Das Wort wird einem im Munde alt, vermerkte im Herbst 1989 ein Bürgerrechtler in der DDR angesichts der sich überschlagenden Ereignisse. Was sich in Gladbach nach dem enttäuschenden Remis gegen Nürnberg abspielte, hatte zwar keine vergleichbaren weltpolitischen Dimensionen, der Stoßseufzer von damals hätte aber trotzdem ganz gut gepasst. Wer da einen Vorbericht zu schreiben hatte, musste von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag die gedanklichen Entwürfe für seinen Text etwa im Halbstundentakt über den Haufen werfen. Inzwischen ist zwar das Verwirrspiel um exklusive Rücktrittsmeldungen, Dementis und Treueschwüre beendet und Borussias schier endlose Geschichte der Trainerwechsel um ein Kapitel reicher. Die anhaltende sportliche Krise lieferte für das Ende der kurzen zweiten Ära Heynckes zwar Gründe, die boshafte Häme, die ein bestimmter Typ Journalist mit Professionalität verwechselt, macht das aber nicht weniger widerlich.


Seinen Nachfolger hat Heynckes selbst empfohlen, und die Borussia täte gut daran, diesen Rat dauerhaft zu befolgen. Dass das Fischen nach großen Namen keinen Erfolg beschert, sollte man inzwischen gelernt haben, und wäre Jos Luhukay nicht schon da, müsste man nach genau einem wie ihm suchen: einem Trainer, der bei seiner letzten Station auch ohne exorbitante Transfersummen die Qualität sowohl einzelner Spieler als auch des Mannschaftsgefüges auf eine höhere Stufe hob und erfolgreichen wie attraktiven Fußball spielen ließ, der sich im Abstiegskampf auskennt und schließlich auch, im worst case, für den Neuaufbau in Liga zwei eine gute Wahl wäre. All dies und auch dass Luhukay die Mannschaft schon aus mehrwöchiger Arbeit kennt und ob seiner zwischenmenschlichen und fachlichen Qualitäten von ihr wertgeschätzt wird, ist zwar keine Garantie für Besserung, aber die gäbe es auch bei keinem Alternativkandidaten. Es ist also dringend zu hoffen, dass sich Borussias Verantwortliche baldmöglichst zu einem klaren Bekenntnis zu Luhukay durchringen - auch für die nächste Saison und dort unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

Borussia

Ein Erfolg in Bielefeld wäre in dieser Hinsicht vermutlich einsichtsfördernd, und überhaupt gibt es ja einen beeindruckenden Präzedenzfall für eine entscheidende Gladbacher Trendwende auf der Alm. Wir erinnern uns an die Aufstiegssaison: Vor der Partie in Bielefeld war die Borussia sechsmal in Folge sieglos geblieben - Tiefpunkt ein 0:4-Debakel in Mannheim - und schien frühzeitig alle Aufstiegshoffnungen zu verspielen. Eine Niederlage in Ostwestfalen, und man hätte sich gar ernsthafter mit dem Szenario Drittklassigkeit befassen müssen. Dass Hans Meyers Elf die Partie nach 0:1-Rückstand stattdessen noch in einen 2:1-Auswärtssieg umbog, löste geradezu eine Lawine des Selbstvertrauens aus: Von den nächsten zehn Spielen gewann die Borussia neun, darunter ein 6:1 zuhause gegen Alemannia Aachen. Letzteres sei nächste Woche dringend zur Nachahmung empfohlen.

Borussias Defensive

Dass Borussias Verteidigung den gegen Stuttgart noch so offensivstarken Nürnbergern kaum Torgelegenheiten gestattete, gehörte zu den zahlenmäßig überschaubaren positiven Aspekten des Dienstagabends. Das Duo Zé Antonio und Bo Svensson sollte in der Innenverteidigung vorerst gesetzt sein, es sei denn, Svenssons Blessur erweist sich doch als gravierender. In diesem Fall würde der kopfballstarke, in Cottbus am Boden aber noch überforderte Steve Gohouri einspringen.

