absolviert und der Rückstand auf Platz 14 beträgt einen einzigen Punkt. Von einer Vorentscheidung kann also mitnichten die Rede sein trotz aller nötigen Kritik am Auftreten der Mannschaft und aller berechtigter Sorgen und Zukunftsängste. 
 

Borussia
: Gospodarek – Gohouri, Paauwe, Daems, Voigt – Alberman (Jantschke 46), Bradley (Colautti 70) – Ndjeng (Matmour 46), Baumjohann, Marin – Friend

Energie Cottbus: Tremmel - Radeljic, Kukielka, Cadgas, Ziebig (Angelov 83) – Rost, Kurth – Sörensen, Skela, Iliev (Pavicevic 60)- Rangelov (Jula 72)  

Tore: 0:1 Bradley (17.), 0:2 Sörensen (51.), 1:2 Gohouri (59.), 1:3 Jula (85.)  

Schiedsrichter
: Peter Sippel (München)

Zuschauer: 36.454

Gelbe Karten (Borussia)
: Baumjohann, Gohouri, Marin

Besondere Vorkommnisse:
Das Eigentor von Michael Bradley war Cottbus erster Treffer bei einem Spiel in Mönchengladbach. Tony Jantschke kam zu seinem Bundesligadebüt. Mit nunmehr 30 Gegentoren holte sich Borussia zumindest in dieser Kategorie die alleinige Tabellenführung in der Liga.

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  • Für den #effzeh gibt‘s jetzt nur noch eine Rettung. #PeterFürPeter
  • Die Europa League hat angerufen, sie möchte die #fohlenelf zurück! #UEL
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  • Die Elf vom Niederrhein #Cando #CandosMelodie #CandoLieder
  • @Peter_Ahrens From carlo to cando
  • @JrgNeb "Sie kehrt zurück", steht im ersten Absatz im Artikel & wird ganz genau auf dem Bild angezeigt.
  • @frankie1960 Das ist nahezu das erste Mal, daß man auch in Mönchengladbach einen Treffer von Ulf Kirsten gutfinden kann! 🙂

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