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Mit einer insgesamt überzeugenden Leistung besiegte Borussia am Mittwochabend Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit 3:1 und konnte somit nicht nur für die 2:4 Niederlage in Berlin sondern auch für die eher unerfreulichen Spiele gegen die Hessen in den letzten 2 Jahren Wiedergutmachung betreiben. Dieter Hecking überraschte gleich mit vier Änderungen in seiner Startelf: Christoph Kramer und Patrick Herrmann durften erstmals von Beginn an spielen und ersetzten Strobl und Johnson. Der angeschlagene und zuletzt auch nicht sonderlich überzeugende Tony Jantschke wurde in der Innenverteidigung durch Elvedi ersetzt, für den wiederum Jordan Beyer auf der rechten Verteidigerposition ins Team kam. Zudem erhielt Florian Neuhaus den Vorrang vor Denis Zakaria im Mittelfeld.

Die Borussia dominierte die Anfangsphase des Spieles und kam auch zu einigen gefälligen Kombinationen, ohne dabei jedoch sonderlich zwingend zu sein. Auffällig war, dass erheblich mehr über die linke Seite mit Wendt und Hazard lief als über den jungen Beyer und Herrmann auf der rechten.  In der 13. Minute kam Ginter nach einer unübersichtlichen Situation im Frankfurter Strafraum unvermutet zum Schuss, der aber von Abraham geblockt wurde; 6 Minuten später kam es dann nach einer Ecke zur Doppelchance für Plea und Ginter, deren Schüsse aber jeweils von Trapp und Müller am Überschreiten der Torlinie gehindert werden konnten.

Mitte der ersten Hälfte begannen die Frankfurter, dann auch am Spiel teilzunehmen, ohne allerdings zu groβen Torchancen zu kommen, wenn man von einem Abseitstreffer Hallers in der 35. Minute absieht. In der 42. Minute fehlte nicht viel und Ginter hätte mit einem Kopfball die augenscheinlichen Probleme der Eintracht beim Verteidigen von Ecken bestraft, aber statt dessen ging es torlos in die Halbzeit.

Halbzeit 2 sollte erheblich unterhaltsamer sein, vor allem weil die Borussia nun den Druck erhöhte. Hazard setzte zunächst einen Freistoss nur knapp neben das Tor ans Aussennetz, aber wenig später leitete Neuhaus den Ball elegant mit der Hacke auf Plea, der aus spitzem Winkel den Ball an Trapp vorbei ins kurze obere Eck drosch. Neuhaus war auch am zweiten Gladbacher Treffer weniger als 10 MInuten später beteiligt, als er den Torschützen Hazard frei spielte. Borussia hatte das Spiel nun komplett unter Kontrolle und Dieter Hecking leistete sich in der 73. Minute den Luxus mit Alessane Plea Gladbachs (nicht nur wegen des Tores) besten Spieler vom Platz zu nehmen. Er mag dies wenige Sekunden später schon wieder bereut haben, als der sonst in dieser Saison so unfehlbare Yann Sommer nach einem Missverständnis mit Jordan Beyer Ante Rebic zu zaghaft angriff und der Frankfurter Vizeweltmeister zum komplett überraschendem Anschlusstreffer kam.

Die Gefahr eines Eintracht-Comebacks konnten die Gladbacher aber nach wenigen bangen Minuten bald wieder eindemmen und mit Elvedis Kopfballtor in der 85. Minute war die Messe dann endgültig gelesen. Neben den Torschützen Plea und Hazard überzeugten bei der Borussia auch Exweltmeister Kramer, Youngster Neuhaus und Oldie Oscar Wendt, wohingegen Patrick Herrmann seine Startelfnominierung nicht rechtfertigen konnte und in einer homogenen Mannschaft etwas abfiel.

Borussia:

Sommer     - Beyer , Ginter , Elvedi , Wendt - Kramer - Hofmann , Neuhaus – Herrmann (Zakaria, 76.) , T. Hazard (Traoré, 89.)– Plea (Johnson, 73.)

Eintracht:

Trapp - da Costa , Abraham     , Ndicka , Willems - G. Fernandes (de Guzman,72.) – Gacinovic (Jovic, 73.) , Hasebe - N. Müller (Rebic, 62.) , Kostic – Haller

Tore: 1:0 (Plea, 56.), 2:0 (Hazard, 65.), 2:1 (Rebic, 73.), 3:1 (Elvedi, 85.)

 

 

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