Der kaum für möglich gehaltene Befreiungsschlag ist gelungen. Durch eine defensiv bemerkenswert solide und offensiv erstaunlich effiziente Mannschaftsleistung schlug Borussia den Tabellenzweiten aus Frankfurt mit 2:0. Nach einer Phase des Abtastens gelang Juan Arango schon nach 8 Minuten mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern die überraschende Führung. Olivier Occean, der diese Szene mit einem Fehlpass eingeleitet hatte, bekam kurze Zeit später die Riesenchance zum Ausgleich. Den Patzer des sichtlich verunsicherten Marc-Andre ter Stegen setzte der Stürmer aber freistehend am Tor vorbei.

 

Stattdessen legte Borussia mit der zweiten Chance nach. Einen langen Pass von Nordtveit nahm Luuk de Jong an der Strafraumgrenze direkt und versenkte ihn ins lange Eck zum 2:0. In den restlichen 66 Minuten mühten sich die Gäste, ins Spiel zurückzufinden. Die deutliche Feldüberlegenheit konnte aber gegen die defensiv kompakte Borussen-Abwehr in keine nennenswerte Torchance umgewandelt werden.

 

Insbesondere die Doppel-6 mit Nordtveit und Marx trug zur wiedergewonnenen Sicherheit bei. Aber auch Spieler wie Stranzl, Arango oder de Jong zeigten sich deutlich verbessert gegenüber den letzten Wochen. So wurden drei eminent wichtige Punkte eingefahren, die Borussia auf Platz 10 der Tabelle steigen lassen, so dass sie vor den Abendspielen nur noch einen Punkt hinter Platz 5 zurück liegt. Diese angesichts der letzten Wochen arg kuriose Tatsache darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch eine Menge Arbeit vor Lucien Favre und seiner Mannschaft liegt und nicht jedes Spiel so optimal ablaufen wird.

 

Nicht in jeder Partie wird sich eine 100%ige Chancenverwertung erzielen lassen und nicht in jeder Partie wird sich ein Gegentreffer vermeiden lassen. Die eine oder andere vermeidbare Standardsituation gab es nämlich auch an diesem Sonntag, wurde von Borussias Abwehr aber in der Regel mit großem Willen und Kopfballstärke besser ausgebügelt als zuletzt. Nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen wäre es interessant geworden, ob die Mannschaft ihre Kompaktheit in dieser Partie auch nach einem 2:1 beibehalten hätte. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass der Abwärtstrend gestoppt werden konnte und die Mannschaft noch vor den schweren Spielen im Monat Oktober erkannt hat, dass sie auch gegen einen offensivstarken Gegner sicher verteidigen kann.

 

Borussia: ter Stegen – Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems – Rupp (91. Brouwers), Nordtveit, Marx, Arango – Xhaka (70. Hrgota), de Jong (81. de Camargo)

 

Frankfurt: Trapp – Jung, Zambrano, Demidov, Oczipka – Aigner, Schwegler (87. Hoffer), Rode, Meier, Inui (56. Matmour) – Occean

 

Tore: 1:0 (8.) Arango, 2:0 (24.) de Jong

 

Gelbe Karten: Dominguez, de Jong, Marx, Rupp

 

Zuschauer: 51.193

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