Die Beförderung Marvin Comppers von der Tribüne auf die linke Außenverteidigerposition kam überraschend, der Youngster machte seine Aufgabe aber dort zumindest defensiv ganz ordentlich. Dennoch ist natürlich denkbar, dass Luhukay im Mittelfeld umstellt und Marcell Jansen wieder nach hinten zieht. Problematischer stellt sich die rechte Seite dar, auf der Kaspar Bøgelund sich zwar sehr bemühte, vor allem offensiv aber eine unglückliche Figur machte und manch einen im Ansatz vielversprechenden Angriff durch Pässe ins Nichts oder Flankenversuche nach dem Vorbild eines Field Goal im American Football zunichte machte. Ohnehin ist schwer nachzuvollziehen, warum der zwar auch nicht überragende, am Ende der Hinrunde aber solide Thomas Helveg für Bøgelund seinen Platz räumen musste. Noch weniger zu begreifen ist, warum man Helveg ohne Not und Ablösesumme ein halbes Jahr vor Vertragsende ziehen ließ und sich damit einer wichtigen Alternative beraubte. Man gewinnt den Eindruck, dass in Gladbach Verträge nur für den Verein bindend sind. Dass man einem Spieler den Wunsch, den Verein zu verlassen, auch einfach abschlagen kann, wenn es nicht im Interesse des Vereins liegt, exerziert in München im Fall Hargreaves seit geraumer Zeit Uli Hoeneß vor.

Durch Helvegs Abschied ist Borussia auch im defensiven Mittelfeld um eine Option ärmer. Nachdem der bei seinem letzten Auftritt ohnehin schwache Bernd Thijs angeschlagen ist, wird es wohl wieder auf den verbesserten Eugen Polanski hinauslaufen. Mittelfristig könnte Luhukay - wenn man ihn lässt - auf das in Paderborn favorisierte 4-2-3-1 System umstellen, dann etwa mit dem Doppelsechser Kluge-Polanski. Kurzfristig ist wahrscheinlicher, dass der Trainer die vertraute Grundformation zunächst beibehält und es auch personell bei allenfalls einzelnen Änderungen belässt.

Borussias Offensive
 
Dass es nicht gelungen ist, im Winter einen echten Torjäger zu verpflichten, kann man nur als mittlere Katastrophe bezeichnen. Die Sturmmisere ist seit Monaten, Neuvilles Verletzung seit Wochen bekannt, und dass Soncks Verletzungssaga nicht abreißt, kann kaum überraschem. Kahê bleibt ein ordentlicher Ballverteiler und fleißiger Defensivarbeiter, ist den Nachweis ein Torjäger von Bundesligaformat zu sein, aber noch schuldig geblieben. Angesichts dieser Situation ohne neue Alternative in die Rückrunde zu gehen, ist mit fahrlässig noch höflich untertrieben. Dass in Gladbacher Fanforen inzwischen ernsthaft darüber diskutiert wird, Gohouri als Kopfballmonster in den Sturm zu schicken wie einst einen Klinkert im Spiel bei Fortuna Köln, verrät das ganze Ausmaß der Verzweiflung. Natürlich wird am Samstag aber nicht der Ivorer, sondern sein brasilianischer Teamgefährte Kahê beginnen.

Erklärtes Ziel vor Saisonbeginn war es indes auch, die Torgefahr aus dem Mittelfeld zu erhöhen. Insua wurde auch vor diesem Hintergrund verpflichtet, im Winter auch Thygessen, als Zwitter zwischen offensivem Mittelfeldspieler und hängender Spitze. Beide haben diese Hoffnungen bislang nicht erfüllen können, wobei vor allem der Däne in jeder Hinsicht noch mit den zu erwartenden Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hat. Eine Alternative zu ihm wäre unter Umständen Alexander Baumjohann, der gegen Nürnberg zwar auch keine entscheidenden Akzente setzen konnte, aber immerhin durch energische Zweikampführung und manch gutes Zuspiel gefiel. Federico Insua dagegen ist ob seines Willens und seiner technischen Fähigkeiten für die Mannschaft unverzichtbar, auch wenn bis jetzt noch zu selten aufblitzt, wozu der Argentinier in einer besseren Mannschaft fähig wäre. Das gilt auch für den ungemein bemühten, wenn auch glücklosen Marcell Jansen. Versetzt Luhukay ihn wieder nach hinten, wären Kluge, Baumjohann oder Delura Alternativen. Auf der rechten Außenbahn bleibt bei Degen noch viel Luft nach oben, aber das gilt für die Alternativen nicht minder.

