Realistisch gesehen ist der Abstieg kaum noch zu verhindern. Nüchterne Realisten argumentieren schon seit Wochen, dass eine derart schwache Gesamtleistung nicht zum Klassenerhalt reichen kann. Aber welche Rolle spielt schon nüchterner Realismus im Fußballsport, der sich doch eigentlich durch Emotionen pur auszeichnet? Also sträubt man sich auch bei Borussia weiterhin gegen das vermeintlich Unausweichliche. Entgegen jeder Logik soll es in der Bundesliga-Historie schon mehrfach vorgekommen sein, dass sich Realitäten innerhalb weniger Wochen sensationell veränderten.


Selbst wenn von einigen Seiten schon wieder das neue „Kompetenzteam“ angegriffen wird und ihm sogar der abstruse Vorwurf unterstellt wird, man habe den Kampf um den Klassenerhalt bereits aufgegeben und teste nur noch für die Zweitligasaison. Ein jeder kann sich sicher sein, daß Jos Luhukay und sein Team mit vollem Engagement alles dafür geben, um das Unmögliche doch noch zu schaffen. Die Mittel und Wege, die man zur Zielerfüllung nutzt, sind eh immer nur dann richtig und gut, wenn am Ende das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Man muss nicht mehr wirklich an den Klassenerhalt glauben, da die Fakten nun wirklich erdrückend gegen uns sprechen. Aber die Hoffnung bereits 7 Spieltage vor Schluss einzustellen, wo uns theoretisch schon zwei perfekt verlaufende Spieltage ans rettende Ufer spülen könnten? Das wäre genauso unsinnig wie das ebenso als aussichtslos geltende Spiel beim FC Schalke 04 von Vorneherein abzuschenken. 

Borussia 

In der Vorwoche überraschte Jos Luhukay mit einigen Umstellungen, die u.a. Moses Lamidi in die Startformation spülten. Der A-Jugendliche könnte  trotz durchwachsener Leistung gegen Frankfurt erneut auflaufen. Auf Schalke soll er seine Schnelligkeit ausspielen, mit der er letzten Samstag immerhin noch auffälliger spielte als Sturm-Kollege Rafael. Gegen Christian Pander auf der rechten Seite wird es der Youngster aber ebenso schwer haben sich durchzusetzen wie in der Mitte gegen den erfahrenen Bordon mit seinem überragenden Stellungsspiel.  

Während im Sturm keine Veränderungen zu erwarten sind, wird das Mittelfeld neu gestaltet werden müssen. Mit Peer Kluge fehlt eine wesentliche Stütze und es ist noch völlig offen, wer seine Position im Mittelfeld bekleiden wird. Den Fans wäre ein Auftritt von Marko Marin am liebsten, der aber durch eine Grippe geschwächt ausfällt und nicht in den Kader berufen wurde.


Mit Sebastian Svärd, Eugen Polanski, Oliver Kirch und Bo Svensson stehen dagegen einige etablierte Spieler parat, um den freiwerdenden Mittelfeldplatz zu besetzen. Gut vorstellbar, daß El Fakiri auf halbrechts agiert, wo er die gefährliche linke Offensivseite der Schalker mit unterbinden kann. Da Lincoln weiter gesperrt ist, wird ein Kettenhund nicht zwingend benötigt und in Ermangelung dessen ist auch die Befähigung des Norwegers für die 6er-Position nur begrenzt. Hier könnte sich eher der solide Svensson eine neuerliche Chance verdienen, da er zu Beginn der Rückrunde auf dieser Position keinen so schlechten Eindruck hinterließ. 
 

Gebraucht werden könnte der Däne aber ebenso in der Abwehr, wo er rein leistungsmäßig eine Alternative für Steve Gohouri darstellen müsste. Der Ivorer überragt zwar durch seine Zweikampfstärke. Diese positiven Eindrücke macht er aber durch ständige Unkonzentriertheiten zunichte. So vergeht kaum eine Partie, in der Gohouri nicht mindestens eine Großchance des Gegners verursacht, was nicht selten zu Gegentoren führt. Der Stolperer gegen Kyrgiakos war dabei nur der traurige Höhepunkt. In solch einer wichtigen Situation, in der wir uns befinden, darf man sich solche Fehler ganz einfach nicht erlauben. Und es überrascht, daß Gohouri trotzdem weiter nicht zur Disposition zu stehen scheint. 
 

