Borussia Mönchengladbach hat im Kampf um die Champions League-Plätze einen Rückschlag erlitten. Beim direkten Konkurrenten Schalke 04 unterlagen die Borussen mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte Barnetta bereits in der 11. Minute. Eingeleitet wurde der Treffer durch einen unglücklichen Ballverlust Raffaels. In der Folge flankte Boateng scharf nach innen und Brouwers kam im Zentrum gegen Barnetta zu spät. Der Schweizer hatte aus kurzer Distanz wenig Mühe, seinen Landsmann Yann Sommer zu überwinden.

Damit ist das einzig Aufregende dieses Spiels erzählt. Der Rest der Begegnung stand unter dem Motto: Schalke will nicht, Gladbach kann nicht. Die Gastgeber verriegelten mit Mann und Maus den eigenen Strafraum und stellten ihre ohnehin sehr spärlichen Angriffsbemühungen nach und nach völlig ein. Borussia war permanent in Ballbesitz, fand gegen den Schalker Catenaccio aber kein Mittel, auch nach der Einwechslung von Traoré und Hrgota nicht. Bezeichnend: Die brenzligste Situation vor dem Schalker Tor war ein Fast-Eigentor durch Matip.

Den Schalker Auftritt wird man je nach Standpunkt als taktische Meisterleistung oder als zynische Fußballverweigerung bezeichnen. Mit drei Punkten belohnt wird sie so oder so. Die Borussia aber erfuhr einmal mehr, dass sie gegen geschickte Destruktivität zu wenige Mittel hat.

FC Schalke 04: Wellenreuther – Uchida, Höwedes, Matip, Natasic, Fuchs – Kirchhoff – Höger, Boateng, Barnetta (85. Aogo) – Choupo-Moting (72. Sané).

Borussia M'gladbach: Sommer – Jantschke, Brouwers, Dominguez, Wendt – Nordtveit, Xhaka -  Herrmann (75. Hrgota), Hazard – Raffael, Kruse (63. Traoré).

Tor: 1:0 Barnetta (11.).
Gelbe Karte: Aogo.

Zuschauer: 62.000.

Schiedsrichter: Wolfgang Stark.
Assistenten: Mike Pickel, Martin Petersen.
Vierter Offizieller: Rafael Foltyn.

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