Borussia hat ihre Minimalchance auf einen Europa-Cup-Platz gewahrt. In einem zwar kaum hochklassigen, aber unterhaltsamem Spiel unter frühsommerlichen Bedingungen besiegten die Gladbacher den SC Freiburg mit 3:1. Hazard per Linksschuss und zwei Kopfballtore durch Elvedi und Drmic waren für die Freiburger zu viel, die nur den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Kleindienst entgegen zu setzen hatten.

Ohne die gesperrten Vestergaard, Kramer und Zakaria sowie den verletzten Stindl starteten die Borussen zunächst dominant in die Partie, ließen sich nach etwa zehn Minuten von den mutigen Gästen aber den Schneid abkaufen. So fiel die Führung durch Hazard durchaus überraschend: Der Belgier erlief einen weit und hoch geschlagenen Ball von Strobl, legte ihn am herauseilenden Schwolov vorbei und brachte ihn trotz spitzen Winkels und Günters Rettungsversuchs im Gästetor unter.

Der Freiburger Elan war damit zunächst gedämpft, aber auch die Borussen drängten nicht gerade mit Macht auf das zweite Tor, so dass der Rest der ersten Hälfte eher vor sich hinplätscherte. Kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte die Freiburger Torlatte nach Ginters Kopfball eine komfortablere Führung.

Die schien Elvedi in der 57. Minute nachzuholen, in einer zu Ginters Versuch sehr ähnlichen Situation. Aber nur zwei Minuten nach seinem Treffer ließ Elvedi auf der anderen Seite Kleindienst aus den Augen, der Sommer aus kurzer Distanz überwand. Den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen, bei denen insbesondere Außenverteidiger Günter durch seine fulminanten Tempoläufe beeindruckte, fehlten letztlich aber die Mittel, um die Borussen in allzu ernste Bedrängnis zu bringen. Nach dem 3:1 durch Drmic, der eine Flanke Raffaels per Kopf verwertete, war die Partie entschieden. Raffael setzte noch einen Freistoß an die Latte, Hofmann, Hazard und Cuisance verpassten weitere Gelegenheiten, den Sieg noch höher zu schrauben.

Das Ergebnis war für die Gastgeber erfreulicher als für die Gäste, bei den Resultaten von den anderen Plätzen war es umgekehrt. Durch die Siege von Leipzig, Frankfurt und Stuttgart ist Borussia selbst bei einem Sieg in Hamburg auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch die Qualifikation für die Europa-League zu erreichen. Den Freiburgern dagegen genügt ein Punkt zuhause gegen Augsburg, um alle Abstiegssorgen zu bannen.

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Jantschke, Ginter, Elvedi, Wendt – Strobl (69. Oxford), Cuisance – Hofmann, Hazard (87. Herrmann) – Drmic (73. Traoré), Raffael.

SC Freiburg: Schwolow – Kübler, Gulde, Kempf, Günter – Höfler, Schuster (37. Haberer) – Frantz (70. Höler), Terrazzino (87. Koch) – Kleindienst.

Tore: 1:0 Hazard (18.), 2:0 Elvedi (57.), 2:1 Kleindienst (59.), 3:1 Drmic (64.)

Gelbe Karten: Höfler, Kempf.

Schiedsrichter: Manuel Gräfe.

Assistenten: Guido Kleve, Markus Sinn.

Vierter Offizieller: Sascha Stegemann.

Video-Assistenten: Tobias Welz, Alexander Sather.

Zuschauer: 54,000.

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