Auf links spricht einiges dafür, dass Marvin Compper trotz mäßiger Leistung zuletzt eine neuerliche Chance erhält. Luhukay deutete an, nicht zu gerne seine Aufstellung zu ändern, was dem Ex-Stuttgarter zugute kommen könnte. Zu klären wäre lediglich, wie die Abstimmung mit Marcell Jansen funktionieren sollte. Die beiden harmonierten gegen Frankfurt nicht so gut wie in der Vergangenheit, so dass Compper vielleicht eher für die defensive Rolle einzuplanen ist. Jansen wird ohnehin mit den Flügelläufen von Rafinha konfrontiert werden und erscheint da etwas flexibler als Compper, der in der Offensive nicht wirklich seine Stärken besitzt. 
 

Durch die Rückkehr von Kasper Bögelund muss Oliver Kirch aus der Viererkette weichen, was nach dessen katastrophalem Spiel gegen Frankfurt mehr als verdient ist. 
 

Der Gegner aus Gelsenkirchen
 

Nur ein Sieg gelang den Schalkern aus den letzten 6 Spielen. Nachdem die Heimbilanz lange Zeit beängstigend stark gewesen war (8 Siege, 2 Unentschieden), folgten gegen Leverkusen und den HSV zwei unerwartete Arena-Pleiten am Stück. Zuletzt hatte man Glück beim schmeichelhaften 1:0-Sieg über Stuttgart, der nicht darüber hinwegtäuschen kann, daß der S04 auch zuhause nicht mehr als unschlagbar gelten muss.
 

Gegen den auswärtsschwachen Tabellenletzten aus Mönchengladbach wird aber natürlich allenthalben damit gerechnet, diese jüngere Negativbilanz zu beenden. Sollte dies nicht gelingen, würde das Gerede von Krise und von den erneut auf der Zielgerade einbrechenden „Schlotter-Schalkern“ seine Bestätigung finden. Alleine deshalb stehen die Gastgeber vor der Partie am Samstag ebenso sehr unter Druck wie wir selbst. Eigentlich noch mehr, denn unsere Borussia hat angesichts der vermeintlichen Aussichtslosigkeit der Lage nicht mehr wirklich viel zu verlieren. Vielleicht hilft dies dabei, dass am Ende mehr dabei herauskommt als nur ein „engagiertes, kämpferisches“ Spiel unserer Elf. So sehr die allgemeine Leistungssteigerung der letzten Wochen zu loben ist und man erkennt, dass die Mannschaft gewillt ist, den Weg in die 2.Liga mit allen Mitteln zu verhindern. Man wird sich weiter steigern müssen, wenn man den Rückstand noch wird aufholen wollen. Und man wird insbesondere zwingender und torgefährlicher werden müssen – und das unabhängig vom Gegner und Stadion, in dem gespielt wird.
 

Die Standards von Insua verpufften in den letzten Wochen regelmäßig. Erst der junge Marin machte vor, wie es richtig geht, was ein weiteres Argument für seine Eingliederung ins Team der Zukunft sein wird. Aus der zweiten Reihe ist niemand wirklich in der Lage, mit Fernschüssen Gefahr hinaufzubeschwören. Marcell Jansen tut sich hier noch am ehesten hervor, gilt aber auch nicht unbedingt als Top-Torjäger. Fraglich, ob es uns so ausgerechnet gegen den kompakten Tabellenführer gelingen wird, hochkarätige Torchancen herauszuarbeiten. Mit Marcelo Bordon steht der vermutlich beste Abwehrspieler der Liga wie ein Turm in der Defensive. Die Nominierungsweise brasilianischer Nationaltrainer ist eh eins der Mysterien unserer Zeit. Warum ein Bordon dort keine Berücksichtigung findet, aber z.B. ein Juan als Stammspieler gilt, leuchtet zumindest nach den gezeigten Leistungen in der Liga nicht ein. 
 

