Jubel Pokal Leverkusen

Borussia begann das Spiel mit der von der SEITENWAHL-Redaktion empfohlenen Aufstellung – Neuhaus und Kramer begannen für Strobl und Zakaria, Hermann für den verletzten Plea. Leider änderte das nichts am Spiel – das zeigte sich als Spiegelbild des Auftritts in Freiburg. Bereits nach fünf Minuten war der Matchplan dahin, als sich die Gladbacher Abwehr eine kollektive Tiefschlafeinlage leistete und Leverkusen nach einer guten, aber nicht unverhinderbaren Kombination das 0:1 durch Brandt gestattete.

Danach zeigte Leverkusen eine gute Defensivleistung in einem 5-4-1-System, in dem man manchmal den Eindruck hatte, dass da in schwarzrot keine Leverkusener sondern Freiburger am Werk sind. Die waren aber nach vorne jederzeit gefährlich, so beispielsweise mit einem Pfostenschuss von Volland. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis sich Borussia die erste Chance erarbeitete, als Neuhaus aus spitzem Winkel an Hradecky scheiterte. Das fiel in eine Drangphase der Gladbacher, in der man den Eindruck hatte, dass die Mannschaft es endlich schaffen kann, Leverkusen unter Druck zu setzen. Warum sich die Mannschaft dann kurz vor der Pause in eine eher wüste Treterei im Mittelfeld verwickeln ließ, also in kurzem Abstand mehrere unnötige Fouls beging, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Das endete nicht nur mit einer gelben Karte für Herrmann, sondern kurz darauf auch in einem zentralen Freistoß, den Brandt schnell ausführte. Den Schuss von Bender konnte Sommer noch halten, den Abstauber von Jedvaj nicht mehr. So ging es mit 0:2 in die Pause, man muss sagen, das war verdient.

Zur zweiten Hälfte kam Traoré für Herrmann. Das zahlte sich insoweit aus, als Traoré deutlich mehr Dynamik ausstrahlte und mit ihm sowohl Unberechenbarkeit als auch Geschwindigkeit ins Kombinationspiel kam. So erarbeitete sich Gladbach in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit einige Chancen, freilich ohne dabei allzu zwingend zu wirken. Die besten Gelegenheiten resultierten aus Aussetzern der Leverkusener im Aufbauspiel. Der vagen Hoffnung auf eine Wende setzte dann in der 67. Minute ein Leverkusener Konter ein Ende, den Bellarabi zum 0:3 abschloss. Damit war das Spiel mehr oder weniger gelaufen. Wenig später zeigte Bellarabi dann seine ganze Klasse, als er nach einem schönen Pass aus dem Mittelfeld sowohl Wendt als auch Sommer leicht und locker zum 0:4 ausspielte.

Extrem unerfreulich ist es, dass die Mannschaft dann noch nicht einmal mehr den Willen aufbrachte, den Schaden zu begrenzen und mehr oder weniger widerstandslos das 0:5 über sich ergehen ließ. Man kann sicher gegen Leverkusen im Pokal ausscheiden. Man kann auch gegen Leverkusen mal unter die Räder geraten und viele Tore kassieren. Was aber nicht geht ist den Widerstand komplett einzustellen. Das wirft erneut die Frage auf, wie weit es mit dem vielbeschworenen Mentalitätswechsel her ist …

 

 

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