Der Gegner aus Bielefeld

Während anderswo an einem Tag drei Bundesligatrainer zugleich zurücktreten oder entlassen werden, leidet man in Bielefeld an der Chronik einer angekündigten Trennung. Nach monatelangem Schmierentheater verkündete Thomas von Heesen erst spät im Januar, den Verein am Saisonende verlassen zu wollen, möglicherweise Richtung Dortmund, aber das weiß man nicht so genau. Seitdem wird in Ostwestfalen eifrig über den Nachfolger diskutiert, wobei anfangs auch der damals noch vereinslose Jos Luhukay hoch gehandelt wurde, inzwischen aber Bruno Labbadia oder der jetzige Co-Trainer Frank Geideck die besten Karten zu haben scheinen. Zwischenzeitlich rankten sich auch um Horst Köppel Gerüchte, was Reinhard Saftig, einst selbst als Trainer von Köppel in Dortmund abgelöst, aber in bemerkenswert brüsker Weise verwarf.

Die Diskussion - immer wieder auch verbunden mit der Frage, ob man das Kapitel von Heesen nicht schon jetzt beenden solle - verstärkt zusätzlich die Unruhe, für die schon die Ergebnisse der letzten Zeit ausgereicht hätten. Zwar konnte die Arminia in der Hinrunde die Erwartungen nach holprigem Start weit übertreffen und stand nach dem 3:0-Sieg über Eintracht Frankfurt am zwölften Spieltag gar auf Platz Fünf. Seitdem aber blieb die Mannschaft in der Bundesliga sieg- und - genau wie die Borussia - in vier der sieben Spiele torlos. Überhaupt tun sich inzwischen Parallelen auf: Beide Teams holten in der Rückrunde exakt einen Punkt, beide leiden derzeit unter einfallslosem Offensivspiel und ungefährlichen Sturmspitzen. In der Gesamtwertung allerdings finden sich die Bielefelder auf einem immer noch sehr ordentlichen neunten Platz wieder. Allerdings ist der Abstand zu den Abstiegsrängen inzwischen schon kleiner als der zu dem UEFA-Cup-Platz, auf dem von Heesens Team im November noch selbst stand.

Bielefelds Defensive

An Marcio Borges hat man in Gladbach keine schlechten Erinnerungen: Bei dem schon erwähnten 2:1-Sieg in der Aufstiegssaison wurde der damalige Bielefelder Neuzugang eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt und bereitete durch seinen Stellungsfehler Peter van Houdts Siegtreffer den Weg. So gesehen ist es fast schade, dass der Brasilianer am Samstag durch Rotsperre ausfällt, zumal Borges gegen Stuttgart als steter Unsicherheitsfaktor in Erscheinung trat. Immerhin hatte Borges in der Partie zuvor den späten Ausgleich gegen Hamburg erzielt, sich allerdings auch einen Jeff Strasser-Gedächtnis-Pass geleistet, den andere Stürmer als Ljuboja zum Tor genutzt hätten.

Da neben Borges auch Radim Kucera, dieser mit einer Ellenbogenverletzung, ausfällt, dürfte neben Heiko Westermann Petr Gabriel beginnen. Westermann selbst ist trotz schwächerer Leistungen in der Rückrunde gesetzt: Den 23-jährigen, den zumindest Thomas von Heesen gar für nationalmannschaftstauglich hält, spielte eine exzellente Vorrunde und geriet so ins Visier größerer Klubs, darunter Schalke und Dortmund. Dank großer Schnelligkeit und guten Stellungsspiels kommt Westermann weitestgehend ohne Fouls aus. Mit Matthias Hain steht der größte Rückhalt der Bielefelder Verteidigung aber hinter Westermann im Tor.

Rechts in der Viererkette wird ein in Gladbach wohlbekannter Spieler verteidigen: Bernd Korzynietz ist in Bielefeld zum unumstrittenen Stammspieler avanciert, was sich jüngst auch in einer vorzeitigen Vertragsverlängerung spiegelte. Ebenfalls unangefochten ist links hinten Markus Schuler, der zwar in der letzten Partie in Stuttgart unglücklich auftrat, ansonsten aber eine grundsolide Saison spielt. Vor der Abwehr setzt von Heesen in der Regel auf zwei defensive Mittelfeldspieler, die am Samstag voraussichtlich auf die Namen Rüdiger Kauf und Thorben Marx hören werden.