Anfälliger ist da schon Mladen Krstajic, der beim 0:2 bei den Bayern nicht seinen besten Tag erwischte und immer mal wieder für einen Stellungsfehler gut ist. Inwieweit unser Sturm allerdings in der Lage sein wird, dies auszunutzen, erscheint angesichts dessen Harmlosigkeit fraglich. 
 

Über Manuel Neuer wurde in den letzten Wochen einiges geschrieben. Gegen die Bayern zeigte er einmal mehr eine herausragende Leistung. Spielentscheidende Fehler gestattet er sich bislang selten. Dafür brilliert er durch nahezu komplettes Torwartspiel. Zusammen mit Rene Adler und Michael Rensing scheint hier eine Torhüter-Generation nachzuwachsen, die Deutschlands große Tradition an hochklassigen Keepern bis weit ins kommende Jahrzehnt fortsetzen wird. 
 

Ein Prunkstück der Knappen besteht zudem auf der defensiven Außenbahn. Rafinha wurde vor 2 Jahren für 5 Millionen Euro aus Brasilien geholt, obwohl er damals noch „nur“ als Talent galt. Ein durchaus gewagtes Unterfangen, das sich aber bald auszahlte. Von Beginn an hatte der Rechtsverteidiger keinerlei Integrationsprobleme und ist mittlerweile eine absolut feste Größe. Auch er dürfte auf seiner Position zum absolut Besten gehören, was in der Bundesliga zu finden ist. Gegenüber tut sich Christian Pander einzig schwer, seine körperliche Unversehrtheit in den Griff zu bekommen. Nachdem er fast 19 Monate lang ausgefallen war, gab er Ende letzten Jahres sein Comeback und trat auf, als sei er nie weg gewesen. Doch schon bald riss er sich die Bänder im Sprunggelenk und musste wieder aussetzen. Vorletzte Woche dann das neuerliche Comeback gegen Stuttgart, bei dem er wieder direkt an seine Topform anknüpfte. Mit seinen nun 23 Jahren wirkt er inzwischen sogar ein wenig reifer als in seiner bereits viel bejubelten Anfangszeit als Schalker Talent. Insbesondere Standardsituationen, die von den kopfballstarken Kuranyi, Bordon oder Krstajic dankbar angenommen werden, sind dank der Präzision seiner Flanken eine der Schalker Stärken. 
 

Bei allen Qualitäten, die einen Tabellenführer logischerweise auszeichnen müssen. Die Probleme der letzten Wochen kommen nicht von ungefähr. Schalkes größtes Manko gegenüber Werder Bremen und insbesondere Bayern München ist die fehlende Breite im Kader. Die Top-Elf, die in der Vorrunde weitgehend lückenlos durchspielen konnte, ist enorm solide und braucht sich vor keiner Mannschaft der Liga zu verstecken. Gerade die Spiele gegen die so genannten Kleinen haben die Schalker weit souveräner gelöst als die Bayern, was ihnen den 6-Punkte-Vorsprung ermöglichte. Doch z.B. mit Peter Lövenkrands fällt nunmehr ein Spieler aus, der für das eingespielte Erfolgs-System als unverzichtbar galt. Mit dem schnellen Dänen auf Linksaußen verfügte Schalke im 4-3-3 über eine Waffe, die lange Zeit unterschätzt wurde, weil Lövenkrands selbst wenig Torgefahr ausstrahlt. Dafür setzt er aber seine Kollegen gut in Szene und machte das Spiel zudem unberechenbar. Lincolns Genialität in der Zentrale, Lövenkrands Schnelligkeit über die Außen, Kuranyis Kopfballstärke im Zentrum, dazu noch die Gefährlichkeit bei Standards. In Bestbesetzung ist es nahezu unmöglich, das Schalker Angriffsspiel komplett  auszuschalten. 
 

Doch eben jene Bestbesetzung wird am Samstag nicht gegeben sein. Denn neben Lövenkrands fällt auch Lincoln wegen Rotsperre aus. Kuranyi wirkte zuletzt nicht mehr so stark wie in der gelungenen Vorrunde, die ihm ein erfolgreiches Comeback in der Nationalelf einbrachte. Dem Rückkehrer-Match in der Schweiz Anfang Februar folgten drei Ligatore in den kommenden zwei Partien. Seitdem wartet der Ex-Stuttgarter aber seit nunmehr 5 Partien wieder auf einen eigenen Torerfolg. Es ist anzunehmen, dass diese für Kuranyi und den Verein erfolglose Zeit mit Lincolns Abwesenheit in enger Verbindung steht. 
 

