Es ist ein schöner und sonniger Samstag Nachmittag in Mönchengladbach. Im Stadion im Borussia Park schlägt die Borussia Bayer Leverkusen verdient und ist fast sicher für die Champions League qualifiziert. Der zutiefst verehrte Trainer Lucien Favre entzieht sich wieder einmal dem Jubel im Stadion und hält noch nichts für erreicht, aber hier am Niederrhein liebt man ihn nicht nur für den Erfolg sondern auch für seine hartnäckige Kauzigkeit. Endlich ist alles gut.

Nicht nur Anhänger von Borussia Mönchengladbach sondern überhaupt jeder Fußballinteressierte in Deutschland weiß, wie die Geschichte in der folgenden Saison weiter geht. In einem krachenden Absturz taumeln die Borussen ans Tabellenende, ihre Spielweise mutiert von verunsichert zu katastrophal, Favre kündigt sich selber, Schubert kommt und bleibt. Die zurückliegende Saison 2015/16 brachte eine so reiche Palette an Emotionen, an Verwirrung, Freude, Entsetzen und Jubel, dass das Geschehen von vor einem Jahr schon aus dem Blickfeld gerückt ist. Dabei war diese Zeit zu ungewöhnlich, als dass man sie vergessen sollte. Vor allem aus dieser Ausgangsposition des Vereins heraus.

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Als der Präsident des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, den Vorstoß des FC Sankt Pauli zur Neuverteilung der Fernsehgelder ausdrücklich begrüßte mit dem Urteil "Das war mir in letzter Zeit sowieso zuviel Solidarität", hat ihn keiner gefragt, ob er noch alle Latten am Zaun hat. Bedauerlicherweise, denn Rummenigges ebenso durchsichtige wie alberne Aussage hätte das ohne weiteres verdient gehabt. Was nur beweist, dass man sich alles und auch jede Stillosigkeit erlauben kann, wenn man erst einmal weit genug oben steht.

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Borussia Mönchengladbach auf dem dritten Tabellenplatz, einer der engsten Verfolger der wie immer führenden Bayern. "So wie in alten Tagen", wie im Stadionsong der Borussia, scheint es tatsächlich wieder zu sein. Der erste Blick auf die Tabelle ist regelrecht herzerwärmend und gegen die drohende Herbstdepression zu gebrauchen, beim zweiten Blick werden Mönchengladbacher und andere Fußballfans nachdenklich. Vielleicht kommen dunklere Zeiten, die nicht nur mit der Jahreszeit zusammen hängen.

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Wenn am Samstag das Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Augsburg abgepfiffen wird, geht eine hervorragende Saison und eine noch  heller strahlende Rückrunde zu Ende. Auch für zwei Spieler geht die Zeit bei Borussia zu Ende, die hier Leistungen gebracht haben, die alle Erwartungen übertroffen haben. Mit Christoph Kramer verliert die laufstärkste Mannschaft der Bundesliga ihren laufstärksten Spieler, mit Max Kruse ein zentrales Puzzleteil ihrer nicht auszurechnenden Offensive. Neben den zwei Nationalspielern gehen aber auch noch zwei, über deren Ersatz sich keiner den Kopf zerbricht.

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In seiner Ausgabe vom Donnerstag ernannte das Sportmagazin "kicker" Borussias Sportdirektor Max Eberl zum zweiten Mal in Folge zum "Shopping-King", soll heißen, zum besten Einkäufer der Liga. Wenn man sich die Kriterien der Bewertung ansieht, kann man dabei zu dem  Schluss kommen, dass Eberls Einstufung zwar hochverdient ist, aber trotzdem noch untertrieben.

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