Bielefelder Offensive
 
Das Bielefelder 4-4-2 verzichtet zugunsten des Doppelsechsers auf einen zentralen offensiven Mittelfeldspieler. Die Aufgabe, Angriffe anzukurbeln, kommt damit besonders den beiden Außenbahnenspielern zu. Das gelang in den letzten Begegnungen aber kaum, relativ unabhängig davon, welche personelle Variante der auf diesen beiden Positionen eifrig rotierende Trainer ausprobierte: Masmanidis-Zuma, Masmanidis-Kobylik, Böhme-Ndjeng, Böhme-Kamper, Böhme-Kobylik - dies die Paare der letzten fünf Bundesligaspiele. Nachdem der in der Vorsaison und auch zu Beginn der Hinrunde noch so starke Sibusiso Zuma - auch ihm werden Wechselgelüste nachgesagt - zuletzt ebenso enttäuschte wie Ioannis Masmanidis, dürfte gegen Gladbach wieder gewechselt werden: Zu welchem Paar diesmal (Böhme-Kamper, Böhme-Ndjeng, Kobylik-Ndjeng, ...) bleibt abzuwarten.

Im Sturm stand Artur Wichniarek zwar in siebzehn von neunzehn Bundesligabegegnungen in der Anfangsformation, konnte zuletzt aber kaum überzeugen. Gut möglich, dass der Pole, der in der schon mehrfach erwähnten Partie aus dem Jahr 2000 die zwischenzeitliche Bielefelder Führung erzielte, am Samstag zunächst von der Bank zuschauen wird. Dagegen dürfte nach ansprechender Leistung und Tor gegen Stuttgart Christian Eigler wieder beginnen, eventuell neben Zuma oder auch neben Abdelaziz Ahanfouf. Der vor der Saison aus Duisburg verpflichtete Stürmer spielte gegen Stuttgart zwar nur die letzten zwölf Minuten, holte in dieser Zeit aber immerhin einen Elfmeter heraus, den er gleich selbst verwandelte.

Bilanz

Man soll es kaum glauben, aber bei Heimspielen von Arminia Bielefeld ist die Borussia ein echter Angstgegner für die Gastgeber. Von dreizehn Bundesligapartien auf der Alm konnten Gladbacher Teams sechs, also fast die Hälfte, für sich entscheiden, weitere drei Mal holte man zumindest einen Punkt. Auch in der letzten Saison gewann Borussia in Bielefeld, wo Peer Kluge und Oliver Neuville den 2:0-Erfolg sicherstellten. Ohnehin ist ein 2:0 aus Gladbacher Sicht ein Ergebnis, zu dem diese Paarung offenbar eine besondere Affinität hat: Gleich viermal kehrte die Borussia mit diesem Ergebnis aus Ostwestfalen zurück. Natürlich würde fünfmal noch besser klingen.

Schiedsrichter

Wer am Dienstag unter der unsäglich kleinlichen Pfeiferei eines Babak Rafati gelitten hat, kann sich auf den Samstag freuen. Nach dem schlechtesten Schiedsrichter der Bundesliga trifft die Borussia nun nämlich mit Florian Meyer auf einen der besten, nach einem Spielflusszertröter auf einen Unparteiischen, der das Spiel oft laufen lässt und mit wenigen Karten auskommt. Der 38-jährige Leiter einer Kanzlei hat es als Schiedsrichter in relativ kurzer Zeit weit gebracht: Erst seit 1999 in der Bundesliga aktiv, wurde Meyer schon drei Jahre später zum Fifa-Schiedsrichter auserkoren und hat inzwischen einige Erfahrungen in Champions League, WM- und EM-Qualifikation gesammelt.

In dieser Saison leitete er souverän die Gladbacher Begegnungen in Hamburg und Bremen. Ein netter Zug ist, dass Meyer in elf Bundesligabegegnungen noch nie einen Gladbacher vom Platz gestellt hat; das sollte er am Samstag unbedingt beibehalten. Als gutes Omen mag man ansehen, dass Meyer vor zwei Jahren schon einmal eine Partie zwischen der Borussia und Arminia Bielefeld geleitet hat, auch damals zu Beginn der Rückrunde. Das Spiel endete, allerdings im heimischen Borussiapark, mit 1:0 für Mönchengladbach.

