Desillusionierend! Deprimierend! Unnötig! Das ist wohl bei vielen Fans von Borussia Mönchengladbach das Fazit nach dem Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt. Dabei schmerzt nicht so sehr die Tatsache des Ausscheidens im Elfmeterschießen an sich, sondern der Verlauf dieses Pokalabends vorher, die Art und Weise, wie die Mannschaft nicht nur in der ersten Halbzeit aufgetreten ist.

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Borussia Mönchengladbach trifft am Dienstag im Halbfinale des DFB-Pokals auf Eintracht Frankfurt. Normalerweise ein Festtag, dem man mit einer gewissen Euphorie entgegen sehen würde, gibt es doch eine Reise nach Berlin und im allerbesten - wenn auch angesichts eines Duells mit Bayern oder dem BVB eher unwahrscheinlichen - Fall sogar eine Ergänzung des Briefkopfs in Form des ersten Titels seit 1995 zu gewinnen. Heute dagegen ist in der Fangemeinde die Stimmung eher gemischt bis skeptisch. Das Spiel kommt zu keinem guten Zeitpunkt für Borussia.

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Die Süddeutsche Zeitung fragte sich in der vergangenen Woche, wieso der Fußball in der Bundesliga so schlecht sei (zu lesen hier: http://www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-schlechter-fussball-hat-in-der-bundesliga-system-1.3453758). In der Bundesliga werde größtenteils irrlichternder Chaosfußball geboten, was auf die Mode des Pressings, Gegenpressings und Gegen-den-Ball-Arbeitens zurückzuführen sei und einen geordneten Spielaufbau unmöglich mache.

Unter Bezugnahme auf ein schon älteres Interview mit Frank Wormuth wurde zudem konstatiert, es gäbe in der Bundesliga nur noch vier Mannschaften, die ernsthaft Spielaufbau betrieben und den Plan verfolgen, ihr Spiel von hinten heraus mit Flachpässen strukturiert nach vorn zu tragen: Bayern, Dortmund, Gladbach und Hoffenheim seit Julian Nagelsmann dort das sportliche Sagen habe.

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Es ist angesichts der Unfassbarkeiten, die an diesem Freitag über den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussias Gegner bekannt wurden, kaum möglich, diese Thematik auszublenden - dennoch geht es am Samstag Abend vornehmlich um Fußball und um Punkte, die beide Teams dringend brauchen. Borussia (die echte) will noch ins internationale Geschäft, welches in der kommenden Saison bestenfalls "Euro-League" bedeutet. Der Ballspielverein aus Dortmund hat das klare Ziel "direkte Qualifikation für die Champions League" und braucht einen Sieg, um im Duell mit Hoffenheim nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Hoffenheimer haben Borussia gerade geschlagen, wenngleich das Spiel in Sinsheim bis kurz vor Schluss ein offenes war. Deutlich wurde dabei aber die Verwundbarkeit der Gladbacher Hintermannschaft. Das Verwundungspotenzial der Dortmunder Offensive ist enorm, so dass ohne eine defensive Topleistung erneut ein Gegentorfestival zu befürchten steht.

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Dass Duelle zwischen dem FC Köln und Borussia Mönchengladbach etwas besonderes sind, muss man dem Leser dieser Seiten genausowenig erklären, wie die Tatsache dass “Kölsch” weder ein angenehmes Erfrischungsgetränk noch eine kulturell wertvolle Mundart ist sondern wahlweise eine aus Wasser und Spucke fabrizierte Bieratrappe oder ein Härtefall für jeden Logopäden. Das diesjährige Rheinderby ist noch von den zusätzlichen Besonderheiten geprägt, dass zum ersten Mal seit längerem die Domstädter als leichter Favorit zu sehen sind und dass zum ersten Mal seit noch viel längerem beide Teams noch reelle Chancen auf die Teilnahme am internationalem Geschäft haben.

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