Man kann Trainer und Mannschaft nach dem 1:2 gegen Wolfsburg nicht genug danken. Sie haben alles dafür getan, um die Fanszene wieder zu einigen. Nach diesem Spiel dürften auch die letzten Zweifler davon überzeugt sein, dass ein Trainerwechsel unabdingbar ist. Das Spiel war sinnbildlich dafür, was in den vergangenen Monaten schief gelaufen sein muss. Aus einer Spitzenmannschaft ist in atemberaubendem Tempo eine verunsicherte und konzeptlose Truppe geworden. Einst als begnadet bezeichneten Hochbegabten gelingt kein Pass über fünf Meter mehr, die Zahl der sogenannten "unforced Errors" ist kaum zu zählen, jedewede Automatismen sind dahin. Allein der Einsatz stimmt nach wie vor, und das ist dann auch das Einzige, aus dem man die Hoffnung ziehen kann, dass die Mannschaft nicht kaputt sondern nur angeschlagen ist. Wie sonst soll man dieser Vielzahl von Problemen zu Leibe rücken, als mit einem neuen Trainer - ganz unabhängig davon, wie groß man die Verantwortung von André Schubert am Niedergang von Borussia einschätzt.

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Selten kassiert ein Team bereits vor dem Anpfiff eines Spiels ein Gegentor. Für die Fans der Borussia fühlte sich das aber genau so an, als sie am nachmittag über den Twitter-Account von Alvaro Dominguez von dessen Karriereende informiert wurden. Und nicht wenige werden in den 90 Minuten im Fussballtempel Nou Camp gewünscht haben, einen gesunden Dominguez in der Abwehr zu haben.

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Borussias Talfahrt hält an. Mit 1:4 verlor die Mannschaft von André Schubert in Dortmund und war dabei völlig chancenlos. Dabei ging die Partie vielversprechend los. In der sechsten Spielminute traf Raffael nach einer verunglückten Kopfballabwehr der Dortmunder mit einem satten Schuss zur 1:0-Führung. Aber diese Führung hielt keine Minute. Im Gegenzug traf Aubameyang auf Vorlage des überragenden Marco Reus. In der Folgezeit schaffte Borussia es nicht mehr hinten raus. Die 2:1-Führung für Dortmund nach einer Ecke war folgerichtig. Pisczek traf per Kopf. Dortmund war nun in jeder Hinsicht überlegen, Borussia lief nur hinterher. Immerhin stand die Abwehr in dieser Phase halbwegs stabil. Da es ohnehin keine Entlastung gab, wurde die Dreierkette durchweg zur Fünferkette. Nach der Pause schienen die Gladbacher wacher zu sein, kam gelegentlich in des Gegners Hälfte und zweimal gar vors Tor.  Das 3:1 durch Dembelé, abermals von Reus vorbereitet, machte aber alle Hoffnung zunichte. In der Folge spielten die Dortmunder wie sie wollten. Das 4:1 kam einer Demütigung der Borussenabwehr gleich: Reus spazierte durch den Strafraum, Christensen fiel hin, Strobl versuchte zu stören, Reus legte mit der Hacke zurück, Aubameyang musste nur noch einschieben. Am Ende hätte der Sieg für die Mannschaft von Thomas Tuchel noch höher ausfallen können, Borussia bemühte sich nicht einmal mehr um Kosmetik. Das Team ist jetzt - nach acht sieglosen Spielen in Folge - Dreizehnter und der Blick sollte sich wegen des Punktestandes aber auch wegen der wenig mutmachenden Leistung gegen zugegeben sehr spiel- und lauffreudige Dortmunder nurmehr ausschließlich nach unten richten, auf dass Borussia wenigstens nicht ernsthaft in den Abstiegskampf verwickelt werden mag.

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Nicht ganz unerwartet hat das 1:4 in Dortmund die Debatten in der Mönchengladbach-affinen Öffentlichkeit verschärft. Im Zentrum der Kritik steht – wie so oft in solchen Situationen – der Trainer, dessen Befürwortern so langsam die Argumente ausgehen. Seitenwahl hat sich seit einiger Zeit deutlich positioniert, André Schubert nicht als optimale Wahl für den Trainerposten eines ambitionierten Bundesligisten anzusehen. Die neuerliche Niederlage im Signal-Iduna-Park allein bietet aber wenig Anlass, um diese Kritik am Übungsleiter noch weiter zu verstärken. Zudem sollte jedem klar sein, dass eine solche Krisensituation immer vielschichtige Gründe hat und es zu einfach wäre, diese nur auf eine einzelne Person zu reduzieren.

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Die Borussia hat im vorerst letzten Heimspiel der Champions League ein sehr ordentliches Spiel gegen Manchester City hingelegt. Die Belohnung dafür ist die Weiterversetzung in die Europa League und damit alles, was man sich nach der Auslosung realistisch erhoffen konnte. Das konzentrierte und hellwache Spiel der Borussen gegen ihren milliardenschweren Gegner samt zeitgenössischer Trainerikone sorgt nun nach den letzten, unglücklichen Spielen für etwas mehr Optimismus.

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