Aufstellungen

Arminia Bielefeld: Hain - Korzynietz, Westermann, Gabriel, Schuler - Kauf, Marx - Kamper, Böhme - Zuma, Eigler.
Ersatz: Ziegler, Rau, Bollmann, Danneberg, Ndjeng, Kobylik, Vata, Vacek, Kocin, Masmanidis, Ahanfouf, Wichniarek.
Es fehlen: Borges (gesperrt), Kucera (verletzt).

Borussia: Keller - Bøgelund, Zé Antonio, Svensson, Jansen - Polanski - Degen, Kluge - Insua, Thygessen - Kahê.
Ersatz: Heimeroth, Gohouri, Kirch, Levels, Fleßers, El Fakiri, Baumjohann, Rafael.
Es fehlen: Daems, Svärd, Thijs, Neuville, Sonck (alle verletzt oder angeschlagen).

Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
Assistenten: Thomas Frank (Hannover), Carsten Kadach (Suderburg)
Vierter Offizieller: Sönke Glindemann (Erftstadt)

SEITENWAHL-Meinung

Christoph Clausen: Neue-Besen-Effekt und Topbilanz-in-Bielefeld in die eine Waagschale, Auswärtsdeppen und Wunder-brauchen-etwas-länger in die andere: Heraus kommt ein 1:1. Auch wenn mir das fünfte 2:0 in Bielefeld besser gefallen würde.

Thomas Zocher: Wenn Jupp Heynckes der Betonklotz am Bein der Borussia war, als den der Boulevard ihn stets verkauft und gegen dessen konzeptionelle Arbeit er immer opponiert hat, dann darf ja nichts anderes als ein Sieg herausspringen. Falsch wäre nach diesem 2:1 der Borussia in Ostwestfalen aber, zu meinen, der Erfolg wäre jenen abscheulichen Schmieranten zu verdanken. Dieser Erfolg wäre eher Jupp Heynckes zu widmen und es wird sowieso interessant sein, wer aus der Mannschaft anderer Ansicht ist.

Mike Lukanz: Neben all den überflüssigen und zum Teil auch notwendigen Diskussionen um Heynckes, Luhukay, Pander oder Königs ist es für mich nach wie vor rätselhaft, warum keiner den Fokus auf die Mannschaft richtet. Wenn behauptet wird, dass es nicht der Boulevard war, der nur 16 Punkte geholt hat, dann frage ich, ob es Heynckes selber war, der Luftlöcher im Strafraum schlägt oder Flanken reihenweise hinters Tor. Sei´s drum, Borussia tritt nach einem 1:1 in Bielefeld weiter auf der Stelle. Mal gut, dass mit der Fokussierung auf Peter Pander, die jetzt eintritt, die Mannschaft ein weiteres Alibi geliefert bekommt.

Hans-Jürgen Görler: In der aktuellen Verfassung wird die Borussia auch in Bielefeld nicht den Hauch einer Chance haben und mit einem 0:3 die Heimreise antreten.

Christian Heimanns: Ich würde gerne mal wieder etwas Positives für auswärts tippen und mich dem Glauben hingeben, ein Trainerwechsel könnte die Mannschaft zu großem (also 0:1 in Bielefeld..) beflügeln. Da aber auch Luhukay sich schlecht vorne reinstellen und Tore machen kann, ist ein 0:0 wohl das realistischste.

Michael Heinen: Die Hoffnung, dass es mit neuem Trainer jetzt endlich besser wird, hat wohl jeder von uns. Doch die hatten wir auch schon nach Horst Köppel. Ich fürchte, die Probleme liegen grundlegender, als dass sie ein neuer Trainer innerhalb weniger Tage bewältigen kann. Selbst wenn Bielefeld für uns oft ein gutes und entscheidendes Pflaster war, wiegt der Eindruck unserer Auswärtsphobie größer, so dass ich auf eine knappe 0:1-Niederlage tippe.

Der Gegner im Internet: www.arminia-bielefeld.de

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