Während man sich in der Winterpause dazu entschloss, den seit Jahren als talentiert geltenden Baumjohann an die Borussia abzugeben, setzt man größere Zukunftshoffnungen in Mesut Özil. Zuletzt gelang es dem hochgelobten Deutsch-Türken aber nicht, die Rolle des Brasilianers in der Schaltzentrale adäquat auszufüllen. Der Personalnot könnte er es aber verdanken, gegen Borussia eine neuerliche Chance zu erhalten. 
 

Im defensiven Mittelfeld wird nämlich mit Fabian Ernst ein weiterer Stammspieler fehlen, was aber nur bedingt als Verlust angesehen wird. Ernst kam einst aus Bremen als Stammspieler der Nationalelf, wo er nach allzu mäßigen Leistungen seitdem keine Rolle mehr spielt. Oft hat man den Eindruck, Ernst sei mit der Rolle als mittelmäßiger Bundesliga-Profi zufrieden und entwickele kaum Ehrgeiz wieder an frühere Glanzleistungen anzuknüpfen. So muss er sich mittlerweile damit abfinden, dass im Mittelfeld der Schalker solide Größen wie Bajramovic und Kobiashvili als wertvoller angesehen werden. Sollte Özil gegen Schalke überzeugen könnte Ernst bei einer zusätzlichen Rückkehr von Lincoln in der folgenden Woche gar um seinen Stammplatz bangen müssen.  

Während das Schalke-Mittelfeld in der Aufstellung des morgigen Spiels als unauffällig-solide und defensiv kompakt beschrieben werden kann, bereitet der Angriff Sorgen. Neben dem zuletzt wieder schwächelnden Kuranyi kann man speziell mit Halil Altintop nicht zufrieden sein. Der Türke, der letztes Jahr für Kaiserslautern herausragend traf, tut sich genau wie Ex-Teamkollege Sanogo beim HSV schwer in der neuen Umgebung. Vieles deutet darauf hin, dass seine Vorjahresleistung eher die Ausnahme gewesen sein wird. Dieses Jahr gelingt ihm nur wenig und er kann froh sein, mangels Alternativen weiter seine Chancen zu erhalten. Probleme mit der Leiste können ohnehin seinen Einsatz noch gefährden, was sich erst kurzfristig entscheiden wird.
 

Zurückkehren sollte dagegen Gerald Asamoah, der sich zu Saisonbeginn beim UEFA-Cup-Aus in Nancy schwer verletzt hatte und sich zuletzt über zwei Kurzeinsätze für die Startelf empfahl. Für Sören Larsen wird dann kein Platz mehr sein, obwohl der Däne bei vielen Schalke-Fans ein höheres Standing genießt als Kuranyi oder Altintop. Larsen ist aber in jedem Fall auch nach einer möglichen Einwechselung für Gefahr gut.
 

Bilanz
  

Schalke 04 ist einer der gefühlten 15-16 Bundesligisten, bei denen Borussia seit Ewigkeiten keinen Auswärtssieg mehr landen konnte. Am 25.8.1992 schoß der aktuelle Coach von Westfalia Herne, Frank Schulz, den 2:1-Siegtreffer. Danach gab´s in 11 weiteren Begegnungen nur noch 4 Remis, wovon uns das letzte in sehr guter Erinnerung ist. Neu-Papa Bögelund markierte damals das Tor des Jahres, das schlussendlich zum 1:1-Endstand reichte. Die 6 Partien zuvor gingen auf Schalke jeweils mehr oder weniger klar verloren, so dass statistisch erst einmal wenig für uns spricht. Auch die Hinrunde dieser Saison macht kaum Hoffnung. Damals gab Tim Rubink sein Bundesliga-Debüt, das höchst unglücklich verlief. Am Ende konnte Borussia froh sein, dass Schalke es beim 0:2 beließ und in Halbzeit 2 einen deutlichen Gang hinunterschaltete. 
 

Schiedsrichter
 

Wenn das kein gutes Omen ist. Florian Meyer war bereits bei unserem letzten Auswärtssieg in Bielefeld zuständiger Schiedsrichter. Und auch das vorletzte Auswärtsspiel unter seiner Leitung ging beim 1:1 in Hamburg nicht verloren. Auf der anderen Seite gewann Schalke die letzten 3 Heimspiele unter ihm. Vor 2 Jahren war er allerdings aktiver Zeuge bei unserem vorerst letzten Sieg gegen Schalke 04. Dabei pfiff Meyer kurz vor der Halbzeit einen umstrittenen Elfmeter, den Sverkos herausholte und selbst zum 2:0-Endstand verwandelte. Grundsätzlich gehört der 38jährige FIFA-Referee zu den besten seiner Zunft. Bislang pfeift er wieder einmal eine ordentliche Saison ohne viele spielentscheidende Fehler, wobei er in 15 Erstliga-Einsätzen 4 Spieler vorzeitig vom Platz schickte.
 

Aufstellungen
 

Borussia:
Keller – Bögelund, Gohouri, Zé Antonio, Compper – El Fakiri, Svensson, Insua, Jansen – Lamidi, Rafael
Ersatz: Heimeroth – Kirch, Polanski, Kahê, Svärd, Thygesen, Neuville
Es fehlen: Delura, Daems (verletzt), Marin (Grippe), Kluge (gesperrt) 

Schalke:
Neuer – Rafinha, Bordon, Krstajic, Pander – Bajramovic, Özil, Kobiashvili – Altintop, Kuranyi, Asamoah
Ersatz: Tapalovic – Larsen, Altintop, Boenisch, Rodriguez, Hoogland, Erwig
Es fehlen: Lincoln, Ernst (gesperrt), Varela, Lövenkrands, Fährmann (verletzt) 

Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)
Schiedsrichter-Assistenten: Thomas Frank (Hannover), Jan-Hendrik Salver (Stuttgart)
Vierter Offizieller: Guido Kleve (Osnabrück) 

SEITENWAHL-Meinung
 

Michael Heinen:
Borussia wird leidenschaftlich und engagiert spielen, am Ende aber doch verdient mit 0:2 den Kürzeren ziehen, weil Schalke einfach stärker besetzt ist und nach den letzten erfolglosen Wochen auch wieder hoch motiviert zu Werke geht. 

Mike Lukanz:
Ein guter Bekannter merkte neulich zynisch an, woher der Glaube an 15 Punkte aus 7 Spielen komme, wenn man vorher nur 25 in 27 Spielen geholt habe. Gute Frage, aber nüchtern lässt sich das ohnehin nicht erklären. Kein Tipp wäre in dieser Phase realistisch, daher sage ich 1:1. 

Christian Heimanns:
Mag sein, dass Schalke weniger überzeugend den ersten Platz in der Tabelle einnimmmt als Borussia den letzten. Für eine Ladung Ostereier im Nest wird es dennoch reichen. 3:0 für Schalke. 

Thomas Zocher:
Schiedsrichterleistungen werden gern damit entschuldigt, dass im Saisonverlauf sicher ausgleichende Gerechtigkeiten eintreten würden. Die Verkünder solcher Abstrusitäten vergessen aber schon gern, dass es sich somit ja wenigstens um eine ausgleichende Ungerechtigkeit handeln würde. Aus Benachteiligung entstandene Entschädigungen beruhen lediglich auf dem Gerechtigkeitsgedanken, sie bekämpfen aber die Ungerechtigkeit. Nicht die Gerechtigkeit. Und, natürlich, ist es ungerecht Borussia Mönchengladbach auf dem letzten Tabellenplatz wiederzufinden. Nicht nur subjektiv, aber leider auch nach einem 0:2 beim FC Schalke 04 am Ostersamstag. 

Christoph Clausen:
Vor ein paar Spielen beschloss ich, so lange unbeirrbar auf Sieg zu setzen, bis entweder Klassenerhalt oder Abstieg feststünde. Da die Frage noch offen ist: 1:0 für uns. Wunschdenken? Natürlich.  

Der Gegner im Internet:
www.schalke04.de

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