Es ist vollzogen. Heute um 11 Uhr haben sich Borussia Mönchengladbach und ihr bisheriger Trainer André Schubert einvernehmlich getrennt. Nach den Entwicklungen der letzten Wochen kam dieser Schritt nicht mehr überraschend und war selbst für den auf Kontinuität versessenen Max Eberl unvermeidlich. Borussias Sportdirektor hatte gestern Abend bereits eingestanden, dass Kontinuität nicht bedeutet, blind ins Verderben zu rennen. Eine späte, aber absolut zutreffende Einsicht. André Schubert ist für seine erfolgreiche letzte Saison Dank auszusprechen und alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Sein Nachfolger wird keine leichte Aufgabe übernehmen, eine derzeit völlig verunsicherte und konzeptlose Mannschaft in der Winterpause wieder in die Spur zu bringen, damit sie möglichst bald wieder häufiger so auftritt wie es ihr in der Interimszeit von Schubert gelungen ist.

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Mit dem Punktgewinn gegen Manchester City und dem sicheren Überwintern in Europa konnten Borussia und ihre Fans am Mittwoch endlich mal wieder ein echtes Erfolgserlebnis feiern. Der britische Emiratenklub hat zuletzt regelmäßig weit über 200 Mio. Euro pro Jahr in neue Spieler investiert und sich so eine internationale Topmannschaft zusammengekauft. Umso beeindruckender ist es, wenn ein deutlich finanzschwächerer Klub diesem Team ein verdientes Remis abtrotzen kann. Niemand sollte außer Frage stellen, welch imposante Leistung Borussia und ihre Verantwortlichen in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben, um den Verein aus eigener Kraft auf dieses hohe Level zu hieven. An vorderster Front ist hier Max Eberl zu nennen, der vor diesem Hintergrund jedes Recht hat, verärgert zu sein, wenn solche Erfolge wie am vergangenen Mittwoch nicht als solche gewürdigt werden.

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Nach den Ergebnissen aus der vorgelagerten Champions League Qualifikation ist klar: Borussia ist bei der Auslosung zu den Play-Offs am Freitag ab 12 Uhr gesetzt. Dann wird sich auch entscheiden, ob Borussia am 16./17. August zunächst Heimrecht genießt oder ob der Borussia-Park erst am 23./24. August Champions-League-Luft schnuppert. Fest steht, dass der Gegner nicht Manchester City, FC Porto, FC Villarreal oder Ajax Amsterdam heißen wird. Die 5 Teams, die stattdessen in Frage kommen, haben wir im Folgenden ein wenig unter die Lupe genommen:

AS Rom: Zu 20 % kommt es für Borussias Fans zu einer Rückkehr auf die spanische Treppe. 2013 wurde diese am Rande des Europa-League-Spiels gegen Lazio Rom durch 10.000 Borussen besetzt. In diesem Monat könnte es gegen den Lokalrivalen gehen, der im Vorjahr mit nur 4 Niederlagen in 38 Partien und nur knapp hinter dem SSC Neapel den 3. Tabellenplatz in der italienischen Serie A eingenommen hat. In den beiden Jahren zuvor war die Roma jeweils Vizemeister geworden, so dass sie hinter Juventus als zweite Kraft Italiens anzusehen sind.

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Die Nachricht, dass Young Boys Bern zunächst dafür sorgte, Borussia bei der Auslosung zu den Champions League-Playoffs Setzstatus zu verschaffen und ihr anschließend sogar noch zugelost wurde, sorgte in den letzten Tagen für viel Euphorie rund um den Borussia-Park. 10 Tage vor dem Hinspiel der Play-Offs im Berner Wankdorfstadion stellt sich aber die Frage, ob der Jubel über das vermeintliche Glückslos berechtigt ist oder gefährliche Arroganz darstellt. Ohne Frage wird Borussia als Favorit in die beiden Partien am 16. und 24. August (jeweils ab 20.45 Uhr live im ZDF) gehen. Es gibt aber gute Gründe, um den Gegner als ernsthafte Hürde auf dem Weg in die Champions League Gruppenphase anzusehen. Mehrfach hatten die Gladbach-Fans in der jüngeren Vergangenheit allzu verfrüht über eine glückliche Auslosung im DFB-Pokal jubiliert. So war es im Vorjahr im Achtelfinale, als Werder Bremen als höchst machbar eingestuft wurde. Oder noch mehr im Viertelfinale der vorherigen Spielzeit, in der sich sogar der damalige Drittligist Arminia Bielefeld als höchst unbequem herausstellte.

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Der vierte und letzte Teil unseres Twitter-Saisonrückblicks bietet ein Happy End wie es nicht schöner hätte gemalt werden können. Trotz des katastrophalen Saisonstarts und der sehr dürftigen Auswärtsbilanz schloss Borussia die Saison auf einem hervorragenden 4. Platz ab, weswegen Max Eberl die aufgekommene Trainerdiskussion völlig zurecht beendete und André Schubert verdientermaßen sein Vertrauen für die neue Saison aussprach. Daneben beherrschte u. a. der Wechsel von Mats Hummels und der Aufstieg von RB Leipzig die Nachrichtenlage der letzten